TÜV Rheinland: Nachhaltiges Wirtschaften lohnt sich

Gesamtes Unternehmen einbeziehen / Identifikation der Mitarbeiter wichtig / Standard als solide Basis

Nachhaltig zur Arbeit fahren / Foto: Africa Studio/Shutterstock (PresseBox) ( Köln, )
Nachhaltigkeit ist ein weltweit bestimmendes Thema dieser Tage – gerade für Unternehmen. Dabei geht es um mehr als die Einhaltung umweltrechtlicher Vorschriften. Ein nachhaltiger Betrieb muss ebenso soziale wie wirtschaftliche Aspekte berücksichtigen. Der Vorteil: Dieses Engagement steigert das Vertrauen der Kunden und Lieferanten, bindet Mitarbeiter dauerhaft und macht Firmen für Arbeitnehmer attraktiv. „Um wirklich nachhaltiger zu agieren, ist es wichtig, dass vom Azubi bis zur Geschäftsführung alle aktiv beteiligt sind“, sagt Thomas Tillmann, Fachmann für nachhaltige Unternehmensführung bei TÜV Rheinland. Wichtig ist, dass die Strategie zur Umsetzung beim Top-Management angesiedelt ist und dass die Geschäftsführung mit gutem Beispiel vorangeht.

Ideenwettbewerb holt Mitarbeiter an Bord

So kann ein Unternehmen beispielsweise von seinem Lieferanten verlangen, dass dieser Verpackungsmüll reduziert. Auch ist es sinnvoll, auf die Arbeitsverhältnisse in der Produktion zu achten. Ein Unternehmen kann ebenfalls ausschließlich Rohstoffe aus nachhaltigem Anbau verwenden. „Wer klimaneutral produzieren möchte, bezieht beispielsweise Ökostrom aus erneuerbaren Energien“, weiß Tillmann. Kleinere Schritte sind gut und sinnvoll. Das Licht über Bewegungsmelder einzuschalten oder die Bildschirme in den Pausen abzuschalten, Abfälle zu vermeiden und zu trennen oder Wasser einzusparen – darauf sollten Mitarbeiter im Rahmen von Workshops sensibilisiert werden. „Es ist wichtig, dass die Mitarbeiter eingebunden werden, um sich mit dem Thema zu identifizieren“, erklärt Tillmann. Nachhaltigkeits- oder Ideenwettbewerbe seien dazu ideal. Beispielsweise könnten Unternehmen Preise ausloben, die die Mitarbeiter dazu motivieren, mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Wer am meisten zur CO2-Reduzierung beiträgt, gewinnt.

Zertifikat zeigt Engagement nach innen und außen

Die Gesundheit der Mitarbeiter ist ebenfalls ein Baustein des nachhaltigen Wirtschaftens. Ob eigenes Fitness-Programm, Yoga am Arbeitsplatz oder Trainings für eine bessere Work-Life-Balance – die Angebote sind vielfältig. Der ZNU-Standard „Nachhaltiger Wirtschaften“ kann Unternehmen als solide Basis für ihr Engagement dienen. Sie können sich prüfen und zertifizieren lassen, um ihre Bemühungen nach innen und außen sichtbar zu machen. Zudem ist der Standard angelehnt an die deutschen CSR-Richtlinien und die Nachhaltigkeitsziele der Vereinten Nationen. Der Standard ist offen für alle Branchen, international gültig und somit auch für Unternehmen mit Niederlassungen im Ausland oder ausländischen Lieferanten ideal.
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