Kulturstaatssekretär Bauer-Wabnegg beim Heldenfest in Jena

(PresseBox) ( Erfurt, )
Am morgigen Freitag wird Thüringens Kulturstaatssekretär Prof. Dr. Walter Bauer-Wabnegg (CDU) beim Heldenfest zum Abschluss des Vier-Städte-Projekts zum Schillerjahr ein Grußwort sprechen. Das Land fördert das Heldenprojekt mit über 78.000 Euro.

Zum Schillerjubiläum veranstalteten die Thüringer Städte Jena, Meiningen, Rudolstadt und Weimar zum ersten Mal ein gemeinsames Jubiläumsprojekt. Ziel war es, ein jugendliches Publikum im Rahmen des Jugendprojekts "Helden!" für Schiller zu interessieren. In Weimar arbeiteten die jungen Leute gemeinsam mit dem D.A.S.-Jugendtheater an dem Theaterprojekt "Schiller - Ist er des Wahnsinns oder Die wilden Jahre". Unterstützung und Partner fanden sie auch bei Bauhaus- und Musikstudenten. Die Jenaer Akteure konzentrierten sich auf die Helden in Schillers Werken und die Definition dieses Begriffs im 21. Jahrhundert. Sie gründeten dazu u. a. eine "Heldenagentur", in der Bürger und Gäste der Stadt ihre persönlichen Helden vorstellen, aber auch "Heldentaten" in Auftrag geben konnten. In Meiningen gelang es, Jugendliche mit und ohne Handicap für Schiller zu begeistern. Sie fanden über jugendkulturelle und abstrakte Ausdrucksformen wie Rap, HipHop und Collagen ihre Auseinandersetzung mit Schillers Texten. In Rudolstadt entwickelten Schauspieler des Theaters und Künstler der Kunstwerkstatt gemeinsam mit jungen Leuten eine sehr freie Fassung "Der Räuber", die nun szenisch und filmisch umgesetzt wird. Weitere Informationen sind im Internet unter www.schiller-helden.de zu finden.

Zeit: Freitag, 26. Juni 2009, 17.00 Uhr
Ort: Jena, Volksbad

Kulturstaatssekretär Bauer-Wabnegg sagte im Vorfeld: "Das Projekt legt die rebellischen Ideen Schillers frei. Mit diesen Ansprüchen ist er absolut modern und ermöglicht gerade jungen Leuten eine Identifizierung. Voraussetzung dafür sind gute Konzepte und Ideen. Die hatten auch die vier Thüringer Schillerstädte. Sie haben der Jugend Schiller dabei nicht nur zugänglicher gemacht, sondern sie haben auch die Schiller-Fans untereinander vernetzt. Das ist eine wirkliche Heldenleistung. Ich ermuntere alle Kinder und Jugendlichen in Thüringen diesem Beispiel zu folgen. Ihr alle könnt Helden sein."
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