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KOK World Grand Prix 2013 zeigt Spitzensport in Magdeburg

Weltmeister des Kampfsports trafen sich in Deutschland

(PresseBox) (Berlin, ) .
KOK King of Kings World Grand Prix Germany zeigt Spitzensport

Mit dem Herbst kommt auch der sportliche Jahresrückblick : sagt man . Doch wäre hätte gedacht , dass 2013 das Größte , der stärkste Event in Deutschland erst noch ins Haus stand. Die Rede ist vom Kings of Kings World Grand Prix, welcher am 23. November in Magdeburg über die Bühne ging. Dieser war gespickt mit Stars und mit einer Fightcard die in diesem Jahr wohl nicht mehr zu toppen ist. Viele Köche verderben den Brei sagt man , doch dieses Gourmetgericht war den 3 Veranstaltern aus Magdeburg , Hamburg und Berlin bestens gelungen. Die 3 Köche des Kampfsport servierten eine wahre Schlachteplatte.

Zum ersten Mal in seiner Karriere kämpfte der K-1 Max und It's Showtime Kämpfer Artur "White" Kyshenko in Deutschland . Er stand eindeutig im Mittelpunkt . Beim Wiegen in der frechsten Shoppingmall Magdeburgs stellte man ihm die meisten Fragen. Baker Barakat ahnte zu diesem Zeitpunkt vielleicht schon , dass es eine ganz schwere Aufgabe wird. The White war jedenfalls keinen Händedruck gewohnt und auch der Kuschelkurs des Kölners kam bei dem Mann aus Odessa nicht gut an. Artur betonte aber immer wieder , sich auf einen Fight in Germany zu freuen und gern auch Angebote anderer Promoter zu erwarten . Unter vorgehaltener Hand wurde aber schon über seine nun vertragliche Bindung mit Glory und seinem Debüt im Dezember in Japan gesprochen.

Der Highlight des Abends war sicher der WM-Kampfes nach Version der WKU zwischen Denis "Chucky" Schneidmiller (Hamburg) und William Diender ( Apeldoorn ) Holland. Es hatte lange gedauert bis Schneidmiller wieder in Deutschland in den Ring gestieg . Dafür lieferte er sich im vergangenen Jahr einen richtigen Spitzenkampf gegen Warren Stevelmans auf der Mix Fight Gala in Frankfurt ab. Mit dieser Leistung gehört der Hamburger zur Weltspitze und erhielt erst kürzlich die KOK Krone. Der WKU Titel war für Denis das Ziel in Magdeburg und William der Weg dorthin. Diender wurde von Peter Aerts als Kämpfer aufgebaut und stieg für das Bora Gym Apeldoorn in den Ring.

Mainevent des Abends war natürlich das Grand Prix Tournament , dessen Besetzung international gesehen wirklich erstklassig war. Viele der rund 2000 Zuschauer sahen Max Baumert in den Vorprognosen ganz weit vorn. . Die Erfahrung vom 100 Kämpfen hatte Max "Lee" Baumert (Golden Glory) zwar noch nicht, dafür zählt er zu den Senkrechtstartern in Deutschland. Dies brachte ihm auch schon einen Vertrag mit Glory ein, wo er in Istanbul einen beeindruckenden Einstand feiern konnte. Bei der Gala zur WKU WM auf Kreta holte er sich im Herbst den Welttitel der WKU. Überrascht hat im vergangenen Jahr auch Leo Bönniger aus dem Galaxy Gym in Regensburg. Erst holte sich der Schützling von Cai Waldenberger den WKA-WM Titel, dann schlug er in Magdeburg Dima Weimer knapp nach Punkten. Alex Vogel wollte unbedingt Max Baumert , Baumert wollte El Mir und Bönniger hatte noch eine Rechnung Alban Ahmeti offen . So standen bereits vor Eventbeginn Paarungen mit richtig Pfeffer auf der Liste. Auf dieser Liste stand allerdings am Abend vor dem KOK ein Mann noch nicht. Chris Baya kam als letzter Kämpfer in das Turnier .

Parallel zum Wiegen begann der Aufbau und dieser bot Qualitäten , die bis dato in Deutschland selbst im Profiboxen noch unerreichbar schienen . Mit einer Bestuhlung von 3800 Plätzen zeigte der Veranstalter schon einmal wo es hingeht . Die ganze Nacht wurde geschraubt und montiert. Um 14.00 Uhr wurde ein sensationeller Aufbau übergeben und pünktlich um 17.00 Uhr begannen die Kämpfe des Vorprogrammes. Der Offizielle Ausrüster KWON machte eine perfekte Veranstaltung rund und auch der Ringsprecher Tobias Gerold hatte sich bestens vorbereitet. Die SGB Sicherheitsgruppe Berlin GmbH sorgte für Service und Sicherheit.

KoK World Grand Prix Tournament Finalkampf

Chris Baya vs. Alex Vogel
Baya machte die Überraschung des Abends im Finale perfekt und stoppte Alex Vogel nach nur kurzer Zeit mit einem Kniestoß zum Kopf. Damit gewann ein junger, in Deutschland weitgehend unbekannter Kämpfer das prestigeträchtige King of Kings-Turnier – und das, obwohl er erst am Mittwoch überhaupt von seiner Teilnahme erfahren hatte.

King of Kings Superfights

Artur Kyshenko vs. Baker Barakat
Artur Kyshenko ging als großer Favorit in diesen Co-Hauptkampf .Nach nur wenigen Sekunden erwischte er Baker Barakat mit einem linken Kick zum Körper, der seine Wirkung dieser zeigte sofort Wirkung . Barakat wurde angezählt und Kyshenko setzte sofort nach, Barakat blieb stehen und duckte sich sehr tief ab . Artur sah es und vollendete mit dem Knie . Null Chance für Mr. Energy. Eine tiefe Platzwunde beendete den Kampf nach 2 Minuten.

Jerry Otto vs. Vladimir Toktasynov
Als Abschiedskampf von Jerry Otto angekündigt , sorgte auch dieser Kampf für Spannung. Gegen Vladimir Toktasynov mag er als Außenseiter in den Ring gestiegen sein, rang ihm nach drei spannenden Runden jedoch einen geteilten Punktentscheid ab. Er erklärte anschließend selbst seinen Punktevorsprung und wand sich gleich Bülent Karaman zu , der erst kurz WKU Weltmeister ist um eventuell noch vor Karriere Ende einen Titelkampf zu organisieren.

Marco Aschenbrenner vs. Daniel Zeuner
Den lange erwarteten Rückkampf konnte Marco Aschenbrenner knapp nach Punkten für sich entscheiden. In der ersten Runde präsentierte sich der „alte“ Marco Aschenbrenner, der mit Vollgas nach vorn marschierte und harte Treffer landete. In den folgenden Runden fand Zeuner jedoch seine Linie und konnte aus der Distanz gute Treffer setzen. Nach drei hochspannenden Runden entschieden zwei von drei Punktrichtern für Aschenbrenner. Ein alter Hase gegen den dynamischen Zeuner , eigentlich hätte ein Unentschieden der Leistung entsprochen.

Tommy Schubert vs. Daniel Tex
Daniel tex lies die Zuschauer nicht lange warten und schickte Schubert auf kürzestem Weg zu Boden . Nach dem Anzählen den Ringrichters war der Magdeburger noch immer nicht wieder bei Sinnen und wurde aus dem Kampf genommen.

WKU-Weltmeisterschaftskämpfe

Denis Schneidmiller vs. William Diender
Zwei wahnsinnige Fighter , wahnsinnig gute Fighter waren der Wahnsinn. Dieser Kampf zweier großer Namen des Kickboxens begann zunächst ein wenig schleppend, kam aber spätestens ab Runde vier auf Touren. Da nämlich setzte Schneidmiller nach dem Break-Signal des Ringrichters mehrfach mit dem Knie nach, ein wütender Diender drehte daraufhin durch und attackierte Schneidmiller. Der Ringrichter konnte beide kaum trennen, tumultartige Szenen entstanden im Ring. Danach war Feuer in der Begegnung und beide Kämpfer suchten den offenen Schlagabtausch, umarmten sich nach fünf Runden aber wieder herzlich. Das Punktgericht entschied anschließend einstimmig für Schneidmiller. Schneidmiller freute sich zusehends über seinen Titel , Gürtel und den Sieg.

WKU- PRO AM Weltmeisterschaftskämpfe

Enrico Rogge vs. Tomi Colic
da war doch noch ne Rechnung offen . Erinnern wir uns an Majesty of Prussia und den Sieg von Tomi Colic haben wir noch einen Enrico Rogge vor Augen der die Welt nicht mehr verstand . Die Erstansetzung platzte und am Nagel hingen die Handschuhe von Nikita Pankraz Für ihn sprang Tomi Colic ein, womit es zum Rückkampf des Majesty Duells von Diedersdorf und damit die PRO AM Weltmeisterschaft kam. Nach längerer Abtastphase konnte Rogge nun in der zweiten Runde des Rückkampfes den Sack zu machen und Colic mit zwei rechten Cross zu Boden schicken. Colic schaffte es nicht wieder auf die Beine und wurde ausgezählt. Neuer WKU-Weltmeister ist damit der Berliner Enrico Rogge.

Berlin hat damit in diesem Jahr gut aufgeholt und der Kampfsport in der Hauptstadt boomt. Majesty of Prussia in Diedersdorf hat also für den 9. Oktober 2014 gekrönte Helden in ihrem Festzelt.

KoK World Grand Prix
23. November 2013
Messehalle 2, Magdeburg

KoK World Grand Prix Tournament Finale
Chris Baya bes. Alex Vogel via T.K.o. in Rd.

Tournament Winner Chris Baya

KoK Superfight
Artur Kyshenko bes. Baker Barakat via DSC (Cut) in Rd. 1

WKU-Weltmeisterschaft im K-1
Denis Schneidmiller bes. William Diender einstimmig nach Punkten

KoK Superfights
Jerry Otto bes. Vladimir Toktasynov geteilt nach Punkten

KoK World Grand Prix Tournament Halbfinalkämpfe
Chris Baya bes. Max Baumert via T.K.o. in Rd. 3
Alex Vogel bes. Leo Bönninger geteilt nach Punkten

KoK Superfights
Marco Aschenbrenner bes. Daniel Zeuner nach Punkten
Daniel Tex bes. Tommy Schubert K.o. in Rd. 1

KoK World Grand Prix Tournament Viertelfinalkämpfe
Chris Baya bes. Andrii Panov via T.K.o. in Rd. 3
Max Baumert bes. Mohammed El Mir nach Punkten
Alex Vogel bes. Francisco Matos nach Punkten (Zusatzrunde)
Leo Bönninger bes. Alban Ahmeti nach Punkten

WKU Weltmeisterschaft im K-1 Pro AM
Enrico Rogge bes. Tomi Colic via K.o. in Rd. 2 Haken zum Kopf

Undercard
Hüseyin Usta bes. Kirill Buller nach Punkten
Niklas Stolze bes. Serdal Ayyildiz via T.K.o. in Rd. 3
Tobias Nierlich bes. Peter Kruschinski nach Punkten
Sergeij Turcan vs. Michael Stölzer endete unentschieden

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