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Pressemitteilung BoxID: 762443 (TÜV Rheinland)
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TÜV Rheinland: Arbeitssicherheit und Gesundheitsschutz im Zeitalter von Industrie 4.0

Arbeit ist Veränderung / Bedeutung von Expertenwissen wächst / Mehr Eigenverantwortung für die Gesundheit

(PresseBox) (Köln, ) 43 Prozent der Arbeitnehmer glauben, dass sich Industrie 4.0 auf ihren Arbeitsplatz auswirken und mit nachhaltigen Veränderungen einhergehen wird. Das ergab eine aktuelle Online-Befragung von TÜV Rheinland unter 12.900 Teilnehmern. Die Veränderungen zeigen sich bereits heute: Produktionsabläufe werden vernetzter, Mensch und Maschine arbeiten enger zusammen, und neue Technologien verändern Abläufe und Arbeitsweisen. Werner Lüth, Fachgebietsleiter Arbeitssicherheit bei TÜV Rheinland: „Diese Prozesse werden sich kontinuierlich fortsetzen und beschleunigen. Der Arbeits- und Gesundheitsschutz in Unternehmen muss sich diesen Veränderungen anpassen. Das Wissen der Experten für Arbeitssicherheit muss daher künftig noch weitreichender und stets auf dem allerneuesten Stand sein.“ Vorstellbar ist beispielsweise, dass Menschen und Maschinen künftig im Team zusammenarbeiten. Gefragt sind dann intelligente Sicherheitssysteme, die zuverlässig eine Gefährdung der Arbeitnehmer verhindern.

Moderne Informations- und Kommunikationstechnologien beeinflussen die Art des Arbeitens: Abläufe sind schneller, flexibler und globaler geworden. „In Zukunft wird die Flexibilität und Mobilität der Arbeitnehmer an Bedeutung gewinnen. Menschen reagieren auf diese Veränderungen unterschiedlich: Die einen genießen die Möglichkeiten, die sich durch diese ständigen Neuerungen und Weiterentwicklungen bieten. Andere leiden unter dem Zwang, sich immer wieder in neue Strukturen und Techniken einzuarbeiten“, erläutert Iris Dohmen, Betriebspsychologin bei TÜV Rheinland. Wichtig ist es daher, junge und ältere Arbeitnehmer entsprechend ihrer Möglichkeiten einzusetzen und sie in die Gestaltung des Arbeitsumfeldes einzubeziehen.

Aus arbeitsmedizinischer Sicht rückt in einer sich ständig wandelnden Arbeitswelt das Selbstverständnis der Firmen als gesundes Unternehmen in den Mittelpunkt. „Unsere Experten unterstützen Unternehmen in allen Fragen der Arbeitssicherheit und des Gesundheitsschutzes. Oft erzielen schon kleine Veränderungen eine große Wirkung: Ältere Mitarbeiter hören oft im Hochtonbereich schlecht. Für sie ist es eine deutliche Verbesserung, wenn Signale im Tieftonbereich liegen“, so Dr. Wiete Schramm, Arbeitsmedizinerin bei TÜV Rheinland.

Langfassung unter www.tuv.com/presse im Internet.

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TÜV Rheinland ist ein weltweit führender unabhängiger Prüfdienstleister mit über 140 Jahren Tradition. Im Konzern arbeiten 19.300 Menschen in 69 Ländern weltweit. Sie erwirtschaften einen Jahresumsatz von über 1,7 Milliarden Euro. Die unabhängigen Fachleute stehen für Qualität und Sicherheit von Mensch, Technik und Umwelt in fast allen Lebensbereichen. TÜV Rheinland prüft technische Anlagen, Produkte und Dienstleistungen, begleitet Projekte und Prozesse für Unternehmen. Die Experten trainieren Menschen in zahlreichen Berufen und Branchen. Dazu verfügt TÜV Rheinland über ein globales Netz anerkannter Labore, Prüf- und Ausbildungszentren. Seit 2006 ist TÜV Rheinland Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit und gegen Korruption. www.tuv.com im Internet.