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Pressemitteilung BoxID: 725475 (VDAV Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien e.V.)
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Aktuelle Verzeichnismedien-Studie 2014

Mobil stark im Kommen - Print aber nach wie vor stärkstes Einzelmedium

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Der Trend hin zu den digitalen und vor allem den mobilen Kanälen bei der Nutzung von Verzeichnismedien, also Telefon-, Branchen- und ähnlichen Verzeichnissen, setzte sich auch 2014 fort. Das ergab die vierzehnte repräsentative Nutzerstudie, die das Marktforschungsinstitut Ipsos Ende 2014 im Auftrag der Branchenverbände [vdav] – Verband deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien e.V. und vft – Verband freier Telefonbuch- und Auskunftsmedien e.V. durchführte.
Das gedruckte Verzeichnis führt die Einzel-Rangliste nach wie vor an - 61,2 % der Nutzer gaben an, bei der Suche nach Kontakten und Dienstleistungen das Buch in die Hand zu nehmen. In der Summe haben allerdings die digitalen Angebote, also online/stationär (51,4 Prozent), mobil (22,6 Prozent) und über Apps (10,3 Prozent) das Buch mittlerweile deutlich überholt. Und es wird zunehmend mobiler: Die Zahlen für die mobilen und die Nutzer über Apps haben sich im letzten Jahr erneut fast verdoppelt, während die stationäre Online-Nutzung nur noch schwach zulegte. Der klare Verlierer des letzten Jahres, die Telefonauskunft (jetzt 15,7 Prozent), die 2013 rund ein Viertel ihrer Anrufer einbüßte, konnte sich stabilisieren und gute zwei Prozentpunkte zurückgewinnen.
Die komplementäre Nutzung unterschiedlicher Kanäle ist nach wie vor hoch: knapp die Hälfte der Online-Nutzer schaute 2014 bei ihren Recherchen nach Kontakten und Dienstleistern auch ins Buch.
Allerdings gibt es starke regionale Unterschiede: Während die Zahl der Nutzer des Buchs in Sachsen und Thüringen 2014 stieg, sinkt sie in vielen anderen Ballungszentren. Ausnahme: ausgerechnet im online- und mobil-affinen Berlin konnte das Buch punkten und um 3,8 Prozentpunkte zulegen. Dass junge Leute auch hier die digitalen Angebote bevorzugen, Ältere eher zum Buch greifen, deckt sich mit allgemeinen Untersuchungen zur Mediennutzung.
Bei den Auszubildenden konnten die Verzeichnismedien insgesamt als Informationsquelle mächtig zulegen, die Anzahl der Nichtnutzer hat sich hier halbiert, 72,5 % der Auszubildenden und damit doppelt so viele wie 2013, nutzten die mobilen Angebote.
Subjektiv sind die Verzeichnismedien kaum zu toppen: die schon sehr guten Werte als vertrauenswürdig, nützlich, einfach und rasch zu finden, konnten weiter gesteigert werden. Sowohl für die Nutzer als auch die Werbetreibenden bieten die Verzeichnisse damit einen hohen Gegenwert. Gerade für Werbetreibende gilt es nach wie vor die gute Kombination zwischen Print und Online/mobil zu nutzen, um sich perfekt einer hoch interessanten und zahlungskräftigen Zielgruppe zu präsentieren. Bei den Verzeichnismedien bilden Print, Online und Mobil gemeinsam nach wie vor das Dream-Team.

VDAV Verband Deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien e.V.

Der [vdav]-Verband deutscher Auskunfts- und Verzeichnismedien e.V. wurde 1920 gegründet und ist heute die Interessensvertretung von insgesamt 150 meist mittelständischen, oft familiengeführten Medienunternehmen, die mit Produkten und Angebote rund um die lokale Suche wie den Gelbe Seiten, Das Telefonbuch, Das Örtliche, , MyHammer, KlickTel oder gewusst-wo täglich Millionen von Kontakten herstellen und damit ganz erhebliche Umsätze insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen, Handwerker und Freiberufler generieren. Direkt und indirekt sichern diese Unternehmen rund 30.000 Arbeitsplätze in Deutschland.

Der vft – Verband freier Telefonbuch- und Auskunftsmedien e.V. wurde im Jahr 2000 gegründet. Aktuell setzt er sich aus über 30 regional tätigen, von der Telekom AG unabhängigen Telefon- und Branchenbuchverlagen zusammen. Die Mitglieder gaben im vergangenen Jahr 11 Mio Bücher heraus. Der Verband grenzt sich klar von unseriösen Anbietern von Verzeichnismedien ab und bündelt die regionalen Kompetenzen sowie Interessen seiner Mitglieder. Ebenso wichtig ist dem Verband die Bekanntmachung der Bücher der vft-Verlage als attraktive Werbemedien für überregional aktive Kunden.
Insgesamt erwirtschaften die Mitgliedsunternehmen beider Verbände rund 1.200 Millionen Euro im Jahr und belegen damit im Ranking des ZAW Zentralverbands der deutschen Werbewirtschaft Platz Sechs unter den Werbemedien in Deutschland.

Ihr Ansprechpartner für Rückfragen zur Studie
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Rhett-Christian Grammatik
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