Medizin 4.0: Auch in der Medizintechnik ist die Zukunft digital

Maritza Cataldo (PresseBox) ( München, )
In anderen Ländern wie den USA ist die digitalisierte Medizintechnik schon fest etabliert. In Deutschland kommt sie hingegen nur langsam an. Das liegt auch daran, dass die Skepsis der deutschen Bevölkerung gegenüber der digitalen Medizin noch groß ist. Gesetzesänderungen und Kostendruck sorgen aber auch in der Bundesrepublik dafür, dass die Digitalisierung in der Medizin langsam Fahrt aufnimmt.

Riesiges Wachstumspotenzial für Medtech-Branche

Der Markt für Medizintechnik ist gewaltig. Mit einem Volumen von über 450 Milliarden US-Dollar ist er einer der größten und wirtschaftlich interessantesten Märkte weltweit. Deshalb treten auch immer mehr Unternehmen, die eigentlich aus dem Consumer-Umfeld oder anderen Bereichen kommen, in die Medtech-Branche ein. Und die Digitalisierung ist dabei der Wettbewerbsfaktor Nummer eins.

Während andere Länder schon weiter vorangeschritten sind, hinkt Deutschland bei der Digitalisierung medizintechnischer Geräte und Systeme allerdings noch hinterher. Vor allem in Krankenhäusern wurde die Digitalisierung in den letzten Jahren noch stiefmütterlich behandelt. Aufgrund von Kosten- und Effizienzdruck entwickeln sich Kliniken aber nun zum Treiber von Smart Healthcare - und kurbeln damit die Digitalisierung der Medizintechnik in Deutschland an.

Herausforderungen bremsen Fortschritt

In zahlreichen Bereichen des täglichen Lebens ist die Digitalisierung bereits angekommen und erleichtert Vieles. Im Gesundheitswesen bietet sie unter anderem die Möglichkeit, schnellere und präzisere Diagnosen zu stellen oder Behandlungen individueller auf den Patienten abzustimmen. Dennoch könnte die digitale Medizin schon deutlich weiter fortgeschritten sein, als es bisher der Fall ist.

Die Gründe hierfür sind unterschiedlich. Einerseits sind es Bedenken rund um das Patientenwohl. Auf der anderen Seite gibt es Herausforderungen, denen sich Hersteller und Kliniken bei der Entwicklung von digitalen und ganzheitlichen Gesundheitslösungen stellen müssen. Dazu gehört beispielsweise die Kompatibilität der Geräte, die Schwierigkeiten bereiten kann, oder die Zusammenarbeit verschiedenster Stakeholder. Auch das Thema Big Data nimmt in der Medizintechnik neue Dimensionen an. Schließlich bedarf es einer intelligenten Datenanalyse, um Patientendaten sinnvoll verknüpfen und so für die Behandlung nutzen zu können.

Trends in der Medizintechnik

Nur wenige Branchen sind so stark reguliert wie die Gesundheitsbranche. Nichtsdestotrotz bietet sich für Unternehmen ein enorm spannendes Feld, das sich immer stärker entwickelt. Und integrierte Diagnoselösungen und telemedizinische Produkte sind dabei nur der Anfang. Einen der größten Trends stellt sicherlich die Robotik in der Medizin dar. OP-Roboter werden schon heute eingesetzt, um Eingriffe höchstpräzise durchführen zu können. Aber auch im Pflegebereich oder der Diagnostik gehören Roboter in der Zukunft zum Standardrepertoire von Kliniken und erleichtern dem Personal die tägliche Arbeit.

Weitere angesagte Trendthemen sind auch in der Medizintechnik Augmented Reality und Künstliche Intelligenz. Mithilfe der erweiterten Realität erhält der behandelnde Arzt in Kombination mit einem VR-Device Echtzeiteinblicke in das Behandlungsfeld und kann so präziser behandeln. Künstliche Intelligenz kann wiederum bei der Befundung helfen. In der Radiologie kann der KI-Algorithmus anhand anderer Bilder beispielsweise mögliche Abweichungen schneller entdecken und dem Arzt bleibt so mehr Zeit mit dem Patienten.

Datenschutz hat oberste Priorität

Medtech-Firmen entwickeln also auch in Deutschland immer mehr digitale Produkte und Lösungen für das Gesundheitswesen. Bei der zunehmenden Menge an Daten stellt sich aber auch die Frage, wie der Umgang mit Patientendaten ist. Entsprechende Gesetze und ein strenges Qualitätsmanagement bei Herstellern schaffen hier Abhilfe und sorgen dafür, dass sensible Daten nicht missbraucht werden können. Denn aufzuhalten ist die Digitalisierung in der Medizintechnik nicht mehr. Es geht nur noch darum, sie möglichst sicher und effizient für die Zukunft und die Patienten zu gestalten.

Maritza Cataldo

Frau Cataldo besetzt Führungs- und Expertenpositionen für Hersteller und Serviceanbieter.

Durch ihre Erfahrungen in der Branche schafft sie es, konsequent die richtigen Persönlichkeiten für Ihre Schlüsselpositionen auszuwählen.

Ihre Kunden schätzen ihre Erfahrung aus der Arbeit mit Menschen unterschiedlicher Kulturen und Wertesysteme, einen zielgerichteten und breiten Kandidatenzugang sowie Markt- und Branchenkenntnisse.

Nach ihrem Chemie Studium führte der Weg von Maritza Cataldo von einem Institut für chemische und mikrobiologische Untersuchungen zur Führungsverantwortung bei einem weltweit agierenden Dienstleistungsunternehmen. Ihr besonderes Augenmerk galt der Auswahl und Empfehlung von Mitarbeitern für eine Führungslaufbahn. In den folgenden Jahren richtete sie ihren Arbeitsfokus auf die Themen Personalauswahl, Assessment und Karriereentwicklung aus und ist seit 15 Jahren erfolgreich als Beraterin tätig.
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