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Umicore AG & Co. KG

Umicore unterstützt Europas Ziel "Saubere Luft für alle"

(PresseBox) (Brüssel, )
Während der "Green Week" der Europäischen Kommission unter dem diesjährigen Motto "Saubere Luft für alle" ("Cleaner air for all") gab die Materialtechnologie- und Recyclinggruppe Umicore die Inbetriebnahme ihrer neuen Produktionsanlage für Dieselpartikelfilter von Schwerlastfahrzeugen (LKW) in Florange, Frankreich, bekannt. Das Unternehmen kündigte an, dass eine zusätzliche Fertigungsstraße im Werk gebaut werde, um die künftig erwartete Nachfrage decken zu können. Auch am Umicore-Standort Bad Säckingen, Deutschland, wird in Kürze mit der Produktion neuer Autoabgaskatalysatoren begonnen. Die Katalysatoren, die an diesen Standorten gefertigt werden, ermöglichen Automobil- und Motorenherstellern die Einhaltung der neuen europäischen Abgasnormen.

Die Zahl der PKW, LKW und Busse auf unseren Straßen ist seit den siebziger Jahren enorm angestiegen. Aus diesem Grund haben Regierungen weltweit immer wieder neue Standards eingeführt, um die Luftqualität zu sichern und damit die schädlichen Auswirkungen von Autoabgasen auf die Gesundheit zu reduzieren. Heute enthalten weltweit fast alle neuen Fahrzeuge einen Autoabgaskatalysator. Die neue europäische Autoabgasnorm Euro 6 zielt unter anderem darauf ab, den Ausstoß von NOx (Stickoxide) bei Dieselfahrzeugen um mehr als 50% zu senken. Außerdem werden mit dieser Norm zum ersten Mal Beschränkungen für den Feinstaub-Ausstoß von Benzinmotoren festgelegt.

Umicore-Katalysatoren tragen zur Verbesserung der Luftqualität bei, indem sie schädliche Fahrzeugemissionen durch technisch hoch entwickelte Katalyseprozesse umwandeln. Das Unternehmen unterstützt bereits seit 40 Jahren Automobilhersteller bei der Reduktion von Emissionen und heute wird weltweit in etwa jedes dritte Auto ein Umicore-Katalysator eingebaut.

Marc Grynberg, CEO von Umicore, erklärt: "Umicore besitzt einzigartige Kompetenzen, mit denen wir die Entwicklung von Technologien für saubere Mobilität weltweit unterstützen und vorantreiben können. Wir versorgen die Automobilindustrie sowohl mit Technologien zur Emissionssenkung, als auch mit Materialien für Batterien und Brennstoffzellen, den Kernkomponenten der elektrischen Mobilität. Einmalig sind auch unsere Recyclingfähigkeiten. Wir können nicht nur Autoabgaskatalysatoren, sondern auch Altbatterien und Brennstoffzellenmaterialien recyceln".

1968 begann die Materialtechnologiegruppe mit ihren Forschungsaktivitäten im Bereich der Autoabgasreinigung. Seitdem wuchs das Unternehmen stetig und wurde zu einem führenden Hersteller von Autoabgaskatalysatoren für Personenkraftwagen (PKW). Seit einiger Zeit ist das Unternehmen auch im Bereich der Schwerlastfahrzeuge (bspw. LKW) erfolgreich aufgestellt. Im Geschäftsbereich Automotive Catalysts (AC) beschäftigt Umicore weltweit ca. 2.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an elf Produktionsstandorten in Deutschland, Kanada, Südkorea, Südafrika, USA, Japan, Brasilien, Schweden, Frankreich und China. Außerdem betreibt das Unternehmen sechs Test- und Entwicklungszentren in Deutschland, USA, Brasilien, Korea, Japan und China.

Mehr über Umicores Beitrag zu sauberer Luft erfahren Sie in diesem Video http://www.umicore.com/...

Über die Umicore-Standorte Florange und Bad Säckingen:

Der Standort Florange liegt im Osten Frankreichs, etwa 25 Kilometer von Metz entfernt. Dort werden seit 1990 Autoabgaskatalysatoren produziert. Florange ist Umicores Hauptproduktionsstandort von Katalysatoren für Schwerlastfahrzeuge in Europa.

Das neue Werk Bad Säckingen liegt in Süddeutschland, nur ca. 15 Kilometer vom Umicore-Standort Rheinfelden entfernt. Der Standort bietet Platz zur Erweiterung der Produktionskapazität von Rheinfelden. Diese ist nötig, um sich ausreichend auf die Anpassung von Partikelfiltern für PKW an die neuen gesetzlichen Standards vorzubereiten.

Wofür Autoabgaskatalysatoren benötigt werden und wie sie funktionieren:

Verbrennungsmotoren, wie sie in PKW, LKW und Bussen verwendet werden, erzeugen schädliche Emissionen. Die häufigsten Schadstoffe sind Kohlenmonoxid (CO), unverbrannte Kohlenwasserstoffe (HC), Stickoxide (NOx) und Feinstaub. Die Regierungen verschiedener Länder und Regionen haben Grenzwerte für den Ausstoß festgelegt und diese mit den Jahren stetig verschärft. Die Emissionen können größtenteils unschädlich gemacht werden, indem man ein speziell ausgelegtes Katalysatorsystem in die Abgasanlage integriert und die Motorfunktionen anpasst.

Die meisten Katalysatoren bestehen aus hochwirksamen Beschichtungen (Washcoats), die in verschiedenen Substratformen verwendet werden. Der Washcoat setzt sich aus einer Mischung verschiedener Oxide und Metalle, wie Platin, Palladium, Rhodium und seltenen Erden zusammen. Der Washcoat wird in einem komplexen Verfahren gefertigt und an verschiedene Fahrzeugtypen und -modelle angepasst.

Moderne benzinbetriebene Fahrzeuge sind meist mit einem Dreiwegekatalysator (TWC) ausgestattet. Dieser wandelt in einem katalytischen System die drei Hauptschadstoffe in weniger schädliche Stoffe um: Kohlenmonoxid und unverbrannte Kohlenwasserstoffe werden vollständig in das weniger schädliche Kohlendioxid (CO2) sowie Wasserdampf oxidiert, aus Stickoxiden wird Stickstoff (N2). Momentan erfüllen die meisten Benzinmotoren die vorgeschriebenen Standards für Feinstaub, dies wird sich voraussichtlich mit der Abgasnorm Euro 6 ändern. Zum ersten Mal werden auch bei Benzinmotoren Partikelfilter nötig sein, um die vorgeschriebenen Feinstaubwerte einzuhalten.

In Europa, dem größten Absatzmarkt für Dieselfahrzeuge, enthalten heutzutage alle Fahrzeuge einen Diesel- Oxidationskatalysator (DOC), der Kohlenmonoxid und unverbrannte Kohlenwasserstoffe oxidiert. Zusätzlich sind sie mit einem Dieselpartikelfilter (DPF) ausgestattet, der den Ausstoß von Feinstaub verringert. Die Umwandlung von Stickoxiden ist hier nicht direkt in der Abgasanlage möglich, da Dieselmotoren mit überschüssigem Sauerstoff arbeiten. Bis dato galten für Stickoxide bei Dieselmotoren in Europa tolerantere Grenzwerte, mit Einführung der strengeren Euro 6-Norm werden nun zusätzliche Katalysatoren benötigt. Dies kann entweder ein System zur selektiven katalytischen Reduktion (SCR) sein, das als Reduktionsmittel Harnstoff verwendet, oder ein Stickoxid- Speicherkatalysator (NSC).

Schwerlastdieselmotoren (Heavy Duty Diesel, HDD), wie sie in Bussen, LKW, Zügen und anderen Anlagen verwendet werden, rücken langsam auch in den Fokus der Gesetzgebung. Die Größe der Motoren bewirkt eine noch höhere Komplexität der Abgasanlage.

Technologische Neuheiten: Umicore war das erste Unternehmen, das Stickoxid-Speicherkatalysatoren für kraftstoffeffiziente Magergemischbenzinmotoren, katalysierte Dieselpartikelfilter und Dieselkatalysatoren, die Palladium anstelle von Platin nutzen, entwickelte.

Weiterführende Informationen

- http://www.umicore.com/...
- http://www.aecc.be/...
- http://europa.eu/...
- http://europa.eu/...

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Umicore AG & Co. KG

Umicore ist ein weltweit operierender Materialtechnologie-Konzern, der sich auf Anwendungsbereiche konzentriert, in denen er sich durch sein Know-how in Werkstoffkunde, Chemie und Metallurgie von seinen Mitbewerbern abhebt. Seine Aktivitäten richten sich auf vier Geschäftssegmente: Catalysis, Energy Materials, Performance Materials und Recycling. Jedes Geschäftssegment ist in marktorientierte Geschäftsbereiche untergliedert, die Werkstoffe und Lösungen bieten, die sich auf dem neuesten Stand der technischen Entwicklung befinden und für das tägliche Leben unverzichtbar sind.

Umicore erzielt den Großteil seiner Umsätze mit sauberen Technologien, wie Autoabgaskatalysatoren, Werkstoffen für wiederaufladbare Batterien, Solarzellen und Photovoltaikanwendungen, Brennstoffzellen und Recycling, und konzentriert seine Forschung und Entwicklung vorrangig auf diese Bereiche.

Umicores oberstes Ziel nachhaltiger Wertschöpfung basiert auf der Ambition, Werkstoffe auf eine Weise zu entwickeln, zu produzieren und zu recyceln, die dem Anspruch des Unternehmens gerecht wird: "Materials for a better life" ("Werkstoffe für ein besseres Leben").

Der Umicore-Konzern ist auf allen Kontinenten mit Produktionsstätten vertreten und betreut einen weltweiten Kundenstamm. 2012 erwirtschaftete der Konzern einen Umsatz von € 12,5 Milliarden (€ 2,4 Milliarden ohne Metalle). Zurzeit beschäftigt er etwa 14.400 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Weitere Informationen finden Sie unter www.umicore.de

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