Summenfrequenz-Spektroskopie zur Untersuchung von Biomolekülen und Monolayern

Summenfrequenz-Spektrometer (SFG)
(PresseBox) ( Darmstadt, )
Summenfrequenz-Spektroskopie (SFG) ermöglicht die detaillierte Untersuchung von Struktur, Ordnung und Orientierung von Monolayern auf molekularer Ebene sowie deren spektroskopische Eigenschaften an unterschiedlichen Oberflächen und Grenzflächen ohne nennenswerten Einfluss durch das Probenvolumen.

Dazu wird ein Pikosekundenpuls mit fester Wellenlänge im Sichtbaren (ωVIS) mit einem zweiten Puls mit durchstimmbarer Wellenlänge im Infraroten (ωIR) auf der zu untersuchenden Oberfläche überlagert um durch nichtlineare Anregung ein Signal zu erzeugen (ωSFG). Die Intensität des Signals ωSFG steigt, wenn die Anregung mit dem Schwingungsübergang eines Moleküls übereinstimmt. Nur Moleküle ohne Inversionssymmetrie können ein SFG-Signal erzeugen. Da an Grenzflächen keine Inversionssymmetrie vorhanden ist, die meisten Probenvolumina wie Wasser hingegen inversionssymmetrisch sind, kann mit diesem Verfahren die Struktur der Grenzfläche ohne Einfluss des Probenvolumens untersucht werden.

Eine detaillierte Beschreibung des Verfahrens, eines SFG-Messsystems sowie Ergebnissen aus Biochemie und Solarzellenforschung durch Autoren der Universität Vilnius, des Laserherstellers Ekspla und des deutschen Vertreters Topag Lasertechnik finden Sie in der neuen Ausgabe der PhotonicsViews.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.