Deutsche Delegation der Wasserwirtschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und im Oman

Die ribeka GmbH wirbt für die Digitalisierung und das smarte Management der Wasserressourcen in den Golfstaaten

Besuch der Handelsdelegation bei einer Wasseraufbereitungsanlage in Dubai (VAE)
(PresseBox) ( Bornheim, )
Vom 7. bis 12. September 2019 organisierten das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, sowie die Unternehmen trAIDe (Deutschland) und Royal Consultants (VAE) eine Handelsmission für die Wasserwirtschaft in den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und im Oman. Ziel ist es, die wirtschaftliche und technologische Zusammenarbeit zwischen deutschen KMUs und den lokalen Partnern und Kunden in der Golfregion zu fördern. Die ribeka GmbH schloss sich dieser Handelsdelegation an, um für die Digitalisierung und Datenanalyse im Wassersektor, auch bekannt als Wasser 4.0, in den Golfstaaten zu werben.

Das schnelle Wirtschaftswachstum macht die Golfstaaten zu einem der am schnellsten wachsenden Märkte für Wasser- und Abwassertechnologien. Hohe Wasserknappheit und eine schnell wachsende Bevölkerung tragen zum „Wasserstress“ in der Region bei. Mit einer enormen Infrastrukturentwicklung im ganzen Land und einer zunehmenden Privatisierung der Wasseraufbereitung wie z.B. Entsalzungs- und Abwasserprojekten wird erwartet, dass sich der Markt in den nächsten sieben bis zehn Jahren in einer Wachstumsphase befindet.

Die Vereinigten Arabischen Emirate gehören zu den am stärksten von Wasserarmut betroffenen Ländern. In einem neuen Bericht des World Resources Institute (WRI) belegte das Land Platz 10 in einer Liste von 164 Ländern, in denen die Wasserversorgung am stärksten belastet ist. Das Land erlebt einen raschen Bevölkerungszuwachs, der wiederum zu einem enormen Wasserbedarf führt. Mit 550 Litern pro Tag gehören die VAE zu einem der Länder mit dem weltweit höchsten Pro-Kopf-Wasserverbrauch.

Die Bewirtschaftung des Wassers ist angesichts der wachsenden Bevölkerung, der zunehmenden Industrialisierung und der schwindenden natürlichen Wasserressourcen unerlässlich. Die größte Herausforderung für die VAE ist es den Bedarf an Wasser zu senken und die Wasserverluste zu minimieren.

Die Herausforderungen im Wassersektor des Omans sind vielfältig. Zu den wichtigsten gehören: Wasserknappheit, energieintensive Entsalzung, hoher Wasserverbrauch im Haushaltssektor, nicht nachhaltige Grundwassernutzung in der Landwirtschaft und fehlgeleitete Subventionen. 

Das Grundwasser im Oman wird übermäßig genutzt. Kontinuierliche Entnahme senkt die Grundwasserspiegel und verschlechtert in einigen Fällen die Wasserqualität durch Eindringen von Meerwasser. Grundwasser ist die wichtigste Wasserressource, die für häusliche, industrielle und landwirtschaftliche Zwecke genutzt wird. Dennoch hat sich das Land zu einem Vorbild in der Region entwickelt, da 100 Prozent des Abwassers behandelt und 78 Prozent wiederverwendet werden.

Insgesamt bieten die VAE und der Oman gemeinsam ein hohes Potenzial für deutsche Unternehmen im Bereich Wasserwirtschaft. Für ein besseres Wasserressourcenmanagement in den VAE, Oman und anderen Golfstaaten sollte ein nationales Wasserinformationssystem eingeführt werden, um Wasserentscheidungsträger besser zu unterstützen und die wichtigsten Leistungsindikatoren des Sektors zu überwachen.

Das Unternehmen ribeka GmbH kann die Golfstaaten in diesem Bereich durch digitale Lösungen zur Verwaltung und Analyse aller Ihrer Wasserdaten unterstützen. Die weltweit genutzten Softwarelösungen aus dem Hause ribeka - GW-Base, GW-Web, GW-Arc, GW-Bore und GW-Mobil - ermöglichen eine effiziente Datenerfassung, -verarbeitung und -analyse für alle wichtigen Entscheidungsträger und Anwender.
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