Gefahrenquellen im Haus: Wie sicher ist Ihre Küche?

In unserer Reihe Gefahrenquellen im Haus betrachten wir heute: Die Küche

Thale, (PresseBox) - Gefahren und Risiken existieren nicht nur außerhalb der eigenen vier Wände. Viele Risikofaktoren im eigenen Haushalt lassen sich nicht so leicht mit Sicherheitstechnik beheben. Da es allerdings viele verschiedene Dinge gibt, die man als sicherheitsbewusster Hausbewohner wissen und beachten sollte, möchten wir all die Gefahrenquellen im Haus nicht bloß in einem einzelnen Beitrag abhandeln, sondern eine kleine Reihe starten, bei der wir uns einzelnen Räumen im Speziellen zuwenden möchten. Im ersten Teil dieser Reihe soll es heute um die Sicherheit in der Küche gehen.

Gerade wenn Sie bereits Kinder haben, spielt das Thema Sicherheit in viel-genutzten Räumen wie der Küche in Ihrem Leben bereits eine wichtige Rolle. Allerdings haben wir während unserer Arbeit rund um das Thema Sicherheitstechnik immer wieder die Erfahrung machen müssen, dass hier unerwartete Risiken entstehen können. Scharfe Messer, Feuer, Chemikalien, Lebensmittel – Viele Objekte legen die Basis für Gefahr und Katastrophe. Da teilweise aber auch versteckte Risikofaktoren vorhanden sind, möchten wir uns heute all den möglichen Gefahren in der Küche im Einzelnen widmen.

Hitze und Feuer

Hätten Sie gewusst, dass beinahe die Hälfte aller Hausbrände ihren Ursprung beim Kochen finden? Und darüber hinaus sind Verbrennungen einer der häufigsten Haushaltsunfälle. Grund genug, um all die Feuerquellen im Kochbereich einmal genauer unter die Lupe zu nehmen. Auch wenn viele Köche, offene Flammen und Gasherde bevorzugen, stellt das offene Feuer doch immer ein Risiko dar, welches man berücksichtigen muss. Gerade unerfahrene Personen sollten die Flammen mit genügend Respekt behandeln und Vorkehrungen treffen, wie das Zurückbinden von langem Haar. Die Henkel von Pfannen und Töpfen sollten so platziert werden, dass man sie nicht versehentlich im Vorbeilaufen umstößt und heißes Essen auf dem Boden oder schlimmer noch sich selbst und anderen Menschen verteilt. Achten Sie darauf, Küchenhandtücher und Handschuhe nicht auf heißen Herdplatten liegen zu lassen. Gleiches gilt für Papier und andere leicht brennbare Materialien, auch wenn Sie einen Elektroherd nutzen. Sollte es in Ihrer Küche doch einmal zu brennen anfangen, bleiben Sie ruhig. Gerade ein Gas- oder Fettbrand kann maßgeblich schlimmer und gefährlicher werden, wenn Sie versuchen, mit Wasser zu löschen. Nutzen Sie einen Feuerlöscher oder versuchen Sie, kleinere Brände mit einem Topfdeckel oder anderen Objekten zu „ersticken“. Ein Rauchmelder sollte in jeder Küche Pflicht sein, um die Gefahrenquelle Feuer in der Küche einschränken.

Sicherheit im Umgang mit Messer und Schere

Fast genau so häufig wie Verbrennungen, treten Schnittverletzungen auf, die von Messern verursacht werden. Einige davon geschehen aufgrund fehlerhafter Haltung, andere durch ungünstige Lagerung. Liegen die scharfen Messer beispielsweise beengt übereinander in einer Schublade, kann eine hastige Bewegung schon mal fatal sein. Am besten platzieren Sie die Messer in einem speziell dafür vorgesehenen Messerblock oder einer breiten Magnetleiste, von welchen Sie das Messer einfach entnehmen und damit umgehen können. Bleibt nur die Küchenschublade, planen Sie wenigstens genug Platz ein, damit es nicht zu einem Unfall kommt, weil sie versehentlich auf der Suche nach einem Löffel ein scharfes Messer umgreifen. Die Anwendung betreffend, sollten Sie sicher stellen, dass Sie Messer nicht zu hastig und nur auf einer sicheren Grundlage verwenden. Ein Schneidebrett ist Pflicht. Außerdem sollte es möglichst fest auf der Oberfläche liegen und während des Schneidens nicht hin und her rutschen. Auch ist es wichtig, dass Sie sich um ausreichende Schärfe Ihrer Messer kümmern. In Wahrheit sind scharfe Klingen sogar sicherer als ihre stumpfen Alternativen, denn sie benötigen weniger Druck und Kraft während der Arbeit und es lässt sich leichter mit ihnen hantieren. Ein letzter Tipp zum Umgang mit Messern: Fällt es doch einmal herunter, weichen Sie ihm lieber aus und versuchen Sie bloß nicht, es zu fangen.

Der richtige Umgang mit Reinigungsmitteln und Chemie

Vor allem, wenn Kinder im Haus sind, müssen Reinigungsmittel und andere Produkte, die viel Chemie beinhalten, sicher gelagert werden. Gerade der Stauraum unter dem Spülbecken wird von vielen für exakt diesen Zweck auserwählt. Es handelt sich dabei aber nicht um den auf magische Weise perfekten Platz für diese teilweise sogar gefährlichen Produkte, die auf keinen Fall zum Verzehr geeignet sind. Eine Art Schließvorrichtung, wie ein Türschloss oder eine Kindersicherung sind hier das Mindeste, um alle Flaschen und Behälter vor dem Zugriff durch neugierige Kinderhände oder Haustiere zu bewahren. Lagern Sie diese Produkte daher immer sicher und trocken auf, achten Sie darauf, dass sie gut verschlossen sind und alle Label mit Sicherheitshinweisen noch vorhanden und vor allem lesbar sind. Produkte, die in Kombination chemisch reagieren können, sollten getrennt aufbewahrt werden, damit keine gefährlichen Giftstoffe entstehen.

Elektrogeräte in der Küche

Die Küche ist sicherlich auch bei Ihnen ein Ort, an dem vergleichsweise viele elektrische Geräte zum Einsatz kommen: Kaffeemaschine, Wasserkocher, Mikrowelle, Pürierstab, Toaster… die Liste ließe sich sicherlich noch um einiges weiterführen. Häufig neigen wir dazu, viele dieser Geräte einfach konstant an das Stromnetz anzuschließen. Gerade bei kleineren Geräten, wie dem Mixer, sollten Sie allerdings darauf achten, diese zunächst auszustöpseln, auch wenn Sie diese nur kurz auf der Arbeitsfläche ablegen. Und darüber hinaus sollten Sie mit diesen Geräten, Ihren Kabeln und allem, nicht in der Nähe der Spüle oder anderer Wasserquellen hantieren.

Das Thema Keime

Keime und Bakterien sind Themen, mit denen wir uns nur ungern beschäftigen. Wir wissen, dass Sie existieren, möchten uns aber nicht vorstellen, auf welchen Lebensmitteln sie sich befinden und wie viele davon wir tagtäglich konsumieren. Leider gibt es auf dem Markt kaum Technik, die uns bei der Erkennung gefährlicher Keime helfen könnte. Dabei sind beispielsweise Salmonellen und Listerien immer noch keine Seltenheit und jährlich entstehen sehr viele Krankheitsfälle durch den Konsum konterminierter Lebensmittel. Aber wenn sich Keime und Bakterien schon nicht vermeiden lassen, lässt es sich doch gut dazu beitragen, die Gefahren zu reduzieren. Schon beim regelmäßigen Putzen der Küche können grobe Fehler gemacht werden, die das Bakterienwachstum eher fördern. Tauschen sie daher Lappen oder Schwämme regelmäßig aus, um die Kleinstlebewesen nicht am Ende noch weiter zu verteilen. Ein besonderer Keim-Magnet ist darüber hinaus rohes Fleisch. Lagern und bearbeiten Sie dies stets an separaten Orten, idealerweise sogar auf speziellen Schneidebrettern, um den Kontakt mit Gemüse und anderen Lebensmitteln zu vermeiden. Hilfreich sind hier auch antibakterielle Tücher, um benutzte Brettchen verlässlich zu reinigen.

Damit sind die wichtigsten Bereiche für die Sicherheit Ihrer Küche abgedeckt. Sollten Sie noch Fragen zu dem Thema häusliche Sicherheit haben, nutzen Sie unseren Kontaktbereich.

Informationen zu Rauch- und Brandmeldern finden Sie hier. 

Hier finden Sie den Originalbeitrag.

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