TÜViT bietet mit TSI.PULS neues Verfügbarkeits-Monitoring für Rechenzentren

Das neue Verfügbarkeits-Monitoring der TÜV Informationstechnik GmbH (TÜViT) erlaubt es, die störungsfreie Betriebszeit von Rechenzentren kontinuierlich zu messen und deren Ausfallsicherheit objektiv zu belegen.

TÜViT bietet mit TSI.PULS neues Verfügbarkeits-Monitoring für Rechenzentren
(PresseBox) ( Essen, )
Mit der fortschreitenden Digitalisierung steigen auch die Anforderungen an eine verfügbare und verlässliche IT-Infrastruktur.  Daher legen Unternehmen bei der Wahl eines geeigneten Rechenzentrums besonderen Wert auf das Kriterium der Ausfallsicherheit. Mit TSI.PULS können Betreiber von Rechenzentren bzw. Serverräumen diese nun objektiv belegen.

Hinter TSI.PULS verbirgt sich eine kontinuierliche Verfügbarkeitsmessung, die es ermöglicht, prozentual darzustellen, wie viele Stunden ein Rechenzentrum im Jahr störungsfrei in Betrieb war. Unterschieden wird hierbei zwischen den drei Abstufungen >99,999 % (Zeit offline = ca. 5,3 Min/a), >99,99 % (= ca. 53 Min/a) und >99,9 % (= ca. 526 Min/a = 8,77 h/a). Mithilfe dieser Klassifizierungen können Betreiber die Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit ihres Rechenzentrums oder Serverraums gegenüber (potenziellen) Kunden – und durch TÜViT als unabhängigen Dritten bestätigt – nachweisen.

„Die Verfügbarkeit ihrer IT-Infrastruktur ist für Betreiber von Rechenzentren bzw. Serverräumen das wertvollste Gut“, weiß Joachim Faulhaber, Fachbereichsleiter Data Center bei TÜViT. „Daher unterstützen wir sie mit TSI.PULS dabei, die Ausfallsicherheit ihrer Rechenzentren als das für Kunden wichtigste Entscheidungsmerkmal langfristig und tagesaktuell sichtbar zu machen.“

Da die Verfügbarkeitsmessung auf einer neuartigen IoT-Übertragungstechnologie basiert, ist kein invasiver Eingriff in die Technik notwendig. Damit werden für TSI.PULS lediglich eine spezielle Messsensorik, ein paar Steckdosen und ein Internetanschluss benötigt. In Abhängigkeit von der RZ-Größe messen mehrere installierte Endgeräte, sogenannte Nodes, die Verfügbarkeit der Stromversorgung an den PDUs sowie die klimatischen Umgebungsbedingungen im Serverraum. Die Endgeräte haben dabei in etwa die Größe einer üblichen Abzweigdose. Die Datenübertragung der Nodes im Rechenzentrum erfolgt unabhängig vom Netzwerk des Rechenzentrums über LoRaWAN.

Auf Grundlage der erhobenen Messwerte wird dann über serverseitig implementierte Algorithmen die Verfügbarkeit des Rechenzentrums und der einzelnen Systeme ermittelt. Beginnend nach einem Monat erfolgt zudem die visuelle Aufbereitung der Messwerte in Form eines aussagekräftigen Labels. Dieses bildet die jeweilige Verfügbarkeitsklasse >99,999 %, >99,99 % oder >99,9 % ab und kann als Nachweis der tatsächlichen Verfügbarkeit beispielsweise auf der eigenen Website eingebunden werden.

Damit profitieren Betreiber, die die tatsächliche Verfügbarkeit ihres Rechenzentrums in Form einer unabhängigen Messung nachweisen können, zum einen von einem gesteigerten Vertrauen am Markt. Zum anderen dient das kontinuierliche Monitoring als wichtiger Anhaltspunkt in Bezug auf die Performance eines Rechenzentrums über den Zeitraum eines Jahres hinweg und deckt mögliche Optimierungspotenziale auf.

Zudem lassen sich viele Diensteanbieter die Verfügbarkeiten von RZ-Betreibern in Form von Service Level Agreements vertraglich zusichern. Auch hier bietet TSI.PULS Betreibern eine neue Möglichkeit, die Ausfallsicherheit ihres Rechenzentrums oder Serverraums durch TÜViT als unabhängigen Dritten bestätigen zu lassen.
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