BMBF-Wachstumskern präsentiert Produkte und Dienstleistungen auf smoodKONFERENZ

Dr. Kersten Roselt, Jana Liebe, Minister Wolfgang Tiefensee, Prof. Dr. Peter Bretschneider
(PresseBox) ( Jena, )
 
  • smood®-Technologien für Planung, Umbau, Betrieb energieeffizienter Quartiere
  • Erprobung der smoodPRODUKTE ab 2022 im Modellquartier
Das Einbiegen auf die Zielgerade des erfolgreichen Wachstumskerns „smood® - smart neighborhood“ gab dem smoodKONSORTIUM Anlass, den Erkenntnisfortschritt und weitere Informationen zu künftigen Produktlinien sowie Dienstleistungen im Rahmen der smoodKONFERENZ am 07. Oktober 2021 vorzustellen.

Dr. Kersten Roselt, unternehmerischer Sprecher von smood®, freut sich über den Erfolg der smoodKONFERENZ: „Wir liegen im Plan. Die Entwicklungen aus smood® werden einen wichtigen Beitrag zur künftigen Versorgung unserer Bestandsquartiere leisten. Neuartige umweltfreundliche Strombatterien und effiziente Wärmespeicher für ganze Wohngebiete helfen uns, vor Ort produzierte Energie dort auch zu halten und selbst zu nutzen. Unsere digitalen Planungsinstrumente sowie die Steuerungs- und Betriebsführungslösungen unter Verwendung künstlicher Intelligenz versetzen uns in die Lage des effizientesten Umganges mit Energie. Erfreulich ist der Spirit der Konferenz, der uns Klimawandel und Energiewende als Chance für neuartige und nachhaltigkeitsgetriebene Wertschöpfung sehen lässt.“

Unter Anwesenheit von Thüringens Wirtschaftsminister Wolfgang Tiefensee sowie mit einer Keynote durch den Energieexperten Prof. Timo Leukefeld wurden Einblicke in die Welt von smood® gegeben. „Die Energiewende hin zu erneuerbaren Energien ist eine der Schlüsselfragen unserer Gesellschaft“, sagte Tiefensee. „Sie setzt neue Technologien voraus und eröffnet damit wirtschaftliche Chancen für diejenigen, die sie bereitstellen können.“ Nachhaltige Energien seien daher ein fester Bestandteil der Forschungs- und Innovationsstrategie des Landes. „Mit smood verfügt Thüringen über einen Wachstumskern, der unsere starke Forschung im Bereich erneuerbarer Energien gezielt mit dem Know-how spezialisierter Thüringer Firmen verbindet.“

In der Imaginata, einem ehemaligen Umspannwerk, versammelten sich über 70 Teilnehmende und diskutierten über zukunftsfähige Lösungen für die dezentrale regenerative Energieversorgung von Bestandsquartieren. Neben der Vorstellung der smoodPRODUKTE smoodPLAN, GeoHeatStorage, GeoHoP, EStorage und smoodACT haben Expert*innen im Rahmen einer Podiumsdiskussion zur Frage diskutiert, wie Zukunftstechnologien, die in Forschungs- und Pilotprojekten entwickelt werden als Stand der Technik eingesetzt werden können.

Die smoodPRODUKTE sollen im nächsten Jahr im Rahmen eines Pilotprojekts in einem Modellquartier umgesetzt werden, um die Ziele hin zu einem lebenswerten, effizienten sowie umweltfreundlichen Wohnen zu verwirklichen. Hierzu läuft derzeit die Suche nach einem passenden smoodQUARTIER.

Im Laufe der Projektjahre konnte smood® zudem internationale Aufmerksamkeit erzielen. So ist das Projekt seit dem 01. Oktober 2021 auf der Expo2020 in Dubai vertreten und begeisterte auch in den Vereinigten Staaten beim Americas Competitiveness Exchange Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Delegation aus elf Nationen.

„Für ThEEN e.V. als externes Projektmanagement ist es eine Freude, dieses Projekt zu begleiten und regionale Innovationen national wie international zu präsentieren. Die smoodKONFERENZ hat erneut bewiesen wie erfolgreich Mittelstand und Forschung ineinandergreifen und nachhaltigen Quartiersumbau voranbringen.“, so Jana Liebe, Geschäftsführerin des ThEEN.

Weitere Informationen finden zu den smoodTECHNOLOGIEN Sie hier.

Über smood®

Die Initiative smood® gründet auf der Überzeugung Thüringer Unternehmer, dass der energetische Quartiersumbau ein wichtiges zukünftiges Geschäftsfeld sein wird. Daher ist die Forschungsarbeit strikt auf die unternehmerische Umsetzung ausgelegt. Die Entwicklung automatisierter Anamnesewerkzeuge, neuartiger quartiersskalierter Strom- & Wärmespeicher sowie deren Zusammenführung mit der digitalen Welt der optimierten Betriebssteuerung etablieren die Sektorenkopplung im Quartier als eine zukunftsgerichtete Ingenieurleistung. Das Projekt wird vom BMBF mit 10 Mio. € gefördert, der Eigenanteil der beteiligten Unternehmen beläuft sich auf weitere 4 Mio. €.
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