Verkabelung im Data Center - wichtig aber oftmals vernachlässigt

Optimized Data Center

Kassel, (PresseBox) - Die Verkabelung und das Kabelmanagement fallen unter die Aufgaben, die in wachsenden IT-Strukturen gerne vernachlässigt werden und oft erst dann unangenehm auffallen, wenn ein Kabel defekt ist oder ausgetauscht werden soll. Lokalisierung und Austausch des betreffenden Kabels gestalten sich dann schwierig und sind mitunter sehr zeitaufwändig. Zudem ist es wichtig, dass die Verkabelung den Anforderungen hinsichtlich der verarbeiteten Datenmenge und der benötigen Geschwindigkeit des Datentransports entspricht, denn sonst kann auch die beste Hardware nicht ihre volle Leistung entfalten.

Einhaltung von Verkabelungsnormen am besten umgesetzt

Eine schlechte Verkabelung senkt die Effizienz der gesamten IT-Landschaft, erhöht die Wartungskosten, erschwert das Management und birgt auch die Gefahr von Wärmestaus und Kabelbränden. Um diese Probleme zu vermeiden, sollte immer möglichst vorausschauend und strukturiert verkabelt werden. Um diesen Prozess zu unterstützen, gibt es verschiedene Normen (z.B. EN 50173-1 für den europäischen Raum), die nach Ansicht von 44% der befragten Betreiber im eigenen Rechenzentrum gut oder sehr gut umgesetzt werden; nur 8% geben an, dass diese nur mangelhaft oder ungenügend umgesetzt werden. Mit 43% guter oder sehr guter Umsetzung gilt ähnliches gilt für die Inventarisierung und Kennzeichnung von Kabeln zur Vereinfachung von Wartungs- und Austauschprozessen.

Mehr als die Hälfte der Betreiber nutzt Datenübertragungsraten von 40 Gbit/s oder mehr

Im Rahmen der Studie wurde auch erhoben, wie leistungsfähig die Verkabelung der Data Center hinsichtlich der grundsätzlich möglichen Verarbeitungsmenge von Daten ist. Die Befragung beschränkte sich dabei auf die maximal erreichte Datenübertragungsrate – zum Beispiel im Backbone.

Verbindungsgeschwindigkeiten unter 10 Gbit/s sind erwartungsgemäß nur noch selten und in kleineren, unternehmenseigenen Data Centern zu finden. Die weiteren gängigen Datentransferraten sind relativ gleichmäßig vertreten – auch Bandbreiten bis 100 Gbit/s werden bereits in einem knappen Drittel der Rechenzentren erreicht.

Zukünftiger Wechsel auf höhere Bandbreite

In diesem Zusammenhang sind auch die Absichten interessant, in Zukunft auf höhere Datenübertragungsraten zu wechseln. Großes Interesse gibt es für den neuen Ethernet-Standard, der Übertragungsgeschwindigkeiten von bis zu 25 Gbit/s bei geringeren Kosten ermöglicht, weil eine teure Überdimensionierung vermieden wird. Weiterhin plant ein knappes Drittel den Wechsel auf die hohen Datenübertragungsraten von 40 Gbit/s und 100 Gbit/s.

future thinking 2017 am 25./26. April – Schwachstellen im Selbsttest identifizieren und professionelle Hilfe auf dem Rechenzentrums-Kongress finden

Die future thinking ist längst ein fester Bestandteil der Rechenzentrumsbranche. Die zweitägige Veranstaltung, die Kongress und Ausstellung vereint, bringt jährlich etwa 500 Menschen aus dem Rechenzentrumsbereich zusammen. Man schätzt die inhaltliche Ausrichtung und teilt vor allem ein gemeinsames Ziel: Rechenzentren energieeffizienter zu machen. Die Gelegenheit, um mit Hilfe des Optimized Data Center Benchmarktools rund 160 verschiedene Gesichtspunkte aus den Bereichen Rechenzentrumsbetrieb, physische und virtuelle IT-Infrastruktur, Gebäudeinfrastruktur und externe Anbindung zu evaluieren und auf Basis der Ergebnisse, das Gespräch mit den Profis zu suchen oder sich in einem der vielen Fachvorträge selbst zu informieren.

Die Studie wurde von der techconsult GmbH in Zusammenarbeit mit iX und Partnern aus der Anbieterlandschaft für Rechenzentrumslösungen erstellt. So trugen Schneider Electric, Itenos und proRZ wertvolles Wissen rund um ihre jeweiligen Kernkompetenzen bei.

Das Benchmarktool und weitere Informationen zur Studie finden Sie auf dem Portal www.optimized-datacenter.de. Weitere Informationen zur future thinking und dem deutschen Rechenzentrumspreis finden Sie auf www.future-thinking.de.

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techconsult GmbH

Als Research und Analystenhaus ist techconsult seit 25 Jahren der Partner für Anbieter und Nachfrager digitaler Technologien und Services. Analysen auf der Anwenderseite erlauben einen Einblick in die Problemfelder und Zukunftsvisionen der Unternehmen. Für ein realitätsnahes Bild sorgen dafür über 20.000 Interviews/Jahr mit Business- und IT-Entscheidern. In Verbindung mit dem permanenten Screening von Produkten und Serviceleistungen der Anbieter erfolgt die erfolgsorientierte Strategie- und Umsetzungsberatung. Auf digitalen Plattformen stellt techconsult Business- und IT-Entscheidern seit vielen Jahren themenspezifische Assessment-Tools zur Problemfeld- und Positionierungsanalyse zur Verfügung. Die techconsult GmbH wird vom geschäftsführenden Gesellschafter und Gründer Peter Burghardt am Standort Kassel mit einer Niederlassung in München geleitet und ist Teil der Heise Gruppe.

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