Serena-Umfrage: DevOps-Konflikt große Herausforderung für die IT

Gründe für DevOps-Lücke: Entwickler und Systemadministratoren behindern sich gegenseitig und die IT-Abteilung ist häufig nicht richtig in Unternehmensabläufe eingebunden

(PresseBox) ( München, )
30. November 2012 - Serena Software, Marktführer für die orchestrierte Anwendungsentwicklung, hat 200 IT-Profis befragt, wie zufrieden sie mit der Umsetzung von ITSM-Geschäftsprozessen (IT Service Management) im Unternehmen sind. Ein besonderes Augenmerk der Umfrage lag dabei auf der ITIL-Disziplin „Service Transition“ (Service-Überführung), die koordinierte Änderungen an Diensten und Service-Management-Prozessen sicherstellen soll.

Der Geschäftserfolg basiert heutzutage fast ausschließlich auf applikationsgesteuerten Umgebungen. Die Umfrage zeigt, dass die IT indes mit der geforderten Umsetzung von Service-Anfragen kaum Schritt halten kann. Die Mehrheit der Umfrageteilnehmer (92 Prozent) war sich außerdem in der Einschätzung einig, dass Unternehmensabteilungen die IT weniger als wertvolle Unterstützung, sondern eher als Hindernis für den Unternehmenserfolg wahrnehmen.

Die Entwicklungsabteilung (Development, Dev) und Systemadministration (Operations, Ops) erheben dabei gegenseitige Vorwürfe. Drei Viertel aller Befragten sehen Operations als echtes Hindernis für agile Entwicklungsprozesse, und umgekehrt werfen 72 Prozent der Systemadministratoren den Entwicklern vor, ihre Belange nicht richtig zu unterstützen. Die Antworten lassen also einen deutlichen Riss zwischen beiden Abteilungen erkennen, was wiederum die große Nachfrage nach funktionierenden DevOps-Konzepten erklärt.

Die Serena-Umfrage erfolgte im Rahmen der „FUSION 2012 Conference“ der itSMF, bei der internationale IT-Profis über aktuelle Trends und Best-Case-Szenarien im IT-Service-Management diskutierten. Die Teilnehmer der Befragung — darunter Fachbesucher sowie renommierte Experten mit hochkarätigen Vorträgen — stammen aus unterschiedlichen Branchen, wie zum Beispiel dem Finanz- und Behördensektor, Gesundheitswesen oder Industrieumfeld.

Hier die wichtigsten Umfrageergebnisse auf einen Blick:
  • Unzusammenhängende und manuell durchgeführte ITSM-Aktivitäten sind im Web-basierten und agilen Unternehmensumfeld zu langsam. 70 Prozent der Befragten berichten von unproduktiven Release-Management-Prozessen.
  • Unterbrochene Prozesse gefährden den Erfolg von Entwicklungs- und IT-Betriebsabläufen. 72 Prozent der Umfrageteilnehmer kennzeichnen Change- und Release-Management-Prozesse als am häufigsten unterbrochen, obwohl sie für die Service-Überführung gemäß ITILv3 elementar wichtig sind.
  • Rudimentäre Kommunikationsstrukturen verursachen begrenzte Einsehbarkeit auf geplante Änderungen. 60 Prozent der Teilnehmer geben an, dass sie „wenig bis keine“ Sicht auf geplante Änderungen haben. Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Gründe dafür in antiquierten Kommunikationsprozessen über E-Mails, Spreadsheets oder mündliche Absprachen zu sehen sind. Wichtige oder zeitkritische Informationen zu geplanten Änderungen werden so auf ineffektive Weise weitergegeben.
  • Schlechtes Reporting führt zu ungenauen Status-Updates im Unternehmen. Nur sechs Prozent der befragten Konferenzteilnehmer nutzen gemeinsame Release-Kalender, die von Entwicklern und Administratoren gleichermaßen eingesehen werden können. Geteilte Kalender erhöhen die Transparenz der Entwicklungs- und Bereitstellungsprozesse.
Der gesamte Bericht „IT Service Management Trends 2012: The State of the DevOps Union“ mit Empfehlungen für die erfolgreiche Kopplung von IT-Entwicklung und IT-Betrieb kann unter folgender Web-Adresse heruntergeladen werden: http://www.serena.com/....

Serena Software sorgt für eine Orchestrierung der IT-Prozesse im Unternehmen. Vom Anfang des Bereitstellungsprozesses bis zum fertigen Applikations-Release können IT-Organisationen getrennte Prozesse, unterschiedliche Tools und global verteilte Teams zusammenführen. Serena Software verhilft der IT dadurch zu mehr Schnelligkeit und Genauigkeit bei der Umsetzung der Unternehmensvorgaben, beschleunigt die weltweit verteilte Water-Scrum-Fall-Entwicklung und verbessert die Bereitstellung von Applikationen – bei durchgängiger Visibilität auf das ganze Unternehmen und Einhaltung von Compliance- und Branchen-Standards.

Zitat
„Das Interesse an einer effektiven DevOps-Koordinierung ist auf Unternehmensseite ausgesprochen groß. Unsere Umfrage verdeutlicht, dass viele Unternehmen bei der IT-Orchestrierung noch einen weiten Weg vor sich haben“, bemerkt Matthias Müller-Wolf, Geschäftsführer Zentral-Europa bei Serena Software. „Die Umfrageergebnisse liefern wertvolle Erkenntnisse darüber, welche ITSM-Themen den Verantwortlichen unter den Nägeln brennen. Dazu zählen insbesondere die Verbesserung der Service Transition und Umsetzung von ITIL-Empfehlungen in den Entwicklungs- und Administrationsabteilungen.“
Für die oben stehenden Pressemitteilungen, das angezeigte Event bzw. das Stellenangebot sowie für das angezeigte Bild- und Tonmaterial ist allein der jeweils angegebene Herausgeber (siehe Firmeninfo bei Klick auf Bild/Meldungstitel oder Firmeninfo rechte Spalte) verantwortlich. Dieser ist in der Regel auch Urheber der Pressetexte sowie der angehängten Bild-, Ton- und Informationsmaterialien.
Die Nutzung von hier veröffentlichten Informationen zur Eigeninformation und redaktionellen Weiterverarbeitung ist in der Regel kostenfrei. Bitte klären Sie vor einer Weiterverwendung urheberrechtliche Fragen mit dem angegebenen Herausgeber. Bei Veröffentlichung senden Sie bitte ein Belegexemplar an service@pressebox.de.