Wenn's eng zugeht: Ionisierer mit separatem Controller der Serie IZT

Statische Elektrizität effizient und einfach abbauen auch an schwer zugänglichen Stellen: Die separaten Controller der IZT-Ionisierer von SMC können zur bequemen Überwachung und Bedienung mit größerem Abstand zu den Ionisierern montiert werden / Foto: SMC Deutschland GmbH (PresseBox) ( Egelsbach, )
Beengte Platzverhältnisse sind im Maschinen- und Anlagenbau heute mehr die Regel, als die Ausnahme. Schließlich sollen immer mehr Funktionen auf immer weniger Produktionsfläche gepackt werden. Daher hat SMC nun seine Ionisierer in Stabausführung der Serie IZS noch um eine zweite Serie ergänzt: Die neuen IZT-Ionisierer sind mit separatem Controller und separatem Hochspannungsnetzteil ausgestattet. Durch die Entkopplung der Ionisierer- und Controller-Einheiten, schrumpft die Einbauhöhe um rund 60 %. Auch in der Breite geht es beim Einsatz der neuen Serie mit separatem Controller von 44 mm (IZS41) auf 30 mm (IZT41) zurück. Als weitere, kostensparende Option können vier Ionisierer an einen Controller angeschlossen werden.

Die IZT-Serie setzt sich ebenso wie ihre Pendants der IZS-Serie aus drei Modellen zusammen: Das Einstiegsmodell IZT40 ist für den reinen ON/OFF-Betrieb ausgelegt, die Variante IZT41 ist mit einem automatischen Abgleichsensor ausgestattet und bietet eine Ionengleichgewichts-Anzeige sowie eine Wartungserkennung. Die Geräte der Serie IZT42 zeichnen sich durch ein minimiertes elektrostatisches Potenzial aus.

Durch die Möglichkeit, bis zu vier Ionisierer an einen Controller anzuschließen, sparen Anwender Geld und Arbeitsaufwand. Zugleich gewinnen sie mehr Flexibilität.

Einfach, schnell, schonend

Die statische Elektrizität bereitet bei vielen Industrieprozessen Probleme: anhaftender Staub, schlechte Verarbeitbarkeit und Qualitätseinbußen sind die typischen Folgen. Die Ionisierer in Stabausführung der IZT-Reihe machen damit Schluss. Sie reduzieren das elektrostatische Potenzial von Werkstücken schnell und effizient. Mit dem Modell IZT40 beträgt zum Beispiel die Zeit für den Abbau der statischen Elektrizität von 1000 V auf 100 V lediglich 0,1 Sekunden.

Mit den Ionisierern vom Dual-AC-Typ (IZT42) lassen sich sehr empfindliche Werkstücke wie Glassubstrate oder Mikrochips sehr schonend behandeln. Diese Modelle emittieren positive und negative Ionen gleichzeitig. Beim Auftreffen auf das Werkstück wird das elektrostatische Potenzial auf 25 Volt reduziert. Als effektivsten Abstand empfiehlt SMC 300 mm. Mit dem Verstellen der Ionenbalance ist dieser Bereich jedoch erweiterbar und kann bei sehr hoher Druckluft und großer Zeitdifferenz bis zu 2 Meter betragen.

Überwachung mittels SPS

Neben dem Ionengleichgewicht können die Modelle der IZT41/42-Reihe zusätzlich Probleme wie eine überhöhte Spannung oder die Verschmutzung der Elektrodennadeln anzeigen. Einstellungen lassen sich am Controller ohne Werkzeug manuell vornehmen. Über digitale Ausgänge ist die ständige Überwachung und Kommunikation mit der SPS möglich. Die Montage erfolgt denkbar einfach über eine Steckverbindung. Im Betrieb erweisen sich die Ionisierer als besonders wartungsarm. Verunreinigungen an den Elektrodennadeln werden über die Druckluft automatisch vermindert und bei einem fälligen Austausch lassen sich die kompletten Elektrodennadeln-Kassetten einfach abnehmen und austauschen.

Ablesen und Bedienen einfach und bequem

Sandra Spreuer, Product Management bei SMC Deutschland, freut sich über die neuen Ionisierer der IZT-Reihe, denn sie eröffnen Anwendern in der Halbleiter-, der optischen oder der Folienindustrie die Chance, Bauraum zu sparen und die Komponenten flexibler einzusetzen. „Durch die Trennung von Ionisierer- und Controllereinheit können die Module dort eingesetzt werden, wo sie tatsächlich gebraucht werden, während Hochspannungsnetzteil, Bedien- und Ableseeinheit (Controller) dort angebracht werden, wo sie leicht und bequem zugänglich sind.“

 
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