Startupbootcamp Berlin startet mit Mercedes-Benz, HDI und Bosch durch

Mobility, Connectivity und Big Data im Fokus des Förderprogramms für Jungunternehmer

(PresseBox) ( Berlin, )
Startupbootcamp Berlin schließt eine strategische Partnerschaft mit Mercedes-Benz, der HDI-Gruppe und Bosch. Unter dem Namen "SBC2GO" unterstützen die Partner ausgewählte junge Unternehmen in einem 3-monatigen Programm nicht nur finanziell, sondern besonders mit Know how, erfahrenen Mentoren und Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen. Schwerpunkte des diesjährigen Startupbootcamp in Berlin sind Mobility, Connectivity und Big Data.

Aus Hunderten von Bewerbern weltweit werden zehn vielversprechende Start-Ups aus dem Technologiebereich ausgewählt. Diese erhalten je 15.000,- Euro Startkapital, Büroräume und die Unterstützung und weltweiten Kontakte von Mentoren, um ihre Ideen in die Tat umzusetzen. Im Anschluss präsentieren die Jungunternehmer beim "Investor Demo Day" ihre Geschäftsmodelle vor potentiellen Kapitalgebern.

Die Weltmarken Mercedes-Benz, HDI und Bosch kooperieren mit dem Startupbootcamp, um das innovative und kreative Potenzial junger Start-Ups, die sonst kaum im Blickfeld von großen Konzernen stehen, zu fördern und zu nutzen.

Dr. Frank Spennemann aus dem Bereich Business Innovation, dem Daimler Lab für innovative Geschäftsmodelle, ist Projektmanager für die Teilnahme von Mercedes-Benz am Startupbootcamp Berlin: "Business Innovation ist ein Team aus kreativen Ingenieuren und Ökonomen. Ob in Stuttgart oder Beijing, Sao Paolo, Palo Alto oder Buenos Aires - wir verfolgen das Ziel, neue profitable Ideen zu entwickeln, aufzuspüren und zu erproben. Dank der Partnerschaft mit Startupbootcamp können wir den Dialog mit der interessanten Community aus Alumni, Mentoren und Investoren intensivieren. Gleichzeitig unterstützen wir die Start-ups bei der Weiterentwicklung ihrer Geschäftsideen und erhöhen so natürlich auch deren Marktwert. Aufgrund unserer globalen Präsenz können wir den Start-Ups Türen öffnen - und das nicht zuletzt bei der Erschließung neuer Märkte."

Unter der Marke Mercedes-Benz produziert die Daimler AG Premium-Pkw und Nutzfahrzeuge und entwickelt darüber hinaus intelligente Mobilitätskonzepte wie car2go, das bereits mit über 7000 Fahrzeugen in 18 Städten Europas und Nordamerikas Erfolgsgeschichte schreibt.

Bei der HDI-Gruppe betreuen Gerhard Frieg und Gerhard Heidbrink das Projekt. Frieg ist Vorstandsmitglied der HDI Versicherung AG und zuständig für Produktmanagement und Marketing. Heidbrink verantwortet im Vorstand von HDI-Gerling Industrie unter anderem den Bereich Kraftfahrt-Versicherung. HDI und HDI-Gerling Industrie gehören zur Talanx-Gruppe. Mit Prämieneinnahmen von 26,7 Milliarden Euro (2012) und mehr als 22.000 Mitarbeitern ist Talanx eine der bedeutendsten Versicherungsgruppen in Deutschland und Europa.

Gerhard Frieg von HDI erklärt: "HDI hat sich als einer der führenden B2B2C-Anbieter auf dem deutschen Markt für Kraftfahrzeugversicherungen etabliert und unterhält gute Beziehungen zur Automobilbranche. Das ermöglicht uns die Integration mit den Wertschöpfungsketten unserer Partner und unsere Kunden erleben ein fortwährendes Programm kontinuierlicher Verbesserung. Heutzutage ist die Digitalisierung einer der Schwerpunkte der Wertschöpfungskette innerhalb der Versicherungsbranche, beispielsweise im Verband mit Versicherungskonzepten, die auf dem Einsatz von Telematik beruhen. Mobilität, Konnektivität und Big Data haben höchste Priorität in diesem Umfeld."

Gerhard Heidbrink sagt: "HDI-Gerling hat mehr als hundert Jahre Erfahrung als Industrieversicherer. In Deutschland gehören wir zu den führenden Anbietern von komplexen Versicherungslösungen für Industrie-Kunden und Konzerne. Wir begleiten unsere Kunden in mehr als 130 Ländern der Welt nicht nur mit maßgeschneiderten Versicherungsprodukten sondern auch mit einem umfangreichen Beratungs- und Dienstleistungsservice. Das gilt auch für unseren Bereich Flotten-Versicherungen. Hier haben längst auch Themen wie Mobility, Datenvernetzung und IT-gestützte Fahrerassistenz-Systeme Einzug gehalten. Deshalb ist uns ein Beitrag für das Startupbootcamp sehr wichtig."

Die Partnerschaft mit Bosch steht unter der Leitung von Dr. Claus Schmidt, Geschäftsführer der Robert Bosch Venture Capital GmbH, die seit ihrer Gründung 2008 bereits in 14 Start-Ups investiert hat. Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungsunternehmen mit Aktivitäten in den Bereichen Kraftfahrzeugtechnik, Energie- und Gebäudetechnik, Industrietechnik sowie Gebrauchsgüter. "Wir arbeiten mit den besten Ingenieuren der Welt an der Lösung der weltweit drängendsten Probleme", erläutert Dr. Schmidt und fährt fort: "Während der vergangenen 20 Jahre hat Bosch rund 50 Milliarden Euro für Forschung- und Entwicklung bereitgestellt. Mehr als 42.000 Mitarbeiter beschäftigt Bosch in diesem Bereich an 86 Bosch-Standorten weltweit. Die Softwareentwicklung für die Vernetzung von Geräten und Systemen gehört mittlerweile zu den Schwerpunkten der Forschung und Vorausentwicklung bei Bosch. Daraus ergibt sich eine Vielzahl neuer Geschäftsmodelle, die ein Netzwerk unterschiedlichster Dienstleistungen bilden werden. Dieses Wachstumspotenzial wollen wir für Bosch nutzen."

"Die Zukunft des Internet hat viele Namen: web 3.0, sensor web, cyber-physical Systems, machine-to- machine (M2M) communication, ubiquitous computing, das Internet der Dinge und Dienste. Alle Begriffe beziehen sich auf den gleichen Grundgedanken: die praktische und intelligente Vernetzung verschiedenster Bereiche des täglichen Lebens und die Entwicklung neuer Dienstleistungen zur Verbesserung der Lebensqualität", erläutert Dr. Claus Schmidt.

Das Startupbootcamp Berlin steht unter der Leitung von Alex Farcet, der Startupbootcamp mitgegründet und im Jahr 2010 das erste Programm in Kopenhagen gestartet hat. Farcet zur Partnerschaft mit Mercedes-Benz, HDI und Bosch: "Dies ist ein Meilenstein für das Berliner Programm. Wir haben jetzt die Mittel und die Reichweite, um weltweit Innovationen in den Bereichen Connectivity, Mobility und Big Data voranzutreiben. Wir haben uns immer stark für die Zusammenarbeit mit großen Konzernen engagiert, sind sie doch eine entscheidende Quelle an Mentoren, Multiplikatoren, potenziellen Kunden und nicht zuletzt potenziellen Käufern unserer Start-Ups. Ich bin besonders begeistert über die Reichweite, die die drei neuen Partner mit ins Boot bringen. Gemeinsam haben Mercedes-Benz, HDI und Bosch deutlich über 10.000.000 Likes bei Facebook und begeisterte Follower, die sich stark für ihre Produkte interessieren. Damit ist Facebook eine großartige Plattform, um Innovatoren und Gründer zu erreichen, die ihre Vorhaben mit Hilfe des Startupbootcamp Berlin beschleunigen wollen."

Bewerbungen

Bewerbungen für das Startupbootcamp Berlin 2013 können bis zum 02. Juni 2013 unter www.startupbootcamp.org eingereicht werden. Das Programm dauert von August bis Oktober und endet mit dem "Investor Demo Day" Ende Oktober.
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