Schiene 4.0: Schaeffler und ZF kooperieren im Online-Condition-Monitoring für die Bahnindustrie

Mobilität für morgen - gemeinsam und digital

Anlässlich der InnoTrans 2018 besiegelten Schaeffler und ZF Ihr Vorhaben, dem Bahnmarkt ein gemeinsames digitales Zustandsüberwachungssystem für den mechanischen Antriebsstrang anzubieten. Von links nach rechts: Dr. Michael Holzapfel, Leiter Geschäftsbereich Bahn Industrie Europa bei Schaeffler, Dr. Stefan Spindler, Vorstand Industrie der Schaeffler AG, Dr. Klaus Geißdörfer, Leiter der Division Industrietechnik bei ZF und Eberhard Wilks, Vice President Industrietechnik Bahn-Antriebssysteme bei ZF / Foto: Schaeffler (PresseBox) ( Berlin, )
  • Memorandum of Understanding auf der InnoTrans unterzeichnet
  • Gemeinsame digitale Überwachung von mechanischen Antriebssträngen in Schienenfahrzeugen
  • Ziel der Zusammenarbeit: Erweiterung der Wartungsintervalle
Anlässlich der InnoTrans 2018 besiegelten Schaeffler und ZF Ihr Vorhaben, dem Bahnmarkt ein gemeinsames digitales Zustandsüberwachungssystem für den mechanischen Antriebsstrang anzubieten. Durch die Kombination der Expertisen aus beiden Unternehmen wird eine Schiene 4.0-Lösung mit deutlichem Mehrwert möglich: Der mechanische Antrieb als eigenständig zu wartende Einheit kann differenziert bis in die Subsysteme und Komponenten digital überwacht werden – mit nur einem Condition-Monitoring-System. Ziel ist es, mit Hilfe der Analyse von Betriebsdaten Instandhaltungsmaßnahmen zustandsbasiert durchführen zu können und so die Wartungsintervalle zu erweitern und Stillstandszeiten zu reduzieren.

„Digitalisierung in der Industrie kann nur durch unternehmensübergreifende Zusammenarbeit einen Mehrwert generieren“ erklärt Dr. Stefan Spindler, Vorstand Industrie der Schaeffler AG. „Mit dieser Projektarbeit weiten wir unsere langjährige Entwicklungspartnerschaft mit ZF auch im Bahnsektor auf eine Industrie 4.0-Lösung aus, die gänzlich neue Servicekonzepte ermöglichen wird.“

Dr. Klaus Geißdörfer, Leiter der Division Industrietechnik bei ZF ist sich sicher, dass der Markt moderne digitale übergreifende Plattformen erfordert. "Dieser Ansatz des Online-Condition-Monitoring, den wir jetzt gemeinsam mit Schaeffler zeigen, hilft Kunden die Wartungsintervalle besser zu planen und die tatsächlichen Belastungen des Antriebsstranges immer weiter zu optimieren. "Beide Kooperationspartner haben schon früh begonnen, sich die Zukunftschancen von Industrie 4.0 zu erschließen. ZF bietet mit Sensorik ausgerüstete Bahn-Antriebssysteme inklusive Zustandsanalyse. Schaeffler erweitert das System um radsatzspezifische Sensorik (Schwingung und Temperatur nach SIL 2) mit zugehöriger Datenanalyse.

Das Condition-Monitoring-System wird als offenes Plattformkonzept angelegt, das mit weiteren Partnern auch auf die Überwachung weiterer Komponenten bis hin zu kompletten Drehgestellen ausgedehnt werden kann.
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