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Pressemitteilung BoxID: 126725 (Unitymedia KabelBW)
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Unitymedia – Innovation und Wachstum mit Internet, Telefon und Digital TV

(PresseBox) (Köln, ) .

- Kundenzahl mit Digitalem Kabelanschluss in einem Jahr auf 550.000 verfünffacht, mehr als 200.000 Internet-Kunden
- Triple Play-Dienste bis Jahresende in über 66 Prozent der Kabelhaushalte in Hessen und NRW verfügbar – massive Investitionen in den Netzausbau
- Erstmals Infrastrukturwettbewerb mit DSL-Anbietern in Gang gebracht – Kampfpreise für Triple Play bringen viele Verbraucher erstmals ans Netz

Mit der Initiative „Jetzt Digital“, die Unitymedia gemeinsam mit den Landesmedienanstalten NRW und Hessen startet, unterstreicht der Kabelnetzbetreiber seinen Kurs, Nordrhein-Westfalen und Hessen als eine der bevölkerungsreichsten Regionen Europas für das digitale Medien- und Kommunikationszeitalter fit zu machen. Der Anfang ist gemacht: Bereits über 550.000 Verbraucherhaushalte haben mit dem Digitalen Kabelanschluss bereits den Anschluss an eine moderne Medienversorgung gefunden – ein Plus von 500 Prozent gegenüber 2006. Über 200.000 Internet-Kunden surfen bereits über den TV-Kabelanschluss und zahlen gegenüber DSL-Angeboten oft um die Hälfte weniger.

Neben den Preis- und Leistungsvorteilen für den Verbraucher hat die digitale Offensive auch eine volkswirtschaftliche Dimension: Erstmals schafft das multimediale Kabel einen echten Infrastrukturwettbewerb in einem Markt, der nach wie vor unter dem Quasi-Monopol des DSL-Netzes leidet – beim Breitband-Wettbewerb gehört Deutschland bislang zu den Schlusslichtern unter den Industrienationen. Die Bedeutung dieses Wettbewerbs, eine „digitale Spaltung“ der Bevölkerung zu verhindern, zeigen die jüngsten Kundenbefragungen von Unitymedia: 33 Prozent der Internetkunden von Unitymedia finden durch das Kabel überhaupt zum ersten Mal den Anschluss an schnelles Internet – die günstigen Preise und die verbraucherfreundlich einfache Installation machen es möglich.

Auch der Digitale Kabelanschluss, der dem Verbraucher in NRW und Hessen den Zugang zu weit über 200 Programmen eröffnet, hat eine medien- und volkswirtschaftliche Dimension: Er beendet den „analogen Engpass“ von maximal 37 analogen TV-Programmen, deren Einspeisung (oder Nichteinspeisung) zum Teil durch Rangfolgeentscheidungen der Landesmedienanstalten reguliert wird.

Während der digitale Antennenempfang (DVB-T) durch ca. 24 Programme und gegenüber dem Kabel extrem hohen Verbreitungskosten keinen Ausweg aus dem Programm-Engpass darstellt, schafft erst das Kabel die Basis für neuen Wettbewerb unter den Programmanbietern – und ermöglicht diesen erstmals auch neue Geschäftsmodelle jenseits der Werbefinanzierung. Pay-TV, das früher als teures Premium-Vergnügen für Betuchte wahrgenommen wurde, kostet im Kabel nur wenige Euro. Innovative Ideen – und innovative Programmveranstalter – finden durch das digitale Kabel schneller den Weg zum Zuschauer. Dies nutzen neben kreativen „Newcomern“ zunehmend auch die großen „Player“ im Fernsehmarkt: ProSiebenSAT.1 und RTL haben gemeinsam mit Unitymedia erstmals eigene, werbeunabhängige Sender im Kabel gestartet. All dies erklärt, warum die Initiative „Jetzt Digital“ nicht nur von den Landesmedienanstalten, sondern auch den privaten Sendern unterstützt wird.

Aber auch die öffentlich-rechtlichen Veranstalter profitieren: Der Gebührenzahler bekommt erst mit Digitalem Kabelanschluss die umfassende öffentlich-rechtliche Programmvielfalt zu sehen: Fast alle „Dritten“ und die digitalen Sonderkanäle EinsExtra, EinsFestival, EinsPlus, der ZDFtheater-, -doku- und –infokanal – alles zu sehen mit dem Digitalen Kabelanschluss.

Fortschritt durch integrierte Netzebenen
Dem digitalen Aufschwung gingen massive Investitionen in die Infrastruktur, aber auch die Marktordnung im Kabel voraus – ausgehend vom Zusammenschluss der Kabelnetze von NRW und Hessen im Sommer 2005.

Als die Kabelnetzbetreiber ish in NRW und iesy in Hessen zur Unitymedia-Gruppe vereinigt wurden, war dies erst der Startschuss für einen Integrationsprozess, der im Eilschritt vollzogen wurde. Unter der Führung des Geschäftsführers Parm Sandhu sollte das Unternehmen in kürzester Zeit konsequent fit gemacht werden für den Wettbewerb der Zukunft: Das Triple Play, also die digitale Dreieinigkeit aus DigitalTV, Internet und Telefon. Eile war geboten: Während andere Industrienationen längst vom Infrastruktur-Wettbewerb zwischen Kabel und Telefondraht um moderne Breitbanddienste profitieren, litt – und leidet – Deutschland unter dem De-fakto-Monopol der Deutschen Telekom.

Sandhus Ziel: Innerhalb von zwei Jahren soll Unitymedia erfolgreich mit den großen Marken um Internet-, Telefon- und Fernsehangebote konkurrieren können – und das Kabel seine Position als bevorzugte Medienquelle der Verbraucher wie der Wohnungswirtschaft in NRW und Hessen behaupten, ja ausbauen können. Vieles spricht dafür: NRW und Hessen mit ihren Ballungszentren an Rhein, Main und Ruhr gehören zu den bevölkerungsreichsten und wirtschaftlich wichtigsten Regionen Europas. Zudem bietet das rückkanalfähig ausgebaute TV-Kabel mit einer Transportkapazität von über 2 Gigabits/s ein technisches Potential, das selbst den im Aufbau befindlichen VDSL-Netzen der Telekom weit überlegen ist. Dennoch gab es Skepsis: Am historisch zersplitterten Kabelmarkt und einem komplizierten regulatorischen Umfeld in Deutschland waren zuvor bereits andere Investoren gescheitert.

Firmenname und Philosophie mit den Mitarbeitern entwickelt
Der mit den Mitarbeitern der Vorgängerfirmen ish und iesy entwickelte Firmenname „Unitymedia“ gab das Programm und die Philosophie des neuen Unternehmens vor: Er steht für ein geeintes Team, vereinigte Netze und für ein integriertes Angebot aus Fernsehen, Internet und Telefon aus einer Hand.

So stand am Anfang der Geschichte von Unitymedia ein technischer Kraftakt: Innerhalb weniger Wochen wurden noch im Sommer 2005 die Kabelnetze von NRW und Hessen zur größten zusammenhängenden Netzinfrastruktur zusammengeschaltet – ohne dass die rund 5 Millionen angeschlossenen Kabelhaushalte auch nur das Geringste bemerkt hätten. Ebenso wurden lokale „Netzinseln“ an das neue Unitymedia-Netz per Glasfaser angebunden, Richtfunkstrecken und Kabelkopfstationen verschwanden. Resultat: Das gesamte Netz wird seither zentral von einem der modernsten Netzbetriebszentren der Welt, dem NOC („Network Operation Center“) in Kerpen bei Köln gesteuert und rund um die Uhr überwacht. Die integrierte Netzinfrastruktur garantiert Kabelkunden von Unitymedia eine herausragende Betriebssicherheit. Störungen – etwa durch ein bei Straßenbauarbeiten beschädigtes Kabel – werden innerhalb von Sekunden erkannt. So können sofort die im gesamten Netzgebiet stationierten Reparaturtrupps eingreifen. Bei Großstörungen fahren mit aufwändiger Sende- und Empfangstechnik ausgestattete Übertragungswagen zum Einsatzort, die die Kabelversorgung nahezu komplett über eine eigens aufgebaute Satellitenstrecke überbrücken: Der Zuschauer merkt nichts davon, wenn eine „Hauptschlagader“ des Glasfasernetzes gerade repariert wird.

Genauso reibungslos wird seither Netz für Netz, Region für Region fit gemacht für Internet und Telefon aus dem Kabelnetz. Waren bei der Vereinigung von ish und iesy 2005 gerade zwanzig Prozent des Netzes rückkanalfähig ausgebaut, werden es bis Ende des Jahres zwei Drittel sein. Damit versorgt Unitymedia nicht nur die Ballungszentren in Hessen und NRW mit Triple Play, also Breitband-Internet, Telefon und Digital TV, sondern längst auch die „Speckgürtel“ der Städte, Kreisstädte und erste ländliche Gebiete wie den Kreis Olpe im Sauerland. Digitalfernsehen ist darüber hinaus im gesamten Unitymedia-Kabelnetz verfügbar.

Multimediaanschluss neuer Standard der Wohnungswirtschaft
Beim Netzausbau greift ein weiterer Eckpfeiler der Unternehmensphilosophie: „Unity“ steht auch für „Zusammenhalt“ und so kooperiert Unitymedia intensiv mit den Kommunen, Wohnungsbaugesellschaften, Vermietern und Verwaltern und den dazugehörigen Verbänden. Auf diese Weise konnte der „Multimediaanschluss“ als neuer Standard in der Wohnungswirtschaft etabliert werden: Er führt das klassische Kooperationsmodell zwischen Kabelnetzbetreiber und Wohnungswirtschaft – den Gestattungsvertrag – ins digitale Zeitalter fort. Die Mieter erhalten auf diese Weise als serienmäßigen Bestandteil ihrer Wohnung über den gewohnten analogen TV- und Radioanschluss hinaus auch Internet, und, je nach Ausgestaltung, Telefon und digitales Fernsehen, zu Konditionen, die nochmals weit unter den Tiefpreisen für Einzelvertragskunden liegen. Das entlastet den Mieter massiv von Nebenkosten (allein beim Internetanschluss ist eine jährliche Ersparnis von rund 600,- Euro drin) und steigert die Attraktivität der Immobilie. Der Multimediaanschluss wurde 2005 erstmals mit der kommunalen Wohnbaugesellschaft in Marburg etabliert und wurde seitdem bei über 77.000 Haushalten in NRW und Hessen realisiert. Zugleich ermöglicht der Multimediaanschluss einen vorgezogenen Netzausbau; so geschehen in Olpe.

Trendwende: Weg von der Sat-Kopfstation, zurück ans Netz
Während sich noch in den Neunzigerjahren zahlreiche Wohnbaugesellschaften und private Vermieter von der Versorgung durch das Kabel abkoppelten und auf eine zentrale Sat-Schüssel auf dem Dach setzten, heißt der Trend jetzt: Zurück ans Netz. Zumindest in NRW und Hessen. Die Gründe für die Trendumkehr sind vielfältig. Das Kabel liefert längst eine Programmvielfalt, die den Vergleich mit dem Satelliten nicht scheuen braucht. Das gilt besonders für das digitale Kabel mit zahlreichen Fremdsprachenprogrammen, die die Deutsche Telekom als Vorbesitzerin der Kabelnetze vernachlässigt hatte.
Vermieter, die den optischen Wert ihrer Immobilie nicht durch Sat-Schüsseln an Fassaden, Dächern und Balkonen ruiniert sehen wollen, können ihre Mieter mit (Rechts-) Sicherheit auf das Kabel verweisen. Der Klimawandel mit Orkanstürmen wie „Kyrill“ tun ihr übriges: Das Kabel sorgt für stabilen Empfang und Ruhe im Haus bei jedem Wetter. Für einen weiteren Schub sorgt Unitymedia durch die neuen digitalen Angebote: Mieter wollen von den Preisvorteilen des Kabels, etwa den günstigsten Internet- und Telefontarifen profitieren.

Der Markteinstieg der marktführenden Privatfernsehsender mit ersten Pay-Angeboten untermauert die Marktbelebung und Marktöffnung, die Unitymedia ausgelöst hat. Dies begünstigte auch die Kooperationen mit Betreibern von Hausverteilnetzen. So sicherte der große Betreiber ewt zu, seine Hausverteilnetze nicht nur für arena und das komplette digitale Angebot von Unitymedia zu öffnen, sondern auch für Internet und Telefon aus dem Unitymedia-Kabel zu modernisieren. Unitymedia erreicht mittlerweile rund 90 Prozent der Kabelhaushalte in NRW und Hessen direkt – die Zersplitterung des Kabelmarktes ist überwunden.

Tele Columbus-Netze integriert – Zersplitterung des Marktes überwunden

Dies gelang vor allem auch durch die Übernahme des größten Betreibers in der so genannten „Netzebene 4“, Tele Columbus. Noch 2005 übernahm Unitymedia das komplette Unternehmen, integrierte die Netze innerhalb der eigenen Region und veräußerte 2006 die in den anderen Bundesländern liegenden Netze. Das Kabel „funktioniert“ seither in NRW und Hessen so wie in den anderen europäischen Kabelmärkten: als weitgehend einheitliche Infrastruktur. Seit Ende Mai 2007 löst das Unternehmen endgültig die Namen ish, iesy und TeleColumbus West durch die einheitliche Unternehmensmarke Unitymedia ab.

Die Summe des Angebots von Unitymedia heißt „Unity3play“ – aus einem einfachen System kann der Kabelkunde genau das digitale Angebot auswählen, das zu ihm passt: Internet pur? Nur Digital TV? Internet mit Telefon? Oder alles drei zusammen? Preis und Leistung lassen sich leicht vergleichen. Das Digital TV-Angebot wurde ähnlich übersichtlich gestaltet und wird kontinuierlich weiter ausgebaut. Mit „Jetzt Digital“ sind die Weichen gestellt, um die Digitalisierung im nordrhein-westfälischen und hessischen Kabel weiter zu beschleunigen.