Energieschub für Stromversorger durch SAP AMI Integration for Utilities

(PresseBox) ( Walldorf, )
Mit einem neuen Angebot für Energieversorger baut die SAP ihre Stellung als Lösungsanbieter für die Versorgungswirtschaft aus. SAP AMI Integration for Utilities ist eine bislang einzigartige Neuentwicklung für den Energiesektor. Mit der SAP-Software können Energieversorger eine Infrastruktur für intelligente Zähler- und Messtechnik (Advanced Metering Infrastructure, AMI) umsetzen und eine der wichtigsten technischen Herausforderungen des nächsten Jahrzehnts bewältigen: die verantwortungsbewusste und effiziente Energieversorgung auf Basis von intelligenten Messverfahren.

SAP AMI Integration for Utilities erschließt neue Möglichkeiten für Energieversorger: Auf Abruf können sie die Verbrauchsdaten von Kunden im Callcenter erfassen, ferngesteuert die Stromversorgung freischalten oder unterbrechen und innovative Tarifmodelle einführen, etwa tageszeitabhängige Tarife. Da Informationen im intelligenten Versorgungsnetz schneller fließen, lassen sich auch Mahnverfahren oder Benachrichtigungen bei Stromausfällen beschleunigen. Die Integration durchgängiger Geschäftsprozesse vom Zähler bis in die Back-End-Systeme führt außerdem zu einer Senkung der Gesamtbetriebskosten für die Advanced Metering Infrastructure. So fließen die Daten von intelligenten Stromzählern und anderen Elementen des AMI-Netzwerks direkt in Asset-Management-Systeme ein, Zählerparameter sind in den Anlagendatensätzen enthalten und Kunden- und Abrechnungsdaten werden in AMI-Prozesse integriert.

Im August 2007 gründeten SAP und sieben Versorgungsunternehmen den SAP AMI Lighthouse Council, mit dem Ziel, die Lösung SAP for Utilities in führende AMI-Systeme zu integrieren und durchgängige Prozesse vom Zähler bis zum Backoffice zu unterstützen (siehe auch Pressemitteilung vom 21. April 2008, SAP Utilities Customers Lead the Charge Toward Integrated AMI). In den letzten 15 Monaten befasste sich die Gruppe mit der Integration von SAP-Lösungen und AMI-Software speziell im Hinblick auf das Kundenbeziehungsmanage-ment, die Verbrauchsabrechnung und die Anlagenverwaltung. Zum SAP AMI Lighthouse Council gehören auch Anbieter wie eMeter, Itron und OSIsoft, die Software für "Meter Data Unification and Synchronization" (MDUS) herstellen. Über MDUS werden Daten - beispielsweise Zähler- oder Ereignisdaten - aus mehreren unterschiedlichen Advanced-Metering-Systemen vereinheitlicht, synchronisiert und an die nachgelagerten Unternehmenssysteme weitergeleitet. So dienen MDUS-Lösungen als Schnittstelle zwischen der technischen Zähler-Infrastruktur und der betriebswirtschaftlichen Backoffice-Infrastruktur. Die Integration von AMI-Technologie und SAP-Systemen bildet die Grundlage dafür, dass Versorgungsbetriebe die Effizienz und Zuverlässigkeit ihrer Leistungen erhöhen, die Anlagennutzung optimieren und nicht zuletzt ihren Kunden bessere Services bieten können.

"Neben der IT-Integration deckt AMI auch den Aspekt der operativen Technologie von Energieversorgern ab. Den Anstoß hierzu gaben Initiativen in den Märkten Nordamerikas und der Region Asien-Pazifik-Japan, um die Energieeffizienz zu steigern, sowie die Marktrestrukturierung in der EU", erklärt Zarko Sumic, Vice President und Analyst bei Gartner. "Darüber hinaus hat AMI eine Brückenfunktion: Über die Infrastruktur ist es möglich, Verbraucher in die Energiemärkte zu integrieren und Verbrauchertechnologien wie etwa Haushaltsgeräte mit der Versorgungstechnologie zu verknüpfen."

"AMI ist Teil einer Entwicklung, die das konventionelle Geschäftsmodell von Versorgungs-unternehmen verändern und die gesamte Branche einen entscheidenden Schritt nach vorne bringen wird", so Jeroen Scheer, Leiter des Bereichs IT Strategy & Architecture bei Nuon. Der niederländische Energieversorger beliefert rund 3 Millionen Privat- und Geschäftskunden in den Niederlanden, Belgien und Deutschland mit Strom und gehört zum SAP Advisory Customer Council for Utilities, dem Kundenbeirat für die Versorgungswirtschaft. "Doch wir stehen erst am Anfang. Die SAP nimmt eine Pionierrolle bei der Weiterentwicklung dieser Technologie ein und beweist damit einmal mehr ihr großes Innovationspotenzial."
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