Sichere Coronavirus-Forschung dank Systec Autoklaven

Wie erhöhen Autoklaven die Sicherheit gegen 2019-nCoV?

Coronavirus Forschung Sterilisation Systec Autoklaven (PresseBox) ( Linden, )
Das zum Jahreswechsel 2019/2020 in der chinesischen Provinz Wuhan zum ersten Mal aufgetretene neue Coronavirus COVID-19 hat sich innerhalb weniger Wochen über alle Kontinente der Erde verbreitet. Nationale und internationale Behörden sind aktuell mit der Eindämmung des Virus durch gezielte Unterbrechung von Infektionsketten betraut. Parallel wird das Virus in Laboratorien weltweit untersucht und zu Forschungszwecken gezüchtet, um seine Funktionsweise zu verstehen. So wird langfristig die Entwicklung von Medikamenten und Impfstoffen gegen COVID-19 (2019-nCoV / SARS-CoV-2) ermöglicht. Systec Autoklaven sind perfekt dazu geeignet, in entsprechenden Laboren die von der World Health Organization (WHO) zu diesem Zweck veröffentlichten Sicherheitsrichtlinien einzuhalten.

Wie erhöhen Autoklaven die Sicherheit gegen 2019-nCoV / SARS-CoV-2?

Jede weitere Verbreitung des neuartigen Coronavirus kann die aktuelle gesundheitliche Lage der internationalen Gemeinschaft negativ beeinflussen. Dazu zählt insbesondere die potenzielle Verbreitung von COVID-19 durch Nichteinhalten adäquater Sicherheitsstandards in biologischen Laboratorien. Nicht nur die Infektion der eigenen Mitarbeiter stellt hier ein Risiko dar, auch Abfälle aus Sicherheitsbereichen könnten Spuren des Coronavirus beinhalten, sofern sie nicht gemäß WHO-Standards sterilisiert wurden.

Ideale Autoklaven laut WHO (BSL-2 / BSL-3)

Gemäß dem WHO-Leitfaden „Laboratory biosafety guidance related to the novel coronavirus (2019-nCoV)“ [https://www.who.int/docs/default-source/coronaviruse/laboratory-biosafety-novel-coronavirus-version-1-1.pdf?sfvrsn=912a9847_2] in der Version vom 12. Februar 2020 sind für die sichere Handhabung von COVID-19 die Biosafety Levels BSL-2 und BSL-3 erforderlich: Labore, in denen diagnostische Arbeiten wie z.B. DNA-Sequenzierungen im Rahmen der Virusdiagnostik ausgeführt werden, sollten dem Standard BSL-2 entsprechen, während Labore, in denen das Virus kultiviert wird oder aus anderen Gründen in hohen Konzentrationen vorhanden ist, auf Basis von BSL-3 arbeiten sollten.

In beiden Fällen sind Laborautoklaven von Systec ideal zur Sterilisation von kontaminierten Abfällen, Instrumenten oder Laborgeräten geeignet, um eine unbeabsichtigte Verbreitung des Coronavirus zu verhindern. Das liegt vor allem an drei zentralen Eigenschaften, welche die WHO für BSL-2- und BSL-3-konforme Sterilisierungsgeräte verpflichtend vorschreibt bzw. empfiehlt.

Vakuumeinrichtung
Systec Autoklaven verfügen über eine Vakuumeinrichtung, die vor dem eigentlichen Autoklaviervorgang in mehreren Vakuumpulsen die Luft aus der Sterilisierkammer des Geräts entfernt. So lässt sich die kalte Luft aus Festkörpern (z.B. Pipettenspitzen, Glaswaren) sowie porösen Materialien (z.B. Textilien, Filter) entfernen, um die sterilisierende Wirkung des im Anschluss injizierten Sattdampfes zu garantieren. Systec Autoklaven verhindern so beispielsweise, dass Coronavirus-Erreger in Kaltluft-Einschlüssen den Erhitzungsvorgang überleben.

Abluftfiltration
Eine mögliche Gefahr beim Autoklavieren ist das Potenzial bestimmter Erreger, während des Sterilisiervorgangs über die Abluft zu entweichen, bevor die zur Inaktivierung nötigen Temperaturen erreicht wurden. Bei Tätigkeiten in Verbindung mit dem Coronavirus können Sie diesen Effekt leicht durch den Einsatz von Systec Autoklaven in Kombination mit dem Feature der Abluftfiltration verhindern. Bei der Abluftfiltration kommen Sterilluftfilter mit einer hitzebeständigen PTFE-Membran zum Einsatz, welche mit einer Porengröße von 0,2 μm Mikroorganismen zuverlässig zurückhält. Folglich werden in der Aufheiz- und Sterilisierphase alle entweichenden Gase durch den o.g. Sterilluftfilter geleitet. Dadurch und durch die zusätzliche Kondensatinaktivierung ist gewährleistet, dass kein nicht steriles oder kontaminiertes Material aus der Sterilisierkammer entweichen kann.

Präzise Dokumentation
Das Nachvollziehen der Verbreitungswege des neuartigen Coronavirus ist von zentraler Bedeutung für dessen Eindämmung. Systec Autoklaven stellen dies sicher, indem sie alle Sterilisiervorgänge digital dokumentieren. Das System zeichnet unter anderem die Sterilisiertemperaturen sowie -zeiträume auf, sodass eventuelle Anwendungsfehler durch Labormitarbeitende nachvollziehbar werden. Sollte es also durch fehlerhafte Arbeitsabläufe doch zu einer Coronavirus-Kontaminierung kommen, lässt sich exakt feststellen, welches Sterilisiergut davon betroffen ist und wann der fehlerhafte Vorgang stattgefunden hat – so lässt sich eine daraus resultierende Infektionskette schnell identifizieren und unterbrechen.

China setzt auf Systec Autoklaven

Dass Autoklaven von Systec gemäß WHO-Richtlinien perfekt für die Sterilisation von Laborabfällen, Kulturmedien und biologischen Gefahrstoffen geeignet sind, zeigt sich bereits daran, dass China als Epizentrum der Epidemie bei der Erforschung und Eindämmung des Coronavirus auf Systec-Lösungen vertraut. Das chinesische Center for Disease Control and Prevention (CDC) hat über unsere Niederlassung in Shanghai bereits eine Vielzahl an Autoklaven für die Verwendung in BSL-2- und BSL-3-Laboren im ganzen Land, aber auch in Taiwan bezogen.

Systec hilft bei der Eindämmung des Coronavirus

Als Weltmarktführer in der Laborautoklaven-Branche verstehen wir uns auf verlässliche und validierbare Sterilisierungslösungen mit entsprechenden Dokumentationsmöglichkeiten. Unsere Autoklaven garantieren in Verbindung mit adäquaten Prozessen der Arbeitssicherheit die Konformität von BSL-2- und BSL-3-Laboren im Einklang mit den Richtlinien der World Health Organization.

Weitere Informationen unter: www.systec-lab.de
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