Neue Sicherheitsentlüftungsventile für sicheren und regelkonformen Maschinenbetrieb

Neue Sicherheitsentlüftungsventile für sicheren und regelkonformen Maschinenbetrieb (PresseBox) ( Egelsbach, )
„Sicher entlüften – sanft starten.“ Die integrierte Softstartfunktion ist eines der Highlights der zwei neuen, redundant aufgebauten Sicherheitsentlüftungsventile Serie VP-X555 und VP-X585. Wahlweise sind beide Ventile mit einem einstellbaren oder fixen Druckaufbau erhältlich. Während das VP-X555 im Betriebsdruckbereich bis 0,7 MPa arbeitet, wurde das VP-X585 für Druckbereiche bis 1 MPa ausgelegt. Als maximale Betriebsfrequenz sind 30 Zyklen pro Minute möglich. Beide Sicherheitsentlüftungsventile VP-X555 und X585 sind gemäß der Definition der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG als Sicherheitsbauteile deklariert und für den Einsatz in Sicherheitssystemen bis Kategorie 4 gemäß DIN EN ISO 13849 einsetzbar. Damit ist es möglich, das Performancelevel "e" zu erreichen. Die Sicherheitsventile verfügen über die Schutzart IP65 und können mit modularen Wartungseinheiten verblockt werden. Somit sind sie überaus flexibel und vielseitig in verschiedensten Anwendungen einsetzbar.
 
SMC-Ventile sind Sicherheitsbauteile
Sicherheitsfunktionen wie z. B. „Sicheres Entlüften“ oder „Schutz vor unerwartetem Anlaufen“, sind ein Merkmal, die Sicherheitsbauteile nach der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG erfüllen müssen. Werden zum Beispiel während des Betriebs einer Anlage die Schutzgittertüren geöffnet, oder betritt eine Person einen definierten Gefährdungsbereich, in dem beispielsweise ein Roboterarm arbeitet, müssen pneumatische Systeme automatisch sofort entlüften. Bei fälligen Wartungsarbeiten im Gefahrenbereich muss zudem sichergestellt sein, dass es zu keinem unerwarteten Anlaufen einer Maschine oder des Roboters kommt. Die SMC Ventile der Serie VP-X536, VP-X538, VP-X555, VP-X585 sowie VG342-X87 erfüllen diese Anforderungen und entlüften im Gefährdungsfall selbständig.
 
Alle genannten Sicherheitsentlüftungsventile sind mit einer integrierten Schieberabfrage ausgestattet, die Informationen über die Schieberposition liefert. Somit wird ein Diagnosedeckungsgrad (DC: Diagnostic Coverage) von 99 Prozent erreicht. Die Wahrscheinlichkeit ist damit sehr hoch, eventuelle Fehler bei der Anforderung der Sicherheitsfunktion oder durch einen Test rechtzeitig zu erkennen und zu vermeiden.
 
Maschinensicherheit ist eine Schlüsselaufgabe
Michael Losert, Coordinator Industrial Application Services SMC, sieht das Thema Maschinensicherheit als eine Schlüsselaufgabe für alle Maschinenhersteller und -betreiber in den kommenden Jahren. „SMC als einer der führenden Experten in der Pneumatik arbeitet seit Jahren eng mit Maschinenherstellern zusammen, um deren Anforderungen in intelligente Produkte umzusetzen. Funktionen wie „Sicheres Entlüften“, „Sicherer Stopp“, „Schutz vor unerwartetem Anlaufen“ oder „Zweihandbetätigung“ minimieren die Risiken und erhöhen die Arbeitssicherheit. Das ist die Grundlage für einen sicheren und regelkonformen Betrieb. Viele Ventil- und Regelsysteme von SMC haben diese sicherheitsrelevanten Funktionen bereits integriert. Zusätzlich unterstützt SMC über ein dichtes Netz an Verkaufsingenieuren und Vertriebsbüros sehr kompetent bei der Auswahl passender Bauteile.“
 
EU Normen und Regeln zur Maschinensicherheit
In Europa wird im Umgang mit Maschinen die Arbeitssicherheit groß geschrieben. In der Maschinenrichtlinie 2006/42/EG ist unter anderem eine Risikobeurteilung nach der EN ISO 12100 gefordert, nach der Risiken bewertet und gemindert werden müssen. Die harmonisierte Norm EN ISO 13849 beschreibt eine probabilistische Methode um die Risiken von Steuerungen zu mindern. Sie gilt für mechanische, pneumatische, hydraulische und elektrische Steuerungen. Während die Norm EN ISO 13849-1 allgemeine Gestaltungsleitsätze beschreibt, befasst sich die Norm EN ISO 13849-2 mit der Validierung des Steuerungssystems sowie der Bauteile.
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