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Pressemitteilung BoxID: 181101 (Thüringer Ministerium für Bildung, Jugend und Sport)
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7. „nanoCAMP” – Wissenschaft als Abenteuer erleben!

Einer von zwölf Teilnehmern kommt aus Thüringen

(PresseBox) (Erfurt, ) Zwölf Jugendliche werden vom 28. Juni bis 4. Juli 2008 Wissenschaft als Abenteuer erleben können: Das 3sat-Zukunftsmagazin "nano" und das Helmholtz-Zentrum für Umweltforschung laden 16- bis 18-jährige Jugendliche ins siebente "nanoCAMP" nach Leipzig ein. Eine Woche lang werden die zwölf Teilnehmerinnen und Teilnehmer Spaß am selbständigen Forschen und abenteuerlichen Zusammensein haben. Und sie kommen sogar ins Fernsehen: "nano" (montags bis freitags, 18.30 Uhr) zeigt in der Camp-Woche täglich, was die Nachwuchsforscher erleben.

Einer der zwölf Teilnehmer kommt aus Thüringen. Es ist Patrick Hagemann aus Weida, der die Grundig-Akademie Gera - eine berufsbildende Schule in freier Trägerschaft - besucht. Auch beim siebten "nano"-Camp lagen die Bewerbungen der Jungen gleichauf mit denen der Mädchen. Viele Bewerbungen kamen auch 2008 aus den neuen Ländern. In diesem Jahr haben sich besonders viele Schülerinnen und Schüler auch von Berufsschulen im Vergleich zu den Gymnasien beworben.

Thüringens Kultusminister Bernward Müller (CDU) freut sich mit Patrik Hagemann: "Es ist ein großer Erfolg, dass ein Schüler aus dem Freistaat am "nanoCAMP" teilnehmen kann. Naturwissenschaft und Technik sind interessant und können begeistern. Das 'nanoCAMP' zeigt, dass Wissenschaft viele praktische Seiten hat, die es für die Teilnehmer zu erkunden gilt."

Der Fernsehsender 3sat fördert den akademischen Nachwuchs seit 2002 in jedem Sommer mit den "nanoCAMPs", die Lust auf Forschung vermitteln. Bisherige Stationen waren München, Berlin, Stuttgart, Mainz, Bremen und Bochum. Unterstützt werden die "nanoCAMPs" von "Wissenschaft im Dialog" und "Bild der Wissenschaft".

Im Jahr der Mathematik steht natürlich Mathematik im Mittelpunkt. Die Jungforscher lernen, dass Mathematik keineswegs eine weltfremde Wissenschaft ist. An Hand praktischer Beispiele können sich die Jugendlichen überzeugen, dass man mit mathematischen Methoden die Zukunft der Welt vorhersagen kann. Im Umweltforschungszentrum Leipzig werden die Jugendlichen beispielsweise selbst demonstrieren, wie nackte Formeln mit realen Umweltbedingungen zu verknüpfen sind. Die Jungforscher gehen nicht nur inhaltlich, sondern auch real in die Tiefe: Mit schwerem Gerät fahren sie über den Boden Bitterfelds und setzen zehn Meter tiefe Bohrungen an. So wollen sie herausfinden, welche Mikroorganismen die organischen Giftstoffe im Boden der ostdeutschen Stadt abbauen. Weitere Informationen sind im Internet unter www.nano.de zu finden.