Flach, klein, vielseitig: Gedruckte Batterien im Fokus

Unternehmensgruppe VARTA Microbattery/VARTA Storage auf der LOPEC 2017

(PresseBox) ( Ellwangen, )
Elektronische Bauelemente und Anwendungen können ganz oder teilweise über Druckverfahren hergestellt werden. Die Vorteile der gedruckten Elektronik im Gegensatz zur konventionellen: die Herstellung ist einfacher und kostengünstiger, die Anwendungsmöglichkeiten sind noch vielseitiger. Auch das Thema gedruckte Batterien rückt in diesem Zusammenhang stärker in den Mittelpunkt.

Ob in der Boom-Branche Lebensmittel-Lieferservice oder bei Organtransport-Behältern und Blutkonserven – gedruckte Batterien finden vielfältige und wichtige Anwendungen. Welche neuen Entwicklungen und Projekte es hier gibt, zeigt die Unternehmensgruppe VARTA Microbattery/VARTA Storage auf der diesjährigen LOPEC-Messe vom 28. bis 30. März 2017 in München.

„Die gedruckte Elektronik entwickelt sich stetig voran und gerade die gedruckte Batterietechnologie wird künftig in vielen Applikations-Bereichen Innovationssprünge ermöglichen“, sagt Herbert Schein, CEO der VARTA AG.

Die VARTA AG als Dachgesellschaft der VARTA Microbattery/VARTA Storage GmbH ist sehr breit aufgestellt und bietet von kleinsten Hörgerätezellen und Knopfzellen bis hin zu großen Energiespeichern Batterielösungen in jeder Dimension. Neben dem Produktportfolio stellt die Unternehmensgruppe auf der LOPEC zahlreiche Forschungsprojekte im Detail vor.

Partner für Forschung und Wissenschaft

VARTA Microbattery beteiligt sich an zahlreichen Forschungsprojekten in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) und der Europäischen Kommission. Der Batteriekonzern erforscht die gedruckten Batterien in elektrochemischen Systemen und ist Partner für Universitäten und Wissenschaft in punkto Batterie-Kompetenz und Batterie-Innovationen.

Auf der LOPEC stellt VARTA Microbattery unter anderem die Projekte „Komplexe Systeme in Folie“ (KoSif), Print Energy, Zinc-Air Secondary (ZAS) und „Bringing Innovation by Scaling up nanomaterials and inks for printing“ (BASMATI) vor.

Bei dem Forschungsprojekt KoSif arbeiten Unternehmen und Forscher gemeinsam an biegbaren und autonomen Sensorsystemen. Beim Print Energy Projekt geht es darum, wiederaufladbare Zink-Luft Batterien als rein gedruckte Technologie herzustellen. Die Komponenten sollen so entwickelt und designt werden, dass sie wie eine Zeitung oder ein Katalog gedruckt werden können.

Lebensmittel-Lieferservices auf dem Vormarsch – ohne gedruckte Batterien nicht denkbar

Gedruckte Batterien werden etwa bei Temperaturloggern angewendet, die man beim Lebensmittel-Lieferservice braucht, um die Kühlkette zu kontrollieren. Auch bei Organtransport-Behältern oder Blutkonserven-Transfers, die stets zwischen fünf bis acht Grad konstant gehalten werden müssen, kommen die Batterien zum Einsatz. „Die Temperaturlogger zur Überwachung der Kühlkette sehen wir als ein gegenwärtiges und zukünftiges großes Anwendungsfeld der gedruckten Batterie. Dafür sprechen immer mehr Richtlinien zur Überprüfung von Kühltransporten – hier spielt die Leistung der gedruckten Batterie die zentrale Rolle“, erläutert CEO Herbert Schein.

Weitere Anwendungen finden gedruckte Batterien in CO2-Sensoren zur Regelung von Ampelsystemen in Ballungsräumen und Großstädten, um Smog zu reduzieren. Gedruckte Elektronik gehört zu den Schlüsseltechnologien im IoT-Umfeld und zählt somit zu den spannenden Zukunftsmärkten.
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