TÜV SÜD Tschechien eröffnet DYCOT-Testlabor für OEM in Mittel- und Osteuropa

Dienstleistungen für die Fahrzeugentwicklung

Dynamische Bauteilprüfung im neuen TÜV SÜD-Prüflabor in Mladà Boleslav, Tschechien. Die externe Rahmenkonstruktion rund um das Prüfmuster ermöglicht die Simulation eines Aufpralls bzw. einer Kollision aus verschiedenen Richtungen und ermöglicht bei Bedarf reproduzierbare Tests (PresseBox) ( München/Prag, )
TÜV SÜD hat ein neues Entwicklungslabor für OEM in Tschechien eröffnet. Im Dynamic Component Testing (DYCOT)-Labor können die TÜV SÜD-Fachleute Fahrzeugkomponenten mit Schlittentests nach allen gesetzlichen Vorgaben prüfen. Dieses Prüfverfahren ist eine kosteneffiziente Alternative zu Crashtests. Mit der neuen Prüfeinrichtung im tschechischen Mladá Boleslav baut TÜV SÜD seine Servicepalette für OEM in Tschechien weiter aus. Ein klares Signal für den Führungsanspruch als Partner der OEM in Mittel- und Osteuropa.

„Wir wollen noch stärker als bisher kompetenter und innovativer Partner für die Autoindustrie in Mittel- und Osteuropa sein – und das auf lange Sicht“, sagt Alexander Kraus, Senior Vice President Business Unit Automotive bei TÜV SÜD. Denn der Druck, die Entwicklungszyklen für neue Autos zu verkürzen und Kosten zu senken, nimmt weiter zu. Effektive Methoden dafür sind Simulation und zerstörungsfreie Prüfung. Während der Entwicklung eines neuen Autos sind zahlreiche dynamische Tests von einzelnen Komponenten wie beispielsweise Sitzen, Gurten oder Airbags notwendig. Crashtests sind ein probates Mittel, das aber sehr teuer und zeitaufwendig ist. „Mit DYCOT bieten wir Fahrzeugherstellern eine Dienstleitung an, die Kosten und Zeit spart“, sagt Kraus. Statt für die Prüfung von Komponenten, ganze Karosserien in Crashversuchen zu zerstören, setzt DYCOT auf Schlitten-Tests mit einer hydraulischen Krafteinleitung. „Die Verzögerungskurven sind mit den Ergebnissen aus zerstörenden Prüfungen praktisch identisch“, unterstreicht Kraus.

Tests beim Kunden

Konventionelle Schlittentests sind ein bewährtes Verfahren, das TÜV SÜD schon seit Jahrzehnten auf eigenen Anlagen anwendet. Einer ihrer Vorteile ist, dass ein Versuch bereits nach wenigen Minuten wiederholt werden kann, beispielsweise um ein zweites Muster zu testen oder die Modifikation eines Teils zu untersuchen. Neu ist jedoch das hochmoderne Konzept von DYCOT, bei dem die Prüfeinrichtung noch besser und äußerst flexibel an Kundenbedürfnisse angepasst werden kann. Kraus: „Die dynamischen Simulationen sind auch für andere Branchen interessant, beispielsweise für die Luft- und Raumfahrtindustrie.“

Standorte in Tschechien

Bereits seit 1995 führt TÜV SÜD in Tschechien Sicherheits-, Emissions- und Homologationsprüfungen durch. Zum Portfolio der Laboreinrichtungen in Mladá Boleslav zählen zahlreiche statische Tests. Dazu gehört die Überprüfung von Elektronik-Komponenten und Airbags. Geräuschmessungen und Festigkeitsprüfungen sind ebenfalls möglich. „Die strategische Position in Mladá Boleslav und die Konzentration des gesamten Laborbetriebs an einer Stelle tragen zur Effizienz unserer Einrichtung bei“, sagt Kraus. Das Labor kann Autohersteller nicht nur bei der Entwicklung unterstützen. Auch die Homologation und die Überprüfung der laufenden Produktion im Rahmen eines COP-Prozesses (conformity of production) gehören zu den von TÜV SÜD angebotenen Leistungen.

Weitere Informationen unter www.tuev-sued.de.
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