Stadtwerke Schwäbisch Hall unterzeichnen Unternehmenserklärung zum Klimapaket

(PresseBox) ( Schwäbisch Hall, )
Die Stadtwerke Schwäbisch Hall unterstützen als Erstunterzeichner eine Positionierung von Unternehmen zum Klimapaket. Die beteiligten Firmen fordern, dass das Paket nachgebessert wird.

Am heutigen 29. November stimmt der Bundesrat abschließend über das Klimapaket ab. Aus diesem Anlass haben sich zahlreiche Unternehmen (über 1.700) gegen die Klimapläne der Bundesregierung positioniert und eine Forderung für ein leistungsfähigeres Klimapaket veröffentlicht. Die Stadtwerke Schwäbisch Hall sind Erstunterzeichner der Unternehmenserklärung.

„Es ist höchste Zeit, wirkungsvolle Maßnahmen als Steuerungsinstrument gegen den Klimawandel umzusetzen und nicht durch kosmetische Regelungen die notwendigen Schritte in die richtige Richtung um weitere Jahre zu verschieben“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Gebhard Gentner und führt aus: „Der Preis für CO2 ist eine wichtige Steuergröße, die nicht nur bei der Energieversorgung wirkungsvolle Impulse setzen wird, sondern auch die Wirtschaft durch Innovationen und neue Produkte am Ende zukunftsfähiger machen wird.“

In der schriftlichen Erklärung wird das ausgearbeitete Klimapaket der Bundesregierung kritisiert. Mit den Eckpunkten aus dem Klima-Papier könne Deutschland die Pariser Klimaziele nicht annähernd erreichen. Außerdem fehlten die Impulse für die deutsche Wirtschaft, um auf den Märkten der Zukunft bestehen zu können.

Deshalb fordern die Unternehmen, dass die Politik das Paket nachbessert. 79 Prozent der energiebedingten Treibhausgase können direkt von den Firmen beeinflusst werden. Außerdem warten bei vielen Unternehmen Innovationen auf Anreize seitens der Regierung, um die Technologien und Produkte auf den Markt bringen zu können.

Mit ihrer Unterschrift schlagen die Stadtwerke Schwäbisch Hall und die teilnehmenden Firmen unter anderem vor, mit einem Mindestpreis von 50 Euro pro Tonne CO2 zu starten. Betroffen sollen davon die Sektoren Verkehr, Energie, Gebäude sowie die energieintensive Industrie sein. Außerdem soll der Mindestpreis für alle fossilen Energieträger als Inputbesteuerung beziehungsweise beim Grenzübergang erhoben werden.

Die geforderten Nachbesserungen sind schnell und einfach umsetzbar.
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