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Pressemitteilung BoxID: 186077 (Universität Bayreuth)
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Partnerschaft schaffen" - BIGSAS-Treffen mit Vertretern der fünf afrikanischen Partneruniversitäten

Plattform für umfassende Kooperation und Austausch in alle Richtungen

(PresseBox) (Bayreuth, ) Nach dem Start der Bayreuther Internationalen Graduiertenschule für Afrikastudien (BIGSAS) zum 1. November 2007 werden nun vom 2. bis zum 5. Juli Repräsentanten der fünf afrikanischen Partneruniversitäten zur Klausurtagung'Building Partnership'von den Wissenschaftlern der BIGSAS in Bayreuth erwartet. Ziel der Tagung, die von Universitätspräsident Helmut Ruppert eröffnet wird, ist es, die Zusammenarbeit zwischen BIGSAS und den Partneruniversitäten in Kenia, Südafrika, Marokko, Benin und Mosambik weiter zu intensivieren.

Zum Auftakt der Internationalen Graduiertenschule im vergangenen Jahr besuchten Delegationen der Bayreuther Internationalen Graduiertenschule die fünf Partneruniversitäten, um über das Konzept der BIGSAS zu informieren und die Kooperationen zu besiegeln. Da man an den Partneruniversitäten für die Vorauswahl der Doktoranden aus der jeweiligen Region zuständig ist, besteht ein großer Bedarf an Austausch zwischen der Koordination der BIGSAS und den Koordinatoren der Partnerschaft vor Ort. Auch wenn die Kommunikation zwischen den einzelnen Universitäten und BIGSAS-Mitgliedern dank Internet und email schon gut funktioniert, soll die Klausurtagung 'Building Partnership' dazu beitragen, die besonderen organisatorischen Anforderungen weiter zu verbessern sowie die inhaltlichen Möglichkeiten der Partnerschaften auch auf anderen Ebenen auszuloten.

So eröffnen sich durch das Treffen Anknüpfungspunkte für weitergehende Kooperationen, die über die strukturelle Zusammenarbeit zwischen den Universitäten im Hinblick auf die Ausbildung von Doktoranden in der BIGSAS hinausweisen. In kleinen Arbeitsgruppen beraten die Wissenschaftler mit ihren Kollegen inhaltliche Aspekte ihrer laufenden und geplanten Forschungsvorhaben, die bereits während der Besuche der Bayreuther Wissenschaftler vor Ort von den Partnern angesprochen wurden. Hierzu gehört beispielsweise der Austausch über fachübergreifend angelegte Projekte der Afrikaforschung wie sie in Bayreuth seit vielen Jahren betrieben wird. Vor allem hieran haben sämtliche Partner großes Interesse angemeldet.

Konkretisiert werden sollen zudem Anknüpfungspunkte für gemeinsame Forschungsprojekte nicht nur von Bayreuther Wissenschaftlern mit den afrikanischen Kollegen, sondern auch zwischen den Partneruniversitäten Abomey-Calavi (Benin), Mohammed V-Agdal (Marokko), KwaZulu-Natal (Südafrika), Eduardo Mondlane (Mosambik) und Moi (Kenia) in Afrika selbst. Die Universität Bayreuth bildet damit eine Plattform, um Partnerschaft in viele Richtungen zu schaffen.

Doch nicht nur Arbeit wartet auf die Abgeordneten der Partneruniversitäten, sondern eine Fülle an Begegnungen mit Bayreuth:

Beim Einstand des jüngst in das Gebäude der Uni am Geschwister Scholl-Platz eingezogenen Instituts für Afrikaforschung werden sie am Mittwoch Abend den Doktoranden und den dort ansässigen Wissenschaftlern sowie weiteren Kollegen aus der Afrikaforschung begegnen. In der 'Fränkischen Nacht' des Internationalen Clubs für die Universität erleben sie am Donnerstag Abend lokales Kolorit. Am Freitag wird Gelegenheit sein, das Iwalewa-Haus und danach das Bayreuther Bürgerfest zu besuchen.

Die Tagung schließt mit einem Besuch in der Eremitage am Samstag, wo die intensive Arbeit an internationaler Partnerschaft ausklingen wird.