Promotion@Steinbeis

Das sagen unsere Teilnehmer zur Promotion - Maurice Bode

(PresseBox) ( Filderstadt, )
Maurice Bode absolviert zur Zeit seine berufsintegrierte Promotion gemeinsam mit der SCMT. Wir haben ihn nach seinen Erfahrungen zur Promotion befragt. Lesen Sie hier das vollständige Interview!

Warum haben Sie sich für eine berufsintegrierte Promotion in Kooperation mit Ihrem Partnerunternehmen entschieden?

Ich habe schon zuvor in Kooperation mit diesem Unternehmen mein berufsbegleitendes Masterstudium absolviert. Das Unternehmen befindet sich selbst in der Aufbauphase. Daher bot es sich an das erlangte Wissen zu vertiefen und auf dem Gebiet "Start-up Controlling" praxisbezogen weiterzuforschen.

Was ist Ihr Forschungsprojekt und welchen Mehrwert haben Sie für das Unternehmen und für die Wissenschaft geschaffen?

Nutzen des Promotionsprojekts für die Praxis

Mithilfe des geplanten Systems kann das projektgebende Unternehmen kennzahlengestützte Entscheidungen treffen. Dadurch wird das Risiko, relevante Unternehmens- und Umweltfaktoren zu vernachlässigen, minimiert. Dies kann dazu beitragen, die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu steigern und das langfristige Bestehen am Markt zu sichern. Es wird beschrieben, welche Informationen Unternehmen über die innere und äußere Situation, in den einzelnen Entwicklungsphasen, brauchen. Zudem wird erläutert wie kennzahlengestützte Controllingsysteme den wachsenden oder schrumpfenden Anforderungen flexibel angepasst werden können. Dadurch bietet sich die Möglichkeit, anderen Unternehmen in einer ähnlichen oder identischen Entwicklungsphase, einen Leitfaden zu geben. Daran können sie sich orientieren, um in Abhängigkeit von verschiedenen Faktoren ein Steuerungssystem zu implementieren.

Nutzen des Promotionsprojekts für die Wissenschaft

Der Bereich der organisatorischen Entwicklung und des Controlling in Startup-Unternehmen ist unzureichend erforscht. Im Rahmen der wissenschaftlichen Ausarbeitung werden die bestehenden Erkenntnisse systematisch erweitert. Zusätzlich wird neues Wissen in den Bereichen Unternehmensphasen und -strukturen, Branchenumfeld sowie Anforderungen an ein Controllingsystem, wie zum Beispiel Skalierbarkeit, aufgebaut und miteinander verknüpft. Dem Autor ist bekannt, dass in der Wissenschaft beobachtet, beschrieben, begründet, vorhergesagt und manipuliert wird. Der wissenschaftliche Teil des Promotionsprojekts stützt sich in erster Linie auf die Ebene der Begründung. Es wird aufgezeigt, welches Wissen benötigt wird, um ein derartiges System zu gestalten und implementieren.

Welche Aspekte der Promotion und des Projekteinsatzes haben Ihnen am meisten gefallen?

Jeden Tag vor neuen Herausforderungen zu stehen und praxisbezogen zu forschen. Bestehende Erkenntnisse in der Literatur können mit den eigenen Erfahrungen aus dem Alltag verglichen werden.

Neben der Arbeit promovieren. Das ist anstrengend. Warum haben Sie sich dennoch dafür entschieden?

Eine praxisnahe Promotion, ermöglicht es, das gesammelte Wissen direkt im beruflichen Alltag anzuwenden. Des weiteren ist die Forschung finanziell abgesichert und wird optimal betreut durch Ansprechpartner bei der Universität, dem Arbeitgeber und dem projektgebenden Unternehmen.
Die Herausforderung ein solches Projekt zu meistern. Das formt die Persönlichkeit - Es gilt seine eigene Belastbarkeit, Strukturiertheit und Zielstrebigkeit nochmal selbstkritisch zu hinterfragen.

Wie funktioniert die Betreuung durch Ihren Professor? Welche Aspekte der Betreuung schätzen Sie am meisten?

Die Professoren begleiten mich während dem gesamten Forschungsvorhaben und dienen als Sparringspartner. In regelmäßigen Abständen werden der aktuelle Recherche- und Forschungsstand sowie die gewählten Ansätze besprochen. Des weiteren wird diskutiert, welche Themengebiete aufgegriffen oder abgrenzt werden sollten, um die Aussagekraft der Untersuchung nicht negativ zu beeinflussen.

3 Tipps, welche Sie neuen Promovenden mit auf den Weg geben würden:
  1. Stell sicher, dass dich das Themengebiet wirklich interessiert!
  2. Organisiere dich selbst und erstelle dir einen Zeitplan!
  3. Recherchiere jeden Tag nach Quellen und knüpfe Kontakte mit Personen, welche bereits selbst auf einem ähnlichen Gebiet forschten!
Alle Informationen zur praxisorientierte Forschung gemeinsam mit dem SCMT finden Sie hier.
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