Arten erhalten, Zukunft gestalten: signotec’s Blühfeld Part 2

Erinnert ihr euch noch an unser Blühfeld, dass wir vor ca. zehn Wochen gemeinsam mit Artenglück angelegt haben? Dieses Feld steht nun in voller Blüte!

Vorschaubild Artenglück Part 2
(PresseBox) ( Ratingen, )
Kornblumen, Ringelblumen, Buchweizen und Phacelia soweit das Auge reicht! Für uns und die drei Jungunternehmer Lara, Christoph und Felix ist die Blüte ein voller Erfolg. Hunderte Bienen, Hummeln sowie diverse Käferarten haben in der Blühwiese eine Heimat gefunden. Aber auch die Vögel profitieren – sie finden Futter und Nistmaterial in den Feldern. „Ein ortsansässiger Landwirt hat uns mitgeteilt, dass sich seit der Anlage unserer Blühfläche außerdem vermehrt Wildtiere, beispielsweise Rehe, in der Nähe aufhalten.“, fügt Christoph Thieße hinzu.

Durch die Wetterumstände und den vergleichsweise vielen Regen, konnten sich die Pflanzen gut entwickeln. Besonders die Phacelia (die lila blühende Pflanze im Bild) blüht sehr stark und andauernd und bietet Bienen und Co. damit langfristig Nahrung. Artenglück-Mitgründer Felix Schulze-Varnholt erklärt: „Bei den Pflanzen auf diesen Feldern spielt der Ertrag keine entscheidende Rolle. Es kommt nicht darauf an, ob die Schoten stark gefüllt oder die Samen gut gereift sind – hier kommt es in erster Linie auf die Blüten an.“

Das Gründer-Trio steckt wöchentlich ca. 10-20 Stunden, ehrenamtlich und neben ihren Vollzeitjobs oder dem Studium, in das Projekt Artenglück. „Es wird stets kritisiert, dass die Landwirte nichts für die Natur tun. Mit Hilfe von Artenglück möchten wir diese Kritiker zum Umdenken bewegen.“, sagt Lara Boye. Aus dieser Ursprungsdiskussion zwischen den drei befreundeten Gründern entstand Artenglück. Und der Erfolg gibt ihnen Recht: Bisher haben sie bereits fünfeinhalb Hektar mehrjähriger Blühwiesen angelegt, Tendenz steigend.

„Zukünftig wäre es schon ein Traum, Vollzeit mit Artenglück zu arbeiten. Es macht einfach Spaß!“, sind sich die drei einig. Angefangen mit den Blühflächen, bietet Artenglück mittlerweile auch einen eigenen Shop für Blühmischungen, Insektenhotels und Saatgutbomben an. Und es ist noch einiges mehr geplant, denn ab Herbst soll eine weitere bedrohte Art Schutz durch Artenglück finden: Die Feldlerche. Diese nistet im geschützten Umfeld von Getreide, kann ihre Nester jedoch bei wachsendem Feld irgendwann nicht mehr anfliegen. Deshalb plant Artenglück in Kooperation mit lokalen Landwirten eine Fläche von ungefähr 3x15 Metern in den Feldern als „Landebahn“ freizuhalten, in denen die Feldlerchen nisten können. Der Ernteausfall wird den Landwirten dann in Form einer Entschädigung ersetzt.

Wir bedanken uns noch einmal herzlich bei den Gründern von Artenglück und wünschen ihnen alles Gute und viel Erfolg für all ihre weiteren beispielhaften Projekte!
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