Rheinmetall-Technologie für mehr Sicherheit in Justizvollzugsanstalten - Wichtige Erstaufträge

(PresseBox) (Düsseldorf, ) Die Rheinmetall AG hat zwei wichtige Erstaufträge zum Schutz ziviler Objekte vor Drohnen gewonnen. Der Düsseldorfer Technologiekonzern ist in der Schweiz von der Justizvollzugsanstalt Lenzburg und von der Interkantonalen Strafanstalt Bostadel mit der Installation jeweils einer Drohnen-Detektionsanlage beauftragt worden. Das sogenannte Radshield-System ist eine Aufklärungsanlage, die das Gelände der Justizvollzugsanstalten (JVA) Tag und Nacht mit Videokameras und Infrarot-Sensoren sowie Radar überwacht und alle fliegenden Objekte erfasst – Drohnen ebenso wie Modellflugzeuge oder z.B. Ballons. Die Detektionsanlagen werden in Kürze in Betrieb gehen und künftig einen erheblichen Beitrag dazu leisten, das Einbringen verbotener Gegenstände – z.B. Waffen, Drogen, Werkzeug oder Mobilfunkgeräte – aufzuklären, um Maßnahmen einzuleiten. Auch eingeworfene Gegenstände mit einem Durchmesser von wenigen Zentimetern können registriert werden.

Zunahme von Drohnen-Einflügen

Ereignisse mit ferngesteuerten Drohnen, die verbotene Gegenstände auf das Gelände von Justizvollzugsanstalten transportieren, haben in den letzten Jahren weltweit in hohem Maße zugenommen. In deutschen JVAs ist es in den vergangenen Monaten beinahe wöchentlich zu Vorfällen gekommen. Auch in der Schweiz wurden bereits mehrere Versuche registriert, diverse Gegenstände in Vollzugsanstalten einzufliegen. Das aktive Stören („Jammen“) von Drohnen mittels elektronischer Störmechanismen stellt angesichts der fortschreitenden Entwicklung der Drohnentechnologie kein probates Gegenmittel dar und ist gegen das Einwerfen von Gegenständen wirkungslos.

Zeitgerechte Alarmierung

Das Rheinmetall Drohnenabwehrsystem Radshield ermöglicht dem Sicherheitspersonal jederzeit – auch nachts – die Überwachung der Umzäunung sowie kritischer Abschnitte der Anlage. Sobald ein fremdes Objekt in den überwachten Bereich einfliegt, wird das Personal umgehend alarmiert, um entsprechende Maßnahmen einzuleiten, z.B. die Sperrung betroffener Bereiche der JVA, Evakuierungen oder Durchsuchungen von Personen und Bereichen der Anlage.
Mit diesem Auftrag bringt Rheinmetall einmal mehr seine Position als führender Anbieter von Sicherheitstechnologie und wirksamen Lösungen für die Sicherheitskräfte im militärischen wie auch im zivilen Bereich zum Ausdruck.

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