VDMA fordert mehr Steuerabkommen mit Afrika

Frankfurt, (PresseBox) - VDMA-Chefvolkswirt Dr. Ralph Wiechers fordert anlässlich der Konferenz „G20-Afrika-Partnerschaft" die Bundesregierung auf, deutsche Unternehmen besser vor überzogenen Steuern durch afrikanische Länder zu schützen. „Doppelbesteuerungsabkommen geben zumindest einen gewissen Schutz. Deutschland hat aber nur mit zwölf afrikanischen Staaten solche Abkommen, mit drei weiteren Staaten werden Verhandlungen geführt. Das ist zu wenig." Wiechers kritisiert ebenfalls, dass selbst bei einem bestehenden Doppelbesteuerungsabkommen eine doppelte Besteuerung nicht gänzlich ausgeschlossen werden kann. Wiechers, der der VDMA-Hauptgeschäftsführung angehört, ist sich sicher: „Viele Unternehmen werden sich verstärkt in Afrika Geschäftsbeziehungen suchen, sobald für sie die Besteuerung berechenbarer wird." Denn dank der voranschreitenden Urbanisierung und einer wachsenden konsumfreudigen Mittelschicht werde Afrika auch für den deutschen Maschinen- und Anlagenbau als Markt zunehmend an Bedeutung gewinnen.

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VDMA, Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V.

Der VDMA vertritt mehr als 3200 Mitgliedsunternehmen des mittelständisch geprägten Maschinen- und Anlagenbaus. Mit aktuell gut 1 Million Beschäftigten im Inland und einem Umsatz von 220 Milliarden Euro (2016) ist der Maschinenbau größter industrieller Arbeitgeber und einer der führenden deutschen Industriezweige insgesamt.

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