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Pressemitteilung BoxID: 277422 (Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport)
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Ergebnisse des Pilotprojekts zu demographischer Entwicklung und Hochschulen in Thüringen des Centrums für Hochschulentwicklung vorgestellt

Müller: "Empfehlungen bestätigen den von der Landesregierung eingeschlagenen Weg und fordern seine konsequente Fortsetzung "

(PresseBox) (Erfurt, ) Vertreter des Centrums für Hochschulentwicklung Gütersloh (CHE Consult) haben die Ergebnisse des im letzen Jahr begonnenen Pilotprojekts "Demographische Entwicklung und Hochschulen in Thüringen" in Erfurt Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) vorgestellt. Der Minister erklärte im Anschluss daran: "Die Empfehlungen des CHE unterstützen den von der Landesregierung eingeschlagenen Weg, das Bildungssystem in allen Bereichen zu stärken. Der eingeschlagene Weg muss nun konsequent und unter Einbeziehung aller anderen Ressorts fortgesetzt werden. Es muss darum gehen, das Potential der Hochschulen für die zukünftige Entwicklung des Freistaats in den verschiedenen Feldern weiter zu identifizieren und dieses Potential vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung und seiner Folgen noch stärker zu nutzen. Im Hochschul- und Forschungsbereich sind mit der Zukunftsinitiative 'Exzellentes Thüringen' im Umfang von 2,8 Milliarden Euro die finanziellen Rahmenbedingungen der Thüringer Hochschulen bis 2011 gesichert. Die Studienbedingungen sind optimal, die Studienorte attraktiv und überschaubar. Dazu bieten unsere Bildungseinrichtungen eine hoch qualifizierte Lehre und Forschung mit einem breit angelegten Ausbildungsangebot. Zudem sind stabile und leistungsfähige Hochschulstrukturen die besten Voraussetzungen, den Fachkräftebedarf der Zukunft zu decken."

Zu den wichtigsten Erkenntnissen der rund 80-seitigen Studie zähle, so Müller weiter, dass vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung neben der strategischen Positionierung der Hochschulen die Bildungsbeteiligung weiter erhöht werden müsse. Auch die Anwerbung von noch mehr Studieninteressierten und die Ausschöpfung des Potenzials bei den Thüringer Schulabgängern seien noch stärker zu berücksichtigen. Nicht zuletzt gewinne die Einbettung der Hochschulen in der regionalen Wirtschaft einen immer größeren Stellenwert, auch um den Hochschulen weitere Entwicklungsperspektiven zu eröffnen.

"Einige der Empfehlungen des CHE wurden bereits aufgegriffen. So wurde der Hochschulzugang für beruflich Qualifizierte erleichtert. Auch das Hochschulmarketing wurde durch die Bereitstellung von zusätzlichen Finanzmittel von über 5 Mio. € bis zum Jahr 2011 weiter gestärkt. Dass ein Studium im Freistaat attraktiv ist, zeigt nicht nur die Entwicklung der Studierendenzahlen. Derzeit studieren im Freistaat 50.348 junge Menschen und damit 0,9 Prozent mehr als im Vergleich zum Vorjahr. Auch die Zahl der Studienanfänger ist bis Ende Oktober 2008 auf 9.914 gestiegen. Das ist eine erfreuliche Entwicklung", so der Minister abschließend.