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Pressemitteilung BoxID: 617036 (Vattenfall GmbH)
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Erster Spatenstich für Wärmespeicher durch Bürgermeister Scholz

Energiewende in Hamburg wird weiter vorangetrieben

(PresseBox) (Hamburg, ) Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz nahm heute am Kraftwerksstandort Tiefstack den ersten Spatenstich für den Bau eines Wärmespeichers vor. Der Wärmespeicher mit einem Volumen von 20.000 Kubikmetern wird über eine Speicherkapazität von 900 Megawattstunden (MWh) verfügen. Damit können umgerechnet rund 28.500 Wohneinheiten neun Stunden lang mit Fernwärme versorgt werden. Angeschlossen wird der Speicher an die 2009 in Betrieb genommene Gas- und Dampfturbinen-Anlage (GuD) in Tiefstack. Die Verbindung zum Fernwärmenetz erfolgt über Pumpen und Wärmetauscher. Der Inbetriebnahmebeginn ist für 2014 geplant. Berechnungen zufolge kann der Wärmespeicher aus heutiger Sicht dabei helfen, jährlich bis zu 40.000 Tonnen CO2 einzusparen.

Bürgermeister Olaf Scholz: "Die 'Energiewende made in Hamburg' ist keine theoretische Verheißung. Sie wird möglich, weil wir zwischen Senat und Energieversorgern eine umfassende energiepolitische Kooperation vereinbart haben. Die Energieversorger haben sich verpflichtet, bis 2018 rund 1,6 Milliarden Euro in hocheffiziente Kraftwerke, Speicher für Erneuerbare Energien, intelligente Stromnetze und andere entscheidende Innovationen und zahlreiche Projekte zu investieren. Hamburg nimmt bei der Energiewende eine Vorreiterrolle ein. Das sieht übrigens auch die 'Frankfurter Allgemeine Zeitung' so, Zitat: 'Wie es gehen könnte, zeigt Hamburg.' Ich bin der festen Überzeugung: Richtig und entschlossen betrieben, wird die Energiewende in Hamburg unsere Zukunft sichern. Sie bringt Arbeitsplätze und starkes Wirtschaftswachstum mit sich. Darauf sollten wir setzen - mit den drei Säulen: 'Ausbau der Erneuerbaren Energien', 'Effizienz', 'Umgestaltung der Energienetze'."

Frank May, Vorsitzender der Geschäftsführung der Vattenfall Wärme Hamburg GmbH: "Mit unserem Wärmespeicher erhöhen wir die Flexibilität im Energiesystem und ermöglichen die verbesserte Integration erneuerbarer Energien. Damit erfüllen wir einen ersten Teil des Investitionsprogramms, das wir im Rahmen der Kooperationsvereinbarung gemeinsam mit der Stadt umsetzen werden. Als Partner und großer Wärmeversorger von Hamburg geben wir damit eine zukunftsgerichtete Antwort auf die Energieanforderungen der Stadt."

Pieter Wasmuth, Generalbevollmächtigter Vattenfalls für Hamburg und Norddeutschland: "Dieser Wärmespeicher ist ein weiterer Baustein für Hamburgs Energiezukunft. Er gehört zu der Vielzahl von vereinbarten Maßnahmen, mit denen wir gemeinsam mit der Stadt Hamburg die Energiewende in unserer Stadt vorantreiben."

In dem mit der Stadt Hamburg vereinbarten Energiekonzept hat sich Vattenfall verpflichtet, bis 2018 rund 1,5 Milliarden Euro für die Energieinfrastruktur in der Metropolregion zu investieren. Schwerpunkte bilden neue Speichertechnologien, der Umbau zu intelligenten Netzen und ein innovatives Gesamtkonzept für die Wärmeversorgung. Mit der Partnerschaft setzen Hamburg und Vattenfall ein Signal für die Weiterentwicklung der deutschen Energiewirtschaft in Zeiten der Energiewende.

Über die Vattenfall Wärme Hamburg GmbH

Das Fernwärmenetz in Hamburg stützt sich auf eine Infrastruktur von über 800 Kilometern Rohrleitung und verteilt sich auf ein Hauptnetz und zwei sogenannte Inselnetze, die aus zwei Blockheizkraftwerken gespeist werden. Der Ausbau der Fernwärmeversorgung ist ein zentraler Bestandteil des Hamburger Energiekonzepts zur Verringerung der Kohlendioxidemissionen. Bis 2020 sollen über das Hamburger Fernwärmenetz 500.000 Wohneinheiten mit Wärme versorgt werden, heute sind es 450.000.

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Vattenfall GmbH

Vattenfall ist ein Energieversorgungsunternehmen, das sich zu 100 Prozent im schwedischen Staatsbesitz befindet und in Schweden, Deutschland, den Niederlanden, Dänemark, dem Vereinigten Königreich, Frankreich und Finnland tätig ist. Die Vision des Unternehmens ist, mit einem starken und breitgefächerten Erzeugungsportfolio in der Entwicklung einer nachhaltigen Energieversorgung eine führende Rolle zu spielen.