MT CONNECT: Bundesforschungsministerium ist "Immer vor Ort"

Düsseldorf, (PresseBox) - Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert mobile medizintechnische Lösungen für eine patientenfreundliche Gesundheitsversorgung. Über Fördervoraussetzungen und das Prozedere der Antragstellung informieren Mitarbeiter des BMBF-Projektträgers Gesundheitswirtschaft bei der Medizintechnikmesse MT-CONNECT vom 21. bis 22. Juni 2017 in Nürnberg am Stand der Bundesregierung. Dieser befindet sich in Halle 10.0 am Stand 10.0-309.

Die Menschen in Deutschland werden immer älter, und ihr Anspruch, das Leben lange aktiv zu gestalten, wächst. Der Wunsch vieler Patienten ist es, möglichst lange in ihrem häuslichen Umfeld mobil und eigenständig zu bleiben. Durch die Entwicklung mobiler medizintechnischer Lösungen kann die Patientenversorgung in allen Bereichen flexibler und effizienter gestaltet werden, und neue Versorgungsoptionen werden möglich. Auch bei stationären Aufenthalten können Patienten durch tragbare medizintechnische Lösungen an Mobilität und Unabhängigkeit gewinnen und gleichzeitig Ärzte und Pflegekräfte entlastet werden. Im Bereich der Not- und Unfallversorgung kann die Versorgungssituation von Patienten durch die Bereitstellung von mobilen medizintechnischen Lösungen und Produkten in Fahrzeugen und am Einsatzort verbessert werden.

Mit der Fördermaßnahme „Immer vor Ort - mobile medizintechnische Lösungen für eine patientenfreundliche Gesundheitsversorgung" will das BMBF Innovatoren aus Wissenschaft, Klinik und Wirtschaft dabei unterstützen, mobile, flexible und am Patientenbedarf orientierte medizintechnische Lösungen für eine bessere Gesundheitsversorgung zu entwickeln. Das BMBF informiert über diese Fördermaßnahme am Gemeinschaftsstand der Bundesregierung bei der Medizintechnikmesse MT-CONNECT, die vom 21. bis 22. Juni 2017 in Nürnberg stattfindet. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der VDI Technologiezentrum GmbH, BMBF-Projektträger im Bereich Gesundheitswirtschaft, stehen dort für Einzelgespräche zur Verfügung. Sie erläutern Förderziele und -bedingungen der Maßnahme, geben Tipps für die Antragstellung und gehen auf projektspezifische Fragestellungen ein. Daneben sind auch Vertreterinnen und Vertreter des Projektträgers „Zentrales Innovationsprogramm Mittelstand" des Bundeswirtschaftsministeriums sowie des Bundesinstituts für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM) und des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) am Bundesregierungsstand zu sprechen. Eine vorherige Anmeldung (siehe unten) ist erforderlich.

Um eine anwendungsnahe und am Bedarf ausgerichtete Forschung und Entwicklung zu unterstützen, adressiert das BMBF vorrangig industriegeführte Konsortien, die in Verbundprojekten marktfähige Medizinprodukte erforschen und entwickeln. Neben einer Steigerung der Effektivität und Wirtschaftlichkeit der Gesundheitsversorgung steht in besonderer Weise der beschriebene Patientennutzen im Fokus, aber auch die Entlastung von ärztlichem und pflegerischem Personal. Förderfähig sind Produktinnovationen für den ersten und zweiten Gesundheitsmarkt, bei denen eine kurz- bis mittelfristige Umsetzung in den Markt realistisch ist. Die medizintechnischen Lösungen, Produkte oder Dienstleistungen sollen sich insbesondere dadurch auszeichnen, dass Versorgungsleistungen ortsunabhängiger oder direkt am Patienten erbracht werden können.

Weitere Informationen:
http://strategieprozess-medizintechnik.de/... - Anmeldung zu den Einzelgesprächen
https://www.medizintechnologie.de/... - Förderrichtlinie „Immer vor Ort – mobile medizintechnische Lösungen für eine patientenfreundliche Gesundheitsversorgung"

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