Von der Sonderlösung zum Standard

Produktentwicklung bei Rodriguez

Kundenspezifische Systemlösungen nimmt Rodriguez zuweilen auch in das Standardsortiment auf.
(PresseBox) ( Eschweiler, )
Im Geschäftsbereich Value Added Products (VAP) entwickelt Rodriguez kundenspezifische Systemlösungen, die auf die jeweilige Anwendung zugeschnitten sind. Mitunter werden diese Produkte aber auch in das Standardsortiment aufgenommen, sodass auch andere Kunden von den ausgeklügelten Entwicklungen profitieren können.

„Unsere kundenspezifischen Systemlösungen basieren meist auf einem Standardprodukt, das wir invididuell anpassen“, erläutert Ulrich Schroth, Geschäftsbereichsleiter Value Added Products bei Rodriguez. „Manchmal schließt sich aber auch der Kreis und eine solche VAP-Lösung gelangt in den freien Verkauf.“ So geschehen ist das zum Beispiel bei einem kleinem Drehmodul, das Rodriguez für ein seilgeführtes Kamerasystem entwickelt hatte. Das Lager ist so konzipiert, dass es sich an allen drei Achsen der Kamera einsetzen lässt – somit spart sich der Kunde eine Sortenvielfalt in der Beschaffung. Um Bauteile zu sparen, kann der Kunde den Direktantrieb direkt über einen Flansch am Lager verschrauben. Die Kugeldrehverbindungen von Rodriguez sorgen dafür, dass die Kamera die nötigen Schwenkbewegungen durchführen kann, um ein bewegliches Objekt durchgängig zu begleiten. „Solche Kameras kommen zum Beispiel bei Skirennen zum Einsatz“, erläutert Ulrich Schroth. „Aber auch für andere Anwendungen eignet sich dieses Drehmodul mit Flansch, sodass wir es zwischenzeitlich in unser Standardsortiment aufgenommen haben.“ Ausgeschlossen ist ein solches Vorgehen übrigens bei Lösungen, die Rodriguez auf Kosten der Kunden entwickelt hat – diese sind selbstverständlich geistiges Eigentum der Auftraggeber.

Die Kugeldrehverbindung für die seilgeführte Kamera ist ein gutes Beispiel für eine VAP-Lösung von Rodriguez. Oft lässt sich nämlich die Konstruktion der betreffenden Baugruppen verbessern und vereinfachen, indem Funktionen integriert werden – zum Beispiel Verzahnungen, Nuten mit Steuerfunktion, Halterungen, Laschen sowie integrierte Laufflächen bei Welle und Gehäuse. So werden insgesamt weniger Bauteile benötigt und Schnittstellen lassen sich reduzieren. Die Anwender profitieren von kleineren Toleranzen und einer vereinfachten Montage.
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