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Pressemitteilung BoxID: 752038 (Schaeffler AG)
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Schaeffler setzt profitablen Wachstumskurs fort

Geschäftszahlen 1. Halbjahr 2015 Schaeffler Gruppe

(PresseBox) (Herzogenaurach, )
  • Umsatz im 1. Halbjahr 2015 um 12,4 Prozent auf 6,7 Milliarden Euro gesteigert
  • EBIT-Marge trotz Sondereffekten mit 12,2 Prozent weiter auf hohem Niveau
  • Free Cash Flow durch Einmalbelastungen aus Refinanzierung belastet
  • Ausblick für 2015 bestätigt
Der global tätige Automobil- und Industriezulieferer Schaeffler blickt auf ein erfolgreiches erstes Halbjahr im Geschäftsjahr 2015 zurück. „Wir haben im ersten Halbjahr 2015 unseren profitablen Wachstumskurs fortgesetzt und sind nun sechs Quartale in Folge gewachsen“, sagte der Vorstandsvorsitzende der Schaeffler AG, Klaus Rosenfeld, am Donnerstag bei Vorlage der Geschäftszahlen des ersten Halbjahres.

Die Schaeffler Gruppe erzielte im ersten Halbjahr einen Umsatz in Höhe von 6,7 Milliarden Euro. Dies entspricht einem Wachstum von 12,4 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ohne Währungsumrechnungseffekte betrug das Wachstum 4,9 Prozent.

Der wesentliche Treiber der positiven Umsatzentwicklung war erneut das Automotive-Geschäft. Mit einem Umsatzwachstum von 14,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr (währungsbereinigt +6,9 Prozent) übertraf die Schaeffler-Sparte Automotive deutlich das Wachstum der weltweiten Produktionsstückzahlen für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge (+0,8 Prozent). Die Sparte Automotive profitierte insbesondere auf den bedeutenden Absatzmärkten in Greater China und den USA von der weiter hohen Nachfrage nach ihren Produkten. Die Umsätze im Industriegeschäft konnten um 7,5 Prozent zulegen. Das Wachstum wurde vor allem in der Region Greater China generiert, wo sich vor allem die hohe Nachfrage in der Branche Windkraft positiv auswirkte. Ohne Berücksichtigung von positiven Währungseffekten sank der Umsatz der Sparte Industrie um 0,8 Prozent.

Alle vier Regionen der Schaeffler Gruppe verzeichneten ein Umsatzplus, wobei sich außerhalb der Eurozone Währungseffekte deutlich positiv auf den Umsatz auswirkten. Die Wachstumsdynamik zeigte sich in den einzelnen Regionen sehr unterschiedlich. Das höchste Umsatzwachstum erreichte die Schaeffler Gruppe in der Region Greater China mit einer Steigerung von 35,4 Prozent (währungsbereinigt +12,0 Prozent) gegenüber dem Vorjahr, gefolgt von der Region Americas, in der der Umsatz um 25,6 Prozent (währungsbereinigt +11,6 Prozent) zunahm. Die Region Asien/Pazifik verzeichnete ein Umsatzwachstum von 11,9 Prozent (währungsbereinigt -0,7 Prozent). In der Region Europa lag das Wachstum bei 3,4 Prozent (währungsbereinigt +2,2 Prozent).

Das EBIT (Ergebnis vor Zinsen und Steuern) der Schaeffler Gruppe stieg in den ersten sechs Monaten 2015 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum auf 818 Millionen Euro (Vj.: 801 Millionen Euro). Die EBIT-Marge gemessen am Umsatz bewegte sich mit 12,2 Prozent weiterhin auf einem hohen Niveau, konnte jedoch an den hohen Vorjahreswert von 13,4 Prozent nicht ganz anknüpfen. „Der Margenrückgang im ersten Halbjahr 2015 ist neben Sondereffekten im Zusammenhang mit Rechtsfällen und der geschäftsbedingt rückläufigen Marge in der Sparte Industrie auch auf unsere intensivierten Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten und höhere Vertriebskosten zurückzuführen“, erklärte Finanzvorstand Dr. Ulrich Hauck. „Wir werden im zweiten Halbjahr verstärkt darauf achten, die Kostenentwicklung einzugrenzen und auf die weitere Umsatzentwicklung abzustimmen.“

In den ersten sechs Monaten 2015 erwirtschaftete die Schaeffler Gruppe einen Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit in Höhe von 422 Millionen Euro (Vj.: minus 29 Millionen Euro). Die Investitionsauszahlungen betrugen 501 Millionen Euro (Vj.: 298 Millionen Euro). Die Investitionsquote (Investitionsauszahlungen im Verhältnis zum Konzernumsatz) betrug 7,4 Prozent (Vj.: 5,0 Prozent). Im ersten Halbjahr 2015 ergab sich ein negativer Free Cash Flow in Höhe von 72 Millionen Euro (Vj.: minus 325 Millionen), der insbesondere durch Einmalaufwendungen im Zusammenhang mit der Refinanzierung von Euro- und USD-Anleihen belastet war. Die Einmalaufwendungen von 173 Millionen Euro entfielen im Wesentlichen auf Vorfälligkeitsentschädigungen, die Ende April im Rahmen der Refinanzierung bei der Ablösung bestehender, höher verzinster Anleihen zu leisten waren.

Die Zahl der Mitarbeiter ist zum Ende des ersten Halbjahres 2015 gegenüber dem Jahresende 2014 um knapp 1.500 Beschäftigte auf rund 83.800 angestiegen. Neu-einstellungen von Fachkräften erfolgten insbesondere in der Fertigung und den fertigungsnahen Bereichen, hier vor allem in den Regionen Europa und Greater China.

Um der verhaltenen Entwicklung des Industriegeschäfts entgegenzuwirken und die Sparte mittelfristig wieder effizienter und profitabler zu machen, hat der Vorstand der Schaeffler AG heute ein Programm zur Neuausrichtung der Sparte Industrie verabschiedet. Über die wesentlichen Inhalte des Programms wird in einer gesonderten Pressemitteilung berichtet.

Das Unternehmen bestätigt seine Prognose für das Jahr 2015. „Unser Automotive Geschäft läuft weiterhin sehr gut. Trotz der verhaltenen Entwicklungen im Industrie-bereich sind wir zuversichtlich, dass wir unsere gesetzten Jahresziele – eine Umsatzsteigerung von 5 bis 7 Prozent auf währungsbereinigter Basis und eine EBIT-Marge von 12 bis 13 Prozent – erreichen“, sagte Rosenfeld.

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Schaeffler AG

Die Schaeffler Gruppe ist ein weltweit führender integrierter Automobil- und Industriezulieferer. Das Unternehmen steht für höchste Qualität, herausragende Technologie und ausgeprägte Innovationskraft. Mit Präzisionskomponenten und Systemen in Motor, Getriebe und Fahrwerk sowie Wälz- und Gleitlagerlösungen für eine Vielzahl von Industrieanwendungen leistet die Schaeffler Gruppe einen entscheidenden Beitrag für die "Mobilität für morgen". Im Jahr 2014 erwirtschaftete das Unternehmen einen Umsatz von rund 12,1 Mrd. Euro. Mit rund 84.000 Mitarbeitern ist Schaeffler eines der weltweit größten Technologieunternehmen in Familienbesitz und verfügt mit rund 170 Standorten in 50 Ländern über ein weltweites Netz aus Produkti-onsstandorten, Forschungs- und Entwicklungseinrichtungen und Vertriebsgesellschaften.