Ergebnisse der Studie "ERP in der Praxis - Anwenderzufriedenheit, Nutzen & Perspektiven"

ERP-Anwender sind ‚eigentlich‘ ganz zufrieden: 44 ERP-Lösungen bekommen von ihren Anwendern insgesamt gute Noten in der Jubiläumsausgabe der Trovarit-Studie

Aachen, (PresseBox) - Seit 10 Jahren untersucht die Trovarit-Studie „ERP in der Praxis“ regelmäßig die Zufriedenheit von ERP-Anwendern. In dieser Runde haben sich knapp 2.400 Anwenderunternehmen bzgl. ihrer Erfahrungen mit ERP-Systemen und -Anbietern ausgetauscht und dabei sowohl für die Software als auch für die Dienstleistungen der Implementierungs- bzw. Wartungspartner eine uneingeschränkte Gesamtnote „Gut“ vergeben. Betrachtet man allerdings einzelne Zufriedenheitsaspekte, ist die Bewertung differenzierter und bleibt meist deutlich hinter dem Gesamteindruck zurück. Das Management Summary mit den wichtigsten Ergebnissen der Studie steht unter www.trovarit.com/erp-praxis zum kostenlosen Download zur Verfügung.
Die Studie zeigt insgesamt, dass sich die Größe einer ERP-Installation dämpfend auf die Anwenderzufriedenheit auswirkt: Wie in den Vorjahren schneiden „schlanke“ ERP-Lösungen, ausgesprochene Branchenlösungen und/oder Lösungen kleinerer Anbieter am besten ab, deren Kunden vor allem den kleineren und mittleren Unternehmen zuzurechnen sind. Die besten Lösungen für größere Anwender finden sich dagegen im hinteren Mittelfeld. Ein Grund hierfür ist das hohe Anforderungsniveau in Verbindung mit spürbar größerem Aufwand bei Einführung, Wartung und (End-) Anwenderbetreuung. Ebenfalls nachteilig auf die Anwenderzufriedenheit wirken sich veraltete Release-Stände aus.

Betrachtet man die Bewertungen der Zufriedenheitsaspekte im Detail, ergibt sich ein sehr differenziertes Bild. Die Aspekte, auf die im Rahmen der Projektierung besonders geachtet werden muss, sind vor allem:

• systembezogene Aspekte wie „Mobile Einsetzbarkeit“, „Formulare und Auswertungen“, „Internationalität“, „Aufwand zur Datenpflege“, „Usability/Anwenderfreundlichkeit“, „Performance“ und die „Integrationsfähigkeit über Schnittstellen“,

• klassische Projektkenngrößen wie „Einhaltung des Budgets“, „Einhaltung des Terminplans“ und „erforderlicher Personalaufwand“ sowie

• Support-Services wie das „Schulungs- & Informationsangebot“ oder auch die „Beratung zur Optimierung des ERP-Einsatzes“.

Dabei gibt es mit der „Mobilen Einsetzbarkeit der ERP-Software“ mit deutlichem Abstand ein neues „Schlusslicht“ unter den Zufriedenheitsaspekten. Offenbar ist es mit der uneingeschränkten Nutzung der ERP-Lösung, also „zu jeder Zeit und an jedem Ort“, bei weitem nicht so weit gediehen, wie die Anwender das heute erwarten bzw. von anderen Software-Anwendungen – nicht zuletzt auch aus dem privaten Bereich – gewohnt sind.

Aus der Gesamtschau stellt sich auch die erstmals untersuchte „Internationale Einsetzbarkeit der ERP-Software“ als Schwachpunkt dar. Angesichts eines schwachen „gut“ bestehen offenbar erhebliche Unterschiede im Hinblick auf die Möglichkeiten, mit einer Lösung z.B. die verschiedenen rechtlichen und sprachlichen Anforderungen zu adressieren, die ein internationaler Einsatz einer zentralen ERP-Lösung mit sich bringt.

Das Management Summary mit den wichtigsten Ergebnissen steht auf der Studienseite zum kostenlosen Download zur Verfügung: www.trovarit.com/erp-praxis

Dr. Karsten Sontow, Vorstand der Trovarit AG und Leiter der Studie, präsentiert die Ergebnisse auf dem Business Forum zur IT & Business / Where IT works 2014, Stuttgart, am 08.10.2014, 14:30-15:00 Uhr.

Trovarit AG

Hintergrundinformationen zur Studie: Mit insgesamt mehr als 12.000 Teilnehmern bis 2014, ist die Studie „ERP-Praxis - Anwenderzufriedenheit, Nutzen & Perspektiven“ (www.trovarit.com/erp-praxis) der größte Erfahrungsaustausch unter ERP-Anwendern. Die Studie wurde seit 2004 im Zweijahres-Rhythmus in Deutschland durchgeführt und zuletzt auf die Schweiz, Österreich, die NiederIande und die Türkei ausgedehnt. Das Trovarit Research-Team wird dabei von einer internationalen Expertengruppe unterstützt. In dieser sind u.a. das Forschungsinstitut für Rationalisierung (FIR) an der RWTH Aachen, die 2BCS AG (Schweiz), Der ERP-Tuner (Österreich), pragmatiQ (Niederlande) and Trovarit Danismanlik Ltd. (Türkei) vertreten.


Hintergrundinformationen zur Trovarit AG: Die Trovarit AG versteht sich als Marktanalyst und anbieterneutraler Berater im Umfeld von ERP- und Business-Lösungen. Mit spezialisierten Services und Werkzeugen unterstützt Trovarit Unternehmen dabei, Geschäftsprozesse effizient zu gestalten, den Einsatz der vorhandenen ERP und Business-Systeme zu optimieren und Investitionen in neue ERP und Business-Lösungen abzusichern. In diesem Zusammenhang stehen auch die Trovarit-Studien zur Anwenderzufriedenheit (ERP-Praxis), zu ERP-as-a-Service, zu Werkzeugen für das Business Process Management usw., die relevante Marktthemen und Trends aufgreifen und unabhängig, auf empirischer Basis analysieren. Die Trovarit AG wurde im September 2000 von Peter Treutlein und Dr. Karsten Sontow als Spin-Off der RWTH Aachen gegründet. Sitz des Unternehmens ist Aachen.

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