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Pressemitteilung BoxID: 434047 (SKZ - KFE gGmbH)
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Würzburg - Treffpunkt der Rohrexperten

(PresseBox) (Würzburg, ) Sie ist zumindest auf dem Weg zu einer Tradition: die Würzburger Kunststoffrohr-Tagung, die am 29./30. Juni 2011 zum 9. Male auf der trutzigen Festung Marienburg stattfand. Die Veranstalter - das Kunststoff-Zentrum (SKZ) Würzburg und der Rohrleitungsbauverband (rbv) Köln konnten stattliche 170 Teilnehmer begrüßen, unter ihnen Fachleute aus Österreich, der Schweiz, den Niederlanden und sogar aus China(!). Zahlreiche Stadtwerke und Versorger, große Bau- und Sanierungsunternehmen, Institute und Ingenieurbüros hatten Teilnehmer entsandt.

Im Rahmen seiner Begrüßung verlas Dipl.-Wirtsch.-Ing. Dieter Hesselmann vom rbv ein Grußwort des Bundesministers für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, Dr. Norbert Röttgen, MdB, der die Schirmherrschaft über die Tagung übernommen hatte. Röttgen darin: "Künftig wird derjenige den Wettbewerb um Wohlstand gewinnen, der mit möglichst geringem Ressourceneinsatz produziert. Wenn wir erfolgreich sein wollen, dann müssen wir den Wandel schaffen weg von einer Ressourcen verbrauchenden hin zu einer die Natur schonenden, ressourceneffizienten Wirtschafts- und Lebensweise." Röttgen bezeichnete die Würzburger Veranstaltung als "ein breites Angebot für alle, die an Kunststoffrohrsystemen interessiert sind." Sie schaffe ein "interessantes Forum für Information und Erfahrungsaustausch. Als Schirmherr möchte ich der 9. Würzburger Kunststoffrohr-Tagung einen guten Verlauf sowie viel Erfolg wünschen."

Dieser Wunsch des Ministers ging wohl in Erfüllung. In einem Einführungsvortrag bot Dipl.-Ing. Dipl.-Wirtsch.-Ing.(FH) Elmar Lesch einen Blick auf die Kunststoffrohr-Typen in der Ver- und Entsorgung - stark beachtet angesichts der Produktvielfalt und eines von nicht wenigen als "unübersichtlich" gekennzeichneten Marktes. Den Themenbereich Sanierung startete Dipl.-Ing. Manfred Fiedler von den Göttinger Entsorgungsbetrieben, der die Tagung zugleich moderierte. Referenten aus der Wirtschaft gingen mit Beispielen und Baustellenberichten auf verschiedene Sanierungsverfahren ein. Im übrigen war es Zielsetzung der Tagung, das breite Anwendungsspektrum der Kunststoffrohre zu zeigen. Vorträge über Trinkwassersysteme, Gasleitungen, Erdwärme- und Industrieanlagen, Abwasserschächte und Kunststoffrohre in der Haustechnik machten das deutlich. Wichtige Regelwerke, technische Fragen (z. B. zur Schweißtechnik), innovative Herstellverfahren und neuartige Verbindungstechnik ergänzten diesen Programmteil, der überwiegend der Praxis gewidmet war.

Eine fachbegleitende Ausstellung, längere Pausen und ein geselliger Grillabend im Würzburger Hofbräu gaben den Teilnehmern Gelegenheit für lebhafte Diskussionen, fachlichen Meinungsaustausch und persönliche Gespräche. Alte Kontakte wurden gepflegt, neue geknüpft. Auch das ist ein Markenzeichen der Würzburger Kunststoffrohr-Tagung, die am 27./28. Juni 2012 zum 10. Male stattfinden soll.