T-Systems tritt Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) bei

Abwehr von Cyberangriffen erfordert interdisziplinäre Kooperation

(PresseBox) ( Berlin, )
T-Systems tritt dem Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) bei und verstärkt dessen interdisziplinäres Expertennetzwerk.

Mit Standorten in über 20 Ländern ist T-Systems einer der weltweit aktiven herstellerübergreifenden Digitaldienstleister. Als Tochtergesellschaft der Deutschen Telekom bietet T-Systems integrierte Lösungen für Geschäftskunden aus einer Hand: Betrieb der Bestandssysteme und klassischen IT- und Telekommunikations-Services, Transformation in die Cloud einschließlich internationaler Netze, bedarfsgerechte Infrastruktur, Plattformen und Software sowie neue Geschäftsmodelle und Innovationsprodukte im Internet der Dinge. Grundlage dafür sind globale Reichweite für Festnetz und Mobilfunk, hochsichere Rechenzentren, ein umfassendes Cloud-Ökosystem mit standardisierten Plattformen und weltweiten Partnerschaften.

Erst kürzlich legte die Telekom aktuelle Zahlen zur Cybersicherheit vor. Anfang April 2019 zählte der Konzern 46 Millionen tägliche Angriffe auf seine Honeypots, ein neuer Spitzenwert. Im April 2018 waren es durchschnittlich noch 12 Millionen. Der April-Wert 2017 lag noch bei 4 Millionen. Die Angriffszahlen steigen exponentiell.

51% der Attacken zielen auf die Netzsicherheit. Hacker konzentrierten sich dabei auf Schnittstellen für die Fernwartung von Computern. In 26% der Fälle geht es um Kontrolle über fremde Rechner. Rund 7% der Attacken zielen auf Passwörter. 5% der Angriffe gelten Internetseiten. Die Telekom Security beobachtet täglich drei bis acht unbekannte Angriffstaktiken.

Dirk Backofen, Leiter Telekom Security: "Fünfzig Milliarden Geräte werden wir nächstes Jahr im Internet sehen. Jeder und alles ist vernetzt und braucht Cyber Security. Dies schafft niemand allein. Wir brauchen die Armee der Guten. Dafür teilen wir unser Wissen für eine Immunisierung der Gesellschaft gegen Cyber-Attacken. Nur im Schulterschluss zwischen Politik, Wissenschaft und der Privatwirtschaft werden wir erfolgreich die Hacker in die Schranken weisen können.“

Prof. Dr. Norbert Pohlmann, TeleTrusT-Vorsitzender und Direktor des Institutes für Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule: "Mit T-Systems engagiert sich ein Unternehmen im Bundesverband IT-Sicherheit, das signifikant dazu beiträgt, die IT-Sicherheit in der deutschen Wirtschaft umzusetzen. Wir freuen uns auf die Kompetenzbereicherung und werden gemeinsam dafür sorgen, dass die fortschreitende Digitalisierung sicher und vertrauenswürdig stattfindet."

Neben exponentiell steigenden Zahlen registriert die Telekom Security grundsätzliche Trends bei Cyber-Attacken. So entsteht seit Jahren eine Hacker-Industrie. Gruppen spezialisieren sich auf bestimmte Angriffstypen und bieten diese als Service an. Dabei steigt der Anteil von Attacken mit künstlicher Intelligenz. Angriffe sind daher heute viel schneller erfolgreich. Die Cyberabwehr setzt das unter Druck. Sie muss immer mehr mit Gegenmaßnahmen in Echtzeit kontern.

Ebenso intensiv beschäftigt Passwort-Diebstahl den Kundenservice der Telekom. Immer wieder fallen Kunden auf Phishing herein. Heftiger werden auch die Angriffe auf Fest- und Mobilfunknetz der Telekom. So feuerten im April 2019 Botnetze 5,3 Billionen Datenpakete auf die Telekom. Im Vorjahr waren es noch 330 Milliarden.
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