Maut im Ausland: Gründlich über Regeln im Reiseland informieren

TÜV Rheinland: Mautsysteme und Gebühren variieren / Konsulate und Fremdenverkehrsämter geben Auskunft / Hohe Bußgelder bei Missachtung

Köln, (PresseBox) - . In vielen Ländern sind Benutzungsgebühren für Autobahnen, Schnellstraßen, Pässe, Tunnel und Brücken in den meisten Nachbarstaaten längst etabliert. Ob Österreich, Frankreich, die Schweiz, Italien, Tschechien oder Polen – jedes Land verfügt über ein eigenes Mautsystem: Vignetten, spezielle Mautkarten oder Mautstationen, an denen EC-Karten, manchmal aber auch nur Barzahlung gestattet ist. Die Modalitäten sowie die Höhe der Gebühren variieren von Land zu Land teils erheblich. So dürfen beispielsweise Motorradfahrer alle Straßen in Tschechien kostenlos befahren, müssen für die Schweizer Autobahnen jedoch bezahlen. Während Anhänger an Fahrzeugen die Fahrt bei den Eidgenossen nicht verteuern, kostet ein solches Gespann in Polen mehr als das Doppelte des normalen Pkw-Preises. „Autourlauber sollten sich im Vorfeld über die Regelung im Reiseland informieren“, rät Steffen Mißbach, Kraftfahrt-Experte bei TÜV Rheinland. „Das können Reisende beispielsweise auf den Webseiten von Automobilclubs, oder sie wenden sich direkt an die Konsulate und Fremdenverkehrsämter.“

Hohe Strafen für Schnellfahrer
Wer die geltenden Verkehrsgesetze im Ausland missachtet, den erwarten mitunter gehörige Denkzettel. In vielen Staaten gibt es weder eine Verkehrssünderkartei noch ein Punktesystem wie in Deutschland, weshalb die Strafen teilweise erheblich höher ausfallen werden. Geschwindigkeitsübertretungen kommen Autofahrer beispielsweise in der Schweiz besonders teuer zu stehen. Wird die zulässige Höchstgeschwindigkeit um 20 km/h überschritten, sind mindestens 170 Euro zu zahlen. Das Telefonieren ohne Freisprecheinrichtung wird hingegen in den Niederlanden hart geahndet und mit einem Bußgeld von 230 Euro belegt.

Andere Länder, andere Gesetze

„Welche Höchstgeschwindigkeiten gelten inner-, außerorts und auf Autobahnen? Wie viele Warnwesten müssen im Auto mitgeführt werden? Was muss bei der Beförderung von Kleinkindern beachtet werden? Vor Reiseantritt gilt es über diese und viele weitere Dinge Bescheid zu wissen“, betont Mißbach. „Denn: Unwissen schützt vor Strafe nicht.“

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TÜV Rheinland

TÜV Rheinland ist ein weltweit führender unabhängiger Prüfdienstleister mit 145 Jahren Tradition. Im Konzern arbeiten 19.700 Menschen rund um den Globus. Sie erwirtschaften einen Jahresumsatz von über 1,9 Milliarden Euro. Die unabhängigen Fachleute stehen für Qualität und Sicherheit von Mensch, Technik und Umwelt in fast allen Wirtschafts- und Lebensbereichen. TÜV Rheinland prüft technische Anlagen, Produkte und Dienstleistungen, begleitet Projekte, Prozesse und Informationssicherheit für Unternehmen. Die Experten trainieren Menschen in zahlreichen Berufen und Branchen. Dazu verfügt TÜV Rheinland über ein globales Netz anerkannter Labore, Prüfstellen und Ausbildungszentren. Seit 2006 ist TÜV Rheinland Mitglied im Global Compact der Vereinten Nationen für mehr Nachhaltigkeit und gegen Korruption. www.tuv.com

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