Prozessmesstechnik in der Kunststoffaufbereitung

Seminar · 21. Mai 2014, Würzburg

Prozessmesstechnik in der Kunststoffaufbereitung
(PresseBox) ( Würzburg, )
Die Methoden zur Prozessüberwachung haben sich in den letzten Jahren erheblich weiterentwickelt. Dieser Fortschritt erfolgte fast unbemerkt von vielen Unternehmen. Heute stehen neben der konventionellen Druck- und Temperaturmesstechnik weitere industriell einsetzbare Messverfahren zur Verfügung. Diese können weit mehr als "nur" Druck oder Temperatur messen.

Durch die geschickte Auswahl geeigneter Methoden können die Qualität lückenlos überwacht, Anfahrprozesse beschleunigt und Ausschussmengen minimiert werden. Beispielsweise lassen sich die Füllstoff- und Additivkonzentration, Schmelzezusammensetzung, Dispergiergüte, Farben, rheologische Eigenschaften oder Verunreinigungen durch geeignete Messtechnik in Echtzeit detektieren. Die Softsensorik bietet zudem unter Nutzung von ohnehin anfallenden Prozessdaten die Möglichkeit, tiefergehende Qualitätskenngrößen und ein umfassendes Prozessverständnis zu erlangen, um damit zusammenhängendes Optimierungspotenzial auszuschöpfen.

Innovative Messtechnologien eignen sich daher hervorragend zur prozessnahen Kontrolle der Qualität und der Materialeigenschaften. Gegenüber Offline-Prüfverfahren kann durch die Reduzierung der Anfahrzeit und die zeitnahe Detektion von Qualitätsabweichungen die Ausschussmenge reduziert werden. Dies steigert die Wettbewerbsfähigkeit bezüglich Qualität und Kosten. Ebenfalls können moderne Inline-Messtechniken zur beschleunigten Materialentwicklung eingesetzt werden.

Der aktuelle Stand der Technik sowie die industrielle Anwendungsreife der Prozessmesstechnik in der Kunststoffaufbereitung ist weiter fortgeschritten als allgemein angenommen. Viele dieser neuen Technologien sind bereits zur Marktreife gediehen und in zahlreichen Anwendungen bereits industriell erprobt und kommerziell verfügbar. Daher sind vorwiegend Referenten aus dem industriellen Umfeld vertreten, um die Praxisrelevanz zu unterstreichen. Für einen unabhängigen Überblick zu den Möglichkeiten zukunftsweisender Technologien sind auch Vertreter aus industrienahen Forschungseinrichtungen präsent, die sich mit der Entwicklung und Anwendung innovativer Messtechnologien in der Compoundierung befassen.

Das Seminar ist übersichtlich gemäß den unterschiedlichen Messverfahren gegliedert. Es werden konventionelle Druck- und Temperaturmessverfahren mit praktischen Hinweisen zum Einbau, zur Handhabung und zur Auswertung der Daten sowie neuere Methoden und die Softsensorik vorgestellt. Dabei werden die jeweiligen Einsatzbereiche, die Möglichkeiten und Grenzen sowie die richtige Anwendung diskutiert.
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.