TÜV Rheinland setzt neue digitale Prüfapplikationen im Windpark Bard Offshore 1 ein

Datenbrillen ermögliche direkte Verbindung zu zugeschalteten Experten an Land / Optimierung der Prüfprozesse bewirkt höhere Verfügbarkeit / Beitrag zu Kostensenkung in der offshore Windenergie

Smart Inspection (PresseBox) ( Köln/Bremen, )
Die wiederkehrenden Prüfungen nach BSH-Standard im Offshore Windpark Bard Offshore 1 werden ab sofort erstmalig mit Hilfe von digitalen Prüfmethoden durchgeführt. Dabei tragen die Inspektoren sogenannte Smart Glasses, also Datenbrillen, die eine direkte Verbindung zu den zugeschalteten Experten von TÜV Rheinland an Land ermöglichen. Durch die Brille hat der Inspektor die nötige Prüfinformation sowie die Anlagenhistorie immer direkt im Blick, kann sich mit Sachverständigen an Land beraten und von Ihnen Anweisungen und Hinweise direkt auf das Display bekommen. „So können auch schwierige Prüfaufgaben im Handumdrehen und bei gestiegener Dokumentationsqualität durchgeführt werden“, sagt Jens Kulenkampff, Geschäftsfeldleiter Windenergie bei TÜV Rheinland und zuständig für die Entwicklung smarter Prüfapplikationen im Bereich Industrie Service. Durch die ausgereifte Ausstattung kann nun jederzeit auf das Wissen von Experten unterschiedlicher Fachrichtungen zurückgegriffen werden. „Hier zeigt sich der enorme Nutzen der Digitalisierung im Prüfwesen“, so der Experte.

Der Windpark Bard offshore 1 wurde als erster kommerzieller Offshore-Windpark in der Nordsee im August 2013 offiziell eröffnet. Im Jahr 2017 konnte der Windpark Bard offshore 1 seine Stromerzeugung bereits um dreizehn Prozent steigern. Dies ist nach Ansicht der Experten durch den neuen Ansatz dennoch weiter steigerungsfähig. „Der hoch effiziente Prüfprozess des TÜV Rheinland trägt dazu bei, dass wir Flexibilität bei der Einsatzplanung gewinnen und letztlich die Verfügbarkeit des Windparks erhöhen", so Joachim Arndt, Leiter des Engineering bei der Betreibergesellschaft Ocean Breeze Energy GmbH. „Dies ist ein gutes Beispiel, wie neue digitale Arbeitsmöglichkeiten zur Kostensenkung in der offshore Windkraft und damit zu Energiewende beitragen können" ergänzt Jens Kulenkampff. Diese „Smart Inspection“ und weitere innovative Dienstleistungen wie die Befliegung von Rotorblättern mittels unbemannter Helikopter tragen zu einer weiteren Verkürzung der Prüfprozesse bei und helfen nach Ansicht der Fachleute von TÜV Rheinland so Betreibern von Windenergieanlagen, ihre Anlagen sicher, nachhaltig und auch unter den Randbedingungen des neuen EEG wettbewerbsfähig zu betreiben.

TÜV Rheinland ist eine von der Deutschen Akkreditierungsstelle DAkkS akkreditierte Zertifizierungsorganisation für die Typen- und Komponentenzertifizierung von Onshore- und Offshore Windenergieanlagen nach nationalen und internationalen Normen und von der IECRE gelisteter RE Certification Body. Das Unternehmen bietet anspruchsvolle Leistungen wie Standortanalysen und Baugrunduntersuchungen, die Prüfung der Statik aber auch die Herstellerüberwachung, sowie Qualitätskontrollen und Bauüberwachung. Für Betreiber von Windenergieanlagen bietet TÜV Rheinland als von der DAkkS akkreditierte Inspektionsstelle nach DIN EN 17020 wiederkehrende und zustandsorientierte Prüfungen, digital unterstützte Bewertung des Anlagenzustandes, sowie spezielle Untersuchungen mittels modernster, zerstörungsfreier Prüfverfahren. Spezielle Standortgutachten, Due Diligence Untersuchungen und Ertragsprognosen wiederum dienen der Absicherung von Investitionen.
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