"Unternehmen müssen neue Wege suchen, um den Cash Flow zu verbessern"

Die Finanzkrise wirkt sich zunehmend auf die Liquidität deutscher Unternehmen aus. TBM Consulting rät: Bestände reduzieren! / Marktkommentar zu den Auswirkungen der Finanzkrise auf die produzierende Industrie

(PresseBox) ( Genf, )
Die Krise an den weltweiten Finanzmärkten beeinträchtigt jetzt auch die Liquidität deutscher Unternehmen. Die größte Sorge vieler Unternehmen seien laut "Spiegel Online" die derzeit immer schlechteren Konditionen für ihre Finanzierung. Banken versuchten mit aller Macht die Risiken in ihren Bilanzen zu minimieren und gäben sich restriktiv.

"Unternehmen müssen sich darauf einstellen, dass Banken die Konditionen momentan noch genauer prüfen, bevor sie einen Kredit bewilligen. Die Betriebe sollten deshalb ihr Finanzmanagement auf den Prüfstand stellen und neue Wege suchen, um den Cash Flow zu verbessern", sagt Mike Herr, Europachef der Unternehmensberatung TBM Consulting. "Industrieunternehmen können mit Lean- Management Methoden ihre Geschäftsabläufe so gestalten, dass sie auch in wirtschaftlich schwierigen Zeiten Produktivitätssteigerungen und eine Erhöhung des Cash Flow erzielen können.

"Um Cash kurzfristig aus den Bilanzen freizusetzen, bietet sich beispielsweise eine Umstrukturierung der Lieferketten an", so Mike Herr. "Unternehmen können mithilfe von Lean und einer so genannten Nachfragesegmentierung kurzfristig unprofitable Produkte eliminieren oder nur noch auf Abruf bereitstellen. In speziellen Kaizen-Workshops können sie ihre Bestände so innerhalb von acht bis zehn Wochen um bis zu 20 Prozent reduzieren."

"Wir raten Fertigungsunternehmen gerade aus dem deutschen Mittelstand dazu, sich auch langfristig ernsthaft mit Lean-Methoden auseinanderzusetzen. In den meisten von ihnen schlummern wahre Produktivitätsschätze, die nur darauf warten, gehoben zu werden", sagt TBM-Chef Mike Herr. "Ziel muss es sein, die ohnehin schon knappen personellen wie maschinellen Mittel effizient einzusetzen: mehr Produktion, kürzere Lieferzeiten, geringere Kosten. Mit Hilfe schlanker Produktionsabläufe ist das möglich. Leider nutzen noch immer nur wenige Betriebe der produzierenden Industrie in Deutschland das Lean-Prinzip zur systematischen Verbesserung ihrer Abläufe. Dabei würden sie davon gerade in Krisenzeiten wie diesen enorm profitieren."
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