Hydraq Angriffe sind kein Einzelfall

Ratingen, (PresseBox) - Der Trojaner Hydraq (auch als "Aurora" bezeichnet) attackierte vor drei Jahren gezielt eine Handvoll renommierter Unternehmen. Seitdem beobachtet und analysiert Symantec die Aktivitäten der Gruppe, die hinter diesen Angriffen steckt. Die jüngsten Untersuchungsergebnisse von Symantec finden Sie hier: http://bit.ly/TYK1fG

Das Resultat dieser Analyse: Keine andere Gruppe, die Symantec bekannt ist, nutzte mehr Zero-Day-Schwachstellen (insgesamt acht), um ihre feindlichen Ziele zu erreichen. Das ist ein Indiz dafür, welche Ressourcen dieser Gruppe zur Verfügung stehen.

Weitere Untersuchungsergebnisse im Überblick:

- Die Gruppierung, die hinter den Hydraq-Angriffen steht, ist weiterhin sehr aktiv. Nachweislich ist sie regelmäßig an großen, zielgerichteten Attacken beteiligt.

- Die Angriffsziele umfassen die Rüstungsindustrie, Menschenrechts- und Nicht-Regierungs-Organisationen (NGOs) sowie IT-Dienstleister. Allerdings sind die Attacken nicht ausschließlich auf diese Branchen beschränkt.

- Die Angriffe lassen vermuten, dass eine große kriminelle Organisation oder sogar ein Staat dahinter stehen. Dafür sprechen die Zahl der Opfer, die Dauer der Angriffe und ihr offensichtlicher Zweck: geistiges Eigentum und Informationen in großem Stil zu stehlen und damit zu handeln.

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