TÜV Rheinland: Bei Weiterbildung über Lerndienstleister genau informieren

Arbeitssuchende und Berufstätige: Auswahl des richtigen Lerndienstleisters / Kostenlose Schnupperstunde sinnvoll / Zertifikate nach erfolgreicher unabhängiger Kontrolle geben Orientierung / Inhalte, Ablauf und Kosten vor Ort direkt erfragen

(PresseBox) ( Köln, )
Wer sich in Deutschland beruflich weiterbilden möchte, hat rund zwei Millionen Möglichkeiten. Diese Zahl an Bildungsangeboten weist jedenfalls „Kursnet“ aus, das Aus- und Weiterbildungsportal der Bundesagentur für Arbeit im Internet. Aber wie sollen Arbeitssuchende und Berufstätige mit Fortbildungswunsch den passenden Bildungsträger finden?

Prüfer prüfen die Prüfer
Für Arbeitssuchende, die einen Bildungsgutschein einlösen möchten, ist die Sache einfach. Sie wenden sich an Bildungsträger, welche die Akkreditierungs- und Zulassungsverordnung Arbeitsförderung (AZAV) erfüllen. Unabhängige Prüfdienstleister wie TÜV Rheinland stellen nach Vor-Ort-Audits und Dokumentenprüfungen entsprechende Zertifikate aus. „Wir begutachten etwa die fachliche Eignung des Personals, die Vertragsbedingungen und das Qualitätsmanagementsystem“, sagt Elisabeth Sternal, Bildungsexpertin bei TÜV Rheinland.

Berufstätige: Zertifikate geben Orientierung
Berufstätige haben mehr Auswahl: Sie können sich ihren Bildungsträger frei aussuchen. Sternal empfiehlt allerdings: „Berufstätige sollten Kurse ebenfalls vorzugsweise bei Anbietern buchen, die eine Zertifizierung nach AZAV besitzen. Alternativ sollten sie nach der Qualitätsnorm für Lerndienstleistungen ISO 29990 zertifiziert worden sein.“ Auch die Akademie von TÜV Rheinland, Deutschlands führender Weiterbildungsanbieter, ist nach AZAV zertifiziert und führt an rund 60 Standorten in ganz Deutschland qualifizierte Aus- und Weiterbildungen für zahlreichen Branchen durch.

Doch die Zertifikate, die durch jährliche Audits bestätigt werden müssen, sind nur ein Anhaltspunkt. Bildungssuchende sollten sich vor der Vertragsunterzeichnung möglichst einen persönlichen Eindruck vom Bildungsträger verschaffen. Bei einem Termin vor Ort oder im Rahmen eines Telefonats können sich Interessenten über Inhalte und den genauen Ablauf der Schulung, den möglichen Abschluss und die Kosten informieren. „Als Teilnehmer einer Weiterbildung investiert man viel Zeit und Geld. Da ist es ratsam, vorab eine kostenlose Schnuppereinheit zu besuchen“, so die TÜV Rheinland-Expertin. Hilfreich könne zudem eine Recherche im Internet sein, um etwas über Bildungsträger und ihre Lernangebote zu erfahren.

Eine Übersicht, welche Bildungsträger eine AZAV- oder eine ISO 29990-Zertifizierung von TÜV Rheinland vorweisen, finden Interessierte in der Datenbank „Certipedia“ von TÜV Rheinland unter www.certipedia.com im Internet.
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