Von der Quelle bis zur Lieferung - Regionalität wird immer wichtiger

TÜV SÜD auf der E-world 2019

(PresseBox) ( München / Essen, )
Steigende Preise, reduzierte Fördermittel und neue Wettbewerber kennzeichnen den Markt für Erneuerbare Energien. Die Zertifizierungen von TÜV SÜD bieten Erzeugern und Händlern die Möglichkeit, sich in diesem dynamischen Markt gut sichtbar zu positionieren. Auf der E-world 2019 in Essen präsentiert TÜV SÜD sein gesamtes Angebot für die Zertifizierung von Erneuerbaren Energien – vom „Energiewendeunternehmen (EWU)“ über Ökostrom und Biomethan bis zu grünem Wasserstoff (Halle 1, Stand 1-413).

Mit der Entwicklung des Zertifizierungsstandards „Energie­wendeunternehmen (EWU)“ hat TÜV SÜD dem Wunsch der Verbraucher entsprochen, einen umfassenden Nachweis für die Zukunftsfähigkeit ihres Energieversorgers zu bekommen, der über die bekannten und bewährten Ökostrom-Zertifikate hinausgeht. Der Zertifizierung liegt ein breiter Kriterienkatalog zugrunde, der die wichtigsten Prinzipien der deutschen Energiewende in konkrete Forderungen umsetzt.

„Aufgrund der Markt­entwicklung legen wir bei unseren Zertifikaten einen deutlichen Schwerpunkt auf die Regionalität“, sagt Klaus Nürnberger, Leiter Energie-Zertifizierung der TÜV SÜD Industrie Service GmbH. Die Regionalität gewinnt zunehmend an Bedeutung, wie auch die neuen gesetzlichen Regelungen für Regionalitätsnachweise zeigen. Am 1. Januar 2019 startet das Umweltbundesamt mit dem RHKNR ein neues Herkunftsnachweiseregister, in dem die regionalen Herkunftsnachweise für EEG-geförderten Strom verwaltet werden. Damit können Stromanbieter ihren Kunden für den EEG-Anteil nachweisbar Ökostrom aus ihrer Region anbieten.

Unabhängig davon hat TÜV SÜD die Regionalität bereits seit längerem in den Kriterienkatalogen für Ökostrom-Produkte berücksichtigt und weist die Regionalität bei erfolgreicher Prüfung auch in den entsprechenden Zertifikaten und Prüfzeichen aus. „Wir haben die aktuellen Entwicklungen auf dem Energiemarkt genau im Blick und entwickeln unsere Kriterienkataloge auch entsprechend weiter“, erklärt Klaus Nürnberger. Das gelte nicht nur für die Regionalität, sondern auch für den Eigenverbrauch bzw. die Mieterstromförderung oder die zunehmende Direktstromvermarktung.

Die Zertifizierung „Bilanzierung EE“ richtet sich bevorzugt an große Energieverbraucher, die weitgehend unter Einsatz von Erneuerbaren Energien produzieren oder ihre Dienstleistungen unter Nutzung von Erneuerbaren Energien anbieten wollen. Mit der Zertifizierung des Bilanzierungssystems können die Unternehmen die bereits erreichte Umsetzung ihrer Ziele dokumentieren. Ergänzend zum Einsatz von Erneuerbaren Energien kann optional auch die zugehörige Treibhausgasbilanz zertifiziert werden. Die Zertifizierung „Bilanzierung EE“ wird vorzugsweise für innovative und umweltfreundliche Mobilitätsdienstleistungen verwendet, die Ökostrom, Biomethan oder grünen Wasserstoff einsetzen.

Auf der E-world 2019 präsentiert TÜV SÜD das gesamte Portfolio an Zertifizierungs- und Prüfleistungen für Energieprodukte wie Ökostrom, Biomethan, erneuerbare Wärme und grünen Wasserstoff (GreenHydrogen), aber auch für Biokraftstoffe und Erzeugnisse unter Einsatz erneuerbarer Rohstoffe sowie die Nutzung von Erneuerbaren Energien für Dienstleistungen und die Herstellung von Produkten. Das oberste Prinzip bei allen Zertifizierungen ist der glaubwürdige Nachweis von der Quelle bis zur Lieferung an die Verbraucher. Für eine erfolgreiche Zertifizierung müssen all diese Produkte und Dienstleistungen aus anerkannten erneuerbaren Quellen stammen.

Weitere Informationen zu den Leistungen von TÜV SÜD in diesem Bereich stehen im Internet unter www.tuev-sued.de/energie-zertifizierung.
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