Sedo Domainmarkt-Studie 2010: Handelsvolumen steigt um 40 Prozent auf 76 Millionen Euro

(PresseBox) ( Köln, )
Während allgemein die Wirtschaft im vergangenen Nachkrisenjahr wieder zügig an Fahrt gewinnen konnte, ist die Entwicklung beim Domainhandel nahezu atemberaubend. Dies geht aus der alljährlichen Domainmarkt-Studie der weltgrößten Domainhandelsbörse Sedo hervor. Die Zahl der Domainverkäufe stieg demnach um 12 Prozent und das Handelsvolumen um 21,3 Millionen auf über 76 Millionen Euro (Vorjahreswert: 54.746.261 Euro).

Grundlage dieser Studie sind die Verkaufszahlen von Sedo. Detaillierte Statistiken und Grafiken sind abrufbar unter: http://www.sedo.de/...

Highlights der Marktstudie 2010:

• Über Sedo wurden 43.483 Domains für eine Gesamtsumme von 76.012.091 Euro verkauft.
• Die Zahl der Domainverkäufe stieg um 12 Prozent (Vorjahreswert: 38.675).
• Spitzenreiter unter den generischen Top Level Domains (.com, .net, .org, .biz und .info) ist mit einem Anteil von 75 Prozent weiterhin .com. Insbesondere durch den Verkauf von Sex.com kletterte der Durchschnittpreis von 1.849 (Vorjahr) auf nunmehr 2.387 Euro. Signifikante Preissteigerungen gibt es jedoch auch bei .net (1.214 Euro; Vorjahr: 1.058 Euro) und .org (1.678 Euro; Vorjahr: 1.031 Euro).
• Bei den länderspezifischen Domains hat .fr mit 4.916 Euro den höchsten Durchschnittspreis erzielt, gefolgt von .co.uk mit 1.497 Euro, während .de auf 1.135 Euro zulegen konnte (Vorjahr: 965 Euro). Bei der Endung .at gab es indes eine Halbierung des Preises von 1.541 (Vorjahr) auf 749 Euro. Neuer Auftrieb kam von den Endungen .me und .co, die sich, unterstützt durch Sonderauktionen, etabliert haben.
• Wie bereits im Vorjahr erfreuten sich Geo-Domains einer starken Nachfrage und erbrachten teils hohe Verkaufspreise, wie etwa Jerusalem.com (510.000 US-Dollar) und Pakistan.de (65.450 Euro).
• An den angebotenen Transaktionsarten konnten Festpreis-Verkäufe ihren Anteil deutlich ausbauen (Steigerung von 6 auf 25 Prozent).
• Den höchsten Verkaufspreis bei Sedo erlangte mit 13 Millionen US-Dollar die Domain Sex.com. Teuerste Domain mit Landesendung .de war Software.de (238.000 Euro).

Besonderheiten des 4. Quartals:

• Im letzten Quartal erzielte .com einen besonders hohen Durchschnittspreis von 4.228 Euro, bedingt durch den Verkauf von Sex.com, der in diesen Zeitraum fiel.
• Bei den länderspezifischen Domains gab der Handelsanteil von .eu auf 12 Prozent deutlich nach (im Vergleich zu 20 Prozent im Jahresschnitt), während die neu eingeführte Domain .me dem Handel wichtige Impulse geben und ihren Anteil auf bereits 6 Prozent steigern konnte.

Festpreisangebot als wichtiger Erfolgsfaktor

„Der Domainhandel hat wieder ein sehr gutes Jahr hinter sich gebracht“, freut sich Liesbeth Mack-de Boer, Geschäftsführerin von Sedo. „Dass sowohl das Handelsvolumen als auch die Anzahl der Domains so deutlich in die Höhe schnellten, dürfte nicht zuletzt auch dem Festpreisangebot zu danken sein, das den Kauf und Verkauf wesentlich vereinfacht und beschleunigt hat.“

Über Sedo

Sedo mit Sitz in Köln, Boston (USA) und London (UK) ist die weltweit führende Domainhandelsbörse mit über 1 Million Mitglieder und einem Verkaufsangebot von über 18 Millionen Domains aller Endungen – über 6 Millionen Domains davon sind geparkt. Sedo bietet Dienstleistungen rund um Domains, wie etwa Domain-Parking, Domain-Bewertungen, Domain-Transfers und Domain-Vermarktung und Domaintraffic-Vermarktung. Weitere Informationen unter: http://www.sedo.de

Sedo ist Teil der Sedo Holding AG (ISIN DE0005490155 / WKN 549015) im Verbund der United Internet AG (ISIN DE0005089031 / WKN 508903).

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