TÜV Rheinland und Bildungsministerium stärken Lehrergesundheit

Beispielhaft für alle Bundesländer: Programm zur Gesundheitsprävention an 500 Schulen in Mecklenburg-Vorpommern / Seminare, Workshops und Weiterbildungen sollen Eigenverantwortung stärken

Arbeitsmedizinische Untersuchung (PresseBox) ( Köln, )
Der Krankenstand im öffentlichen Dienst liegt laut Studien zum Teil weit über dem Durchschnitt aller Beschäftigten – Lehrkräfte machen da keine Ausnahme. Das Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur V des Landes Mecklenburg-Vorpommern wirkt dieser Problematik seit über zehn Jahren entgegen – mithilfe von TÜV Rheinland. In einem bundesweit einzigartigen Projekt zum betrieblichen Gesundheitsmanagement an öffentlichen Schulen will man gemeinsam nachhaltig zur Lehrergesundheit beitragen, durch ganzheitliche Projekte.

Von Ernährung bis Risikowahrnehmung

Es gehe dabei um Verhaltens- wie um Verhältnisprävention, erklärt Dajana Stegmann, Koordinatorin bei TÜV Rheinland für alle Schulamtsbereiche des Bundeslandes. Sie weiß um die hohe Arbeitsbelastung, den Lehrermangel ebenso wie um das gestiegene Durchschnittsalter der Lehrkräfte. Dies erfordere mehr Einsatz für deren Gesundheit.

Ernährung, Bewegung, Stressmanagement und Risikowahrnehmung sind dabei gleichermaßen wichtig. „Wir wollen insbesondere für die Eigenverantwortung sensibilisieren und die eigenen Ressourcen jeder einzelnen Lehrkraft stärken, um den Belastungen im Alltag entgegenzuwirken“, sagt Stegmann. Wichtigster Tipp der Sportwissenschaftlerin, nicht nur für Lehrer: „Sich täglich kleine Pausen gönnen, um Belastungen und Entspannung im Gleichgewicht zu halten.“ Nicht ohne Grund liegt ein Fokus des Programms auf der psychischen Gesundheit. Besonders hervorzuheben sind hier die Webinare für Junglehrer. Um Fahrwege zu vermeiden, werden Online-Seminare angeboten, in denen gezielt Stresskompetenzen erlernt werden.

Individuelle Programme an den Schulen

Bei jährlichen Gesundheitstagen für die vier Schulamtsbereiche in Mecklenburg-Vorpommern werde das Thema Rückengesundheit genauso aufgegriffen wie etwa der richtige Stimmeinsatz. „Das wichtigste Arbeitsmittel für Lehrkräfte ist die Stimme“, betont die Expertin. Diese Veranstaltungen dienen vor allem als Impuls für mögliche Programme direkt an den 500 Schulen des Landes. Eine differenzierte Analyse der gesamtschulischen Arbeitssituation gehe dabei stets voraus, betont Dajana Stegmann. Zur Nachhaltigkeit gehört für sie aber unbedingt, das Kollegium für das Thema selbst zu mobilisieren. „An einigen Schulen haben sich bereits eigenständige Arbeitsgruppen zum Thema Gesundheit gebildet“, freut sich Stegmann. „Unser Ziel ist es, noch mehr Schulen in diesem Prozess zu unterstützen.“

Weiterführende Information unter www.tuv.com/bgm bei TÜV Rheinland.
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