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Fachbereichsstudie Personalwesen in der Fertigung: Stärkster Verlust aller Fachbereiche

Analystenhaus techconsult legt Fachbereichsstudie zum Business Performance Index (BPI) Mittelstand Fertigung vor / BPI Mittelstand Fertigung 2015

(PresseBox) (Kassel, ) Mit der Fachbereichsstudie Personalwesen in der Fertigung setzt das Analystenhaus techconsult die Reihe der Fachbereichsstudien zum Business Performance Index Mittelstand D/A/CH fort. Ziel dieser Berichte ist, Fachbereichsverantwortlichen in komprimierter Form die aktuell im Zusammenhang mit den Fachbereichsprozessen stehenden Umsetzungsdefizite und dringendsten Handlungsfelder in ihrer Branche aufzuzeigen.

Sehr deutlich wird, wo die Fertigungsunternehmen im Personalwesen ihre Probleme haben. Dabei können zum einen Umsetzungsdefizite festgestellt werden, das heißt, dass die bisherige Umsetzung noch nicht das als wünschenswert erachtete Niveau erreicht hat, zum anderen wird auch sichtbar, bei welchen Teilprozessen am häufigsten Unzufriedenheit mit der Umsetzung besteht.

Diskrete Fertiger mit großem Rückgang

Das Personalwesen verliert im Vergleich zu den anderen Fachbereichen am die meisten Performancepunkte. Gegenüber dem Vorjahr ging der BPI-Wert um 4,8 Punkte (-7,4 Prozent) auf nun 60,2 BPI-Punkte zurück. Die Unternehmen der diskreten Fertigung verloren sogar 5,6 BPI-Punkte. Besonders stark waren die Rückgänge in der diskreten Fertigung bei den Subbranchen Elektrotechnik (-10,6 Punkte) und Holzverarbeitung und Möbelindustrie (-8,3 Punkte). Auch alle anderen Subbranchen der diskreten Fertigung verloren zwischen 0,8 und 4,4 BPI-Punkten. Im Gegensatz dazu hatten die Prozessfertiger nur einen geringen Rückgang von 2 Punkten gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Den starken Verlusten der Pharmabranche (-4,8 Punkte) und der Nahrungsmittelhersteller (-6,3 Punkte) stehen Performancegewinne von jeweils einem Punkt bei den Chemie- und Kosmetikherstellern gegenüber, welche den Gesamtverlust leicht abfedern.

Kernaufgaben des Personalwesens unzureichend

Das schwache BPI-Ergebnis kommt besonders durch die schwachen Teilprozesse zu Stande: Viele der Kernaufgaben des Personalwesens, wie die Personalrekrutierung, Personalbeurteilung und Karriereplanung oder auch die Weiterbildung und das Wissensmanagement erreichen nur stark unterdurchschnittliche BPI-Werte. Auch die IT-Unterstützung lässt in fast allen Bereichen zu wünschen übrig. Lediglich die Arbeitszeiterfassung und die Entgeltabrechnung werden IT-seitig ausreichend unterstützt und erreichen auch ein überdurchschnittliches BPI-Ergebnis. Eine angemessene IT-Unterstützung wirkt sich somit positiv auf den BPI-Wert aus, da sie für Vereinfachungen und Optimierungen in den Prozessen sorgt.

Personalrekrutierung größtes Unzufriedenheitsfeld

Fast zwei Drittel der Unternehmen sind nicht mit der Umsetzung ihrer Personalrekrutierung zufrieden und die Personalrekrutierung stellt darüber hinaus für die Chemiebranche ein Handlungsfeld dar, bei dem Relevanz der Tätigkeit und Umsetzungsniveau Diskrepanzen aufweisen. Im Hinblick auf die Sicherung der Marktposition ist eine optimierte Personalrekrutierung essentiell. Nur wenn die Planstellen mit geeignetem Personal besetzt werden können, sind Unternehmen in der Lage auch in Zukunft wettbewerbsfähig zu sein. Dazu gehören sowohl Verbesserungen in der Stellenausschreibung als auch die Auswertung von Bewerbern anhand des Anforderungsprofils. Auch die mangelnde IT-Unterstützung sollte ausgebaut werden, um den Unternehmen den Personalbeschaffungsprozess zu erleichtern.

Welche Teilprozesse des Bereichs Personalwesen in den Subbranchen der Fertigung besonders gut oder schlecht laufen, analysiert die nun vorliegende Fachbereichsstudie, die ab sofort auf der Projektseite www.business-performance-index.de zum Download bereit steht und zudem jedem Fachbereichsentscheider die Möglichkeit bietet, seinen Bereich mit vergleichbar aufgestellten Fertigungsunternehmen zu vergleichen.

An der repräsentativen Studie BPI Mittelstand Fertigung 2015 beteiligten sich über 350 mittelständische Unternehmen in Deutschland, Österreich und der Schweiz. Befragt wurden in erster Linie Geschäftsführer und Fachbereichsleiter. Der BPI wird unterstützt von marcom source, BDO AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, cormeta, dem FIR an der RWTH Aachen, Microsoft und Swisscom, dem Bundesverband mittelständische Wirtschaft sowie weiteren Partnern aus der ITK-Branche.

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Die techconsult GmbH, gegründet 1992, zählt zu den etablierten Analystenhäusern in Zentraleuropa. Der Schwerpunkt der Strategieberatung liegt in der Informations- und Kommunikationsindustrie (ITK). Durch jahrelange Standard- und Individual-Untersuchungen verfügt techconsult über einen im deutschsprachigen Raum einzigartigen Informationsbestand, sowohl hinsichtlich der Kontinuität als auch der Informationstiefe, und ist somit ein wichtiger Beratungspartner der CXOs sowie der IT-Industrie, wenn es um Produktinnovation, Marketingstrategie und Absatzentwicklung geht.
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