TÜV Rheinland als ECM-Zertifizierungsstelle für Werkstätten von Schienenfahrzeugen anerkannt

TÜV Rheinland ist Zertifizierungsstelle nach EU-Verordnung 2019/779 / zuständige Stellen für Instandhaltung von Schienenfahrzeugen (ECM) benötigen Zertifizierung / Übergangsfrist endet am 16. Juni 2022

ECM-Zertifizierung (Foto: Wolfgang Flamisch/TÜV Rheinland)
(PresseBox) ( Köln, )
TÜV Rheinland ist seit Ende 2020 akkreditierte Zertifizierungsstelle nach der neuen Durchführungsverordnung (EU) 2019/779 für Entities in Charge of Maintainance (ECM), den für die Instandhaltung von Schienenfahrzeugen zuständigen Stellen. Die Zertifizierung von Wartungsstätten soll die Sicherheit des Verkehrsträgers Eisenbahn weiter erhöhen. „Wir verfügen über jahrelange Erfahrung in der Zertifizierung von ECM für Güterwagen“, sagt Jens Wolff, Leiter der Zertifizierungsstelle bei TÜV Rheinland. „Zahlreichen Kunden konnten wir in der Vergangenheit immer wieder die Konformität ihrer Werkstätten attestieren. Darunter auf freiwilliger Basis auch Betriebe zur Instandhaltung von Lokomotiven und Personenfahrzeugen. Wir wünschen uns natürlich, diese Unternehmen dann auch auf ihrem Weg zur Zertifizierung nach der neuen Durchführungsverordnung begleiten zu können.“

Übergangsfrist endet am 16. Juni 2022

Für die ECM, die nicht nur Halter von Güterwagen, sondern auch Halter von allen anderen im Nationalen Fahrzeugregister eingetragenen Schienenfahrzeugen sind beziehungsweise die Fahrzeuge instand halten, gilt die neue Durchführungsverordnung bereits seit Mitte vergangenen Jahres. Die entsprechende Zertifizierung nach der Verordnung (EU) 2019/779 wird allerdings erst mit Ablauf der zweijährigen Übergangszeit am 16. Juni 2022 verpflichtend. Gleichzeitig können sich aber auch Hersteller und Wartungsbetriebe für Komponenten wie Radsätze, Zugsicherungsanlagen oder Türsteuerungen gemäß der neuen ECM-Verordnung zertifizieren lassen.

„Gerade reinen Instandhaltungsbetrieben für Fahrzeuge oder Komponenten empfehlen wir eine rasche Zertifizierung. Damit ist im Bedarfsfall bei Auftraggeber und -nehmer gewährleistet, dass sie nach den ECM-Anforderungen und damit nach dem gleichen Regelwerk arbeiten können“, erklärt Jens Wolff. Eine sinnvolle Strategie könnte beispielsweise sein, sich trotz einer Restlaufzeit des Zertifikats nach Verordnung (EU) 445/2011 baldmöglichst gemäß der neuen Durchführungsverordnung zertifizieren zu lassen. Delta-Audits sind als Lückenanalyse bestens geeignet, um den notwendigen Handlungsbedarf für eine neue Zertifizierung als ECM nach (EU) 2019/779 zu ermitteln. Da Delta-Audits nur die Differenz zwischen dem Status quo und der neuen Durchführungsverordnung aufzeigen sollen, können sie an die bestehenden Auditzyklen eines Integrierten Management-Systems angepasst werden.

Weitere Informationen unter: https://www.tuv.com/landingpage/de/global-rail/
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