Statement des SIBB e.V. zum Widerstand im Bundesrat beim Digitalpakt Schule

Branchenverband fordert schnelles Handeln

Stephan Bayer, Vorstand des SIBB e.V. / Quelle: Sofatutor (PresseBox) ( Berlin/Wildau, )
Schulen müssen weiter auf das dringend benötigte Geld für neue Geräte und neue Technik warten – fünf Milliarden Euro an Bundesmitteln für Computer und IT-Technik liegen auf Halde, weil die Bundesländer sich in ihren Freiheiten eingeschränkt sehen und eine Einmischung in ihre Entscheidungshoheit befürchten.

Vor dem Hintergrund des dringenden Ausbaus des Bildungsstandards im Rahmen der Digitalisierungskompetenzen von Schülern in Deutschland mahnt der Branchenverband der IT- und Internetwirtschaft der Hauptstadtregion, SIBB e.V., eine schnellstmögliche Einigung an. Wieder einmal laufe man Gefahr, eine Chance zu verpassen – Digitalisierung bedeute schnelles Handeln und Denken, auch in solchen entscheidenden Phasen der Vorbereitung.

Dazu sagt Stephan Bayer, Vorstand SIBB e.V. sowie Gründer und Geschäftsführer der Online-Lernplattform sofatutor.com: „Wir müssen uns in Deutschland endlich trauen, etwas zu verändern –flächendeckend und unabhängig der Finanzkraft der einzelnen Bundesländer. Wenn wir die Digitalisierung unserer Schulen noch länger herauszögern, riskieren wir, den Anschluss zu verlieren. Ein Blick nach Dänemark, Schweden, USA oder Australien verrät, dass wir im internationalen Vergleich bereits hinterher hängen. Dort ist digitales Unterrichten bereits seit über zehn Jahren selbstverständlich. Das spiegelt sich in der Schulausstattung, der Weiterbildung von Lehrern aber auch in der nachhaltigen fachlichen Begleitung wieder. Wir müssten in Deutschland gar nicht selbst experimentieren, sondern könnten uns dort inzwischen die besten Dinge einfach abschauen. Aber das tun wir nicht. Damit lassen wir im schulischen Bereich die veränderten Anforderungen des Arbeitsmarktes aus den Augen. Aktuell geht man davon aus, dass nach 2020 rund 90 Prozent aller Jobs digitale Kompetenzen verlangen. Man muss sich Sorgen machen, ob sich das Zögern nicht irgendwann auf unsere Ökonomie und unsere Innovationskraft niederschlägt und wir digital abgehängt werden.“
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